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VG Bad Ems-Nassau

Glückwunsch: Prof. Dr. Torsten Winterwerber zum neuen Ortsbürgermeister in Dornholzhausen gewählt

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Bürgermeister mit neu gewählten Gemeinderat. Foto von links: Kevin Wöll, Ulf Wolfsgruber (2. Beigeordneter), Viviane Isabelle Theil (1. Beigeordnete), Torsten Winterwerber (Ortsbürgermeister), Marko Alberti, Luca Bingel, Thomas Bestmann.

DORNHOLZHAUSEN In Dornholzhausen gab es zur Kommunalwahl 2024 keinen Kandidaten für das Ortsbürgermeisteramt. Somit musste der neue Ortsvorsteher vom neu gebildeten Gemeinderat ernannt werden. Einstimmig fiel die Wahl auf Prof. Dr. Torsten Winterwerber. Er tritt die Nachfolge von seiner Vorgängerin Ilona-Köhler-Heymann an, die nicht mehr für das Ehrenamt angetreten ist.

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Es war durchaus ein emotionaler Abschied aus den Gremien des kleinen Dorfes am Rande der Verbandsgemeinde Bad Ems-Nassau. 20 Jahre begleitete Ilona-Köhler-Heymann den Gemeinderat als Mitglied, Beigeordnete und Ortsbürgermeisterin und sie hat große Spuren hinterlassen. Dornholzhausen hat noch ein funktionierendes Gemeindeleben. Dort das beliebte Eichenfest, Karnevalsveranstaltungen und so einige Feste mehr. Wo in so manchen Dorfgemeinschaften das Leben innerhalb der Gemeinden eingeschlafen ist, war es Ilona Köhler-Heymann, die sich für ein funktionierendes Dorfleben einsetzte. Mission gelungen.

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In Dornholzhausen gibt es eine sogenannte Rentnercrew, die kleine und große Aufgaben ehrenamtlich erledigt. Auch da war es die zurückgetretene Bürgermeisterin mit ihrem Engagement, die Gruppen und Vereine aktiv förderte. Und natürlich wurden in ihrer Zeit vielfältige Projekte umgesetzt. Den Abschluss bildete der Feldbergblick oberhalb der Gemeinde. Ein Ruhepunkt für Wanderer und Fahrradfahrer, die sich am neu gestalteten Aussichtspunkt ausruhen dürfen.

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Das Wirken von Ilona Köhler-Heymann spiegelt sich nicht nur in Projekten wider, sondern vielmehr war es ihre Empathie und die Fähigkeit zuhören zu können, womit sie die Herzen der Hollesser im Sturm eroberte. Und am Ende bleibt da eine Lücke, die es zu füllen gilt. Es sind große Fußstapfen, in die der neue Ortsbürgermeister Winterwerber getreten ist, doch auch er wird die zweifellos auf seine Art und Weise mit dem neu gewählten Gemeinderat meistern.

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VG Bad Ems-Nassau

Niemals vergessen: Geisig stellt Erinnerungstafel am Standort der ehemaligen Synagoge auf

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Foto: Stefanie Witte

GEISIG In der Geisiger Dorfchronik haben die Verfasser Mona Gillmann und Berthold Krebs festgehalten, dass in Geisig von 1895 bis 1938 eine Synagoge stand.  Die jüdische Gemeinde bestand 1938 aus fünf Familien, welche acht Häuser im Ort bewohnten. Am ehemaligen Standort erinnerte bis jetzt nichts an die Synagoge.

Es ist eine sehr gepflegte Grünfläche der Gemeinde, um die sich dankenswerterweise die Familie Abt über Jahre hinweg kümmert. Die vormalige Beigeordnete Daphne Schmidt regte unter dem Motto „Nie wieder ist jetzt!“ im Gemeinderat an, eine Erinnerungstafel aufzustellen. Dem folgte der Gemeinderat einstimmig.

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Nun wurde von fleißigen Helfern die Tafel am einstigen Standort der Synagoge im Lärchenweg aufgestellt.

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Gesundheit

Eine Erfolgsgeschichte: Das KS Medical in Nassau feierte sein drittes Fest!

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NASSAU Zum nunmehr dritten Mal feierte das KS Medical Center in Nassau ein großes Fest und das ist ein richtig gutes Zeichen, denn beim ersten Mal ist es eine Premiere, beim zweiten Mal, eine Wiederholung und beim dritten Mal eine feste Veranstaltung und so darf man sich schon jetzt auf die gesundheitlichen Fortschritte am Standort für 2025 freuen.

Bei Würstchen und kalten Getränken durften die zahlreichen Besucher das komplette medizinische Center erkunden. In den unteren Etagen befindet sich die PuraVita mit ihren Arbeitstherapien für Menschen mit psychischer Einschränkung. Bei einem herrlichen Cocktail kam man mit den Mitarbeitern ins Gespräch und durfte parallel große Handwerkskunst der Heimbewohner bestaunen. So geht es zurück in den ersten Arbeitsmarkt.

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Gleichzeitig feierte auch 2nd Chance mit seinem Restpostenmarkt sein 2-jähriges Jubiläum. Ebenfalls eine Erfolgsgeschichte, doch bleiben wir ein wenig beim Gesundheitsstandort. »Wir haben vor vier Jahren das ehemalige Marienkrankenhaus übernommen und zum Gesundheitsstandort ausgebaut«, teilt der ansässige Allgemeinmediziner Dr. Thomas Klimaschka mit. »Mittlerweile ist das KS Medical Center zu Zweidritteln belegt.«

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Neben der Gemeinschaftspraxis im Nassauer Land und der PuraVita ist auch eine Physiotherapiepraxis im Haus, eine psychiatrische Institutsambulanz mit Tagesklinik, dazu ist der Gastroenterologe Dr. Münzel aus Bad Ems einen Tag die Woche vor Ort und zusätzlich gibt es noch eine Heilpraktikerin in den Räumlichkeiten.

So ist das KS Medical längst zu einem vollwertigen medizinischen Versorgungszentrum geworden, das vom Angebot mittelfristig noch weiter ausgebaut wird. Gerade durch solche vorhandenen Angebote können weggefallene Therapien des geschlossenen Paracelsus-Krankenhauses in bad Ems zu Teilen aufgefangen werden, ohne dass die Menschen bis nach Koblenz oder weiter fahren müssen.

Schon jetzt darf man sich auf das Fest im kommenden Jahr freuen, denn bis dahin wird sich das KS Medical in Nassau weiter gut entwickeln. Eine schöne Erfolgsgeschichte.

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Schulen

Stolpersteine: Schüler des Leifheit-Campus in Nassau setzen ein Zeichen der Erinnerung

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Fotos: Bilder: Ulrike Weiwad-Klenk und Wolfgang Dorr

NASSAU Es ist eine Tradition geworden: Im Rahmen eines Projekttages säuberten die beiden 9. Klassen des Leifheit-Campus auch in diesem Jahr wieder die Stolpersteine in Nassau. Die Messingsteine sind auf den Bürgersteigen vor den Häusern eingelassen, in denen jüdische Mitbewohner lebten und tragen die Namen der Menschen, die während des Holocausts umgebracht wurden. Sie erinnern uns daran, dass sich diese Geschichte nie wiederholen darf.

Im Beisein von Ulrike Weiwad-Klenk vom Beirat für Migration und Integration und Wolfgang Dorr, dem Vertreter der jüdischen Gemeinde in Bad Ems, sowie den Lehrkräften Oliver Janz und Theresa Ziegenfuß reinigten 41 Lernerinnen und Lerner die Steine von dem Schmutz, der sich im Lauf des Jahres auf den Messingplatten gelegt hat. Vor dem Rundgang informierten sich die beiden Klassen über die Biografien der Menschen, deren Namen die Stolpersteine tragen. Text: Ulrike Weiwad-Klenk

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