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VG Bad Ems-Nassau

Einmal die Sterne sehen: Planetarium im Familienzentrum Bad Ems zu Besuch

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Ein echtes Planetarium im Haus der Begegnung in Bad Ems
Foto: BEN Kurier

BAD EMS Was war ihr Berufswunsch als Kind? Vielleicht Polizist, Feuerwehrmann oder sogar Astronaut? Einmal nur die Sterne von ganz nahem sehen: das wäre doch etwas. Und genau das konnten die kleinen und großen Kinder am vergangenen Samstag im Familienzentrum in Bad Ems. Mitten im Haus der Begegnung war ein mobiles Planetarium aufgebaut, das den Vergleich zu den großen Vorbildern nicht scheuen musste.

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Einmal drinnen, ging das Licht aus, bevor das Firmament im Sternenlicht erstrahlte. Ein beeindruckendes Schauspiel. Dabei hatte es auch einen weiterbildenden Effekt. Wie ist nur das Universum entstanden und warum verglühen die Sterne? Aufmerksam verfolgten die kleinen Gäste den Erklärungen des Betreibers. Dabei waren es nicht alleine die staunenden Kinder, die das Schauspiel verfolgten. Zahlreiche Eltern begleiteten ihre Sprösslinge in das aufblasbare Planetarium.

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Das Familienzentrum Bad Ems bietet häufiger den Kindern und Eltern kostenfreie oder mit geringem Aufwand versehene Attraktionen an. So soll es in diesem Jahr noch ein großes Lego-Event geben, teilte die Koordinatorin Natalie Kettel-Neumann mit. Vom 25. bis 27. Oktober soll eine Legostadt entstehen. Dafür wird aber eine kleine Anmeldegebühr von 5,00 Euro fällig. Spielbegeisterte Erwachsene zahlen 8,00 Euro.

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VG Bad Ems-Nassau

Dienethal rockt: Wenn der Bürgermeister zur Gitarre greift

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Foto: BEN Kurier

DIENETHAL Man kann ein Fest so oder so begehen und manchmal darf es auch herrlich verrückt sein. Für den mit mehr als 90 Prozent im Amt bestätigten Oliver Steinhäuser ist es die Symbiose zwischen Tradition und neuen Attraktionen während dem Dorfevent. Beginnen wir mit der musikalischen Unterhaltung. Wozu eine kostspielige Band engagieren, wenn man selber in einer spielt? Gesagt, getan. Mit Lynx waren die begeisterten Zuschauer am vergangenen Samstag wieder mitten in den 90er Jahren.

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Am ganzen Wochenende wurde für die ganze Familie etwas geboten. Die kleinen Besucher durften sich beim Sackhüpfen, Kinderschminken oder Dosenwerfen austoben. Für die Eltern oder Großeltern gab es rockige Klänge und jede Menge selbst zubereitete Spezialitäten. Dazu gehörte auch die deftige Linsensuppe mit der Metzgerwurst vom Lenz. Was braucht man da noch? Richtig, einen guten Schoppen Wein oder auch ein kühles Blondes. Es war angerichtet.

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Wer am Sonntag ein wenig verkatert war, lauschte den Blues-Klängen von Karl-Heinz Betz, bevor es gegen Abend zum Slow-Smoke-Wettbewerb ging. Gesucht wurde der langsamste Zigarrenraucher im Rhein-Lahn-Kreis, und das Ergebnis war beachtlich. Mehr als eine Stunde zogen die Probanden am Genussmittel, was gar nicht so einfach war, denn ausgehen durfte die Zigarre nicht.

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Und da soll noch einer sagen dürfen, dass das Leben auf dem Land langweilig wäre. Weit gefehlt.

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Schulen

Goethe-Gymnasium Bad Ems feiert kulturelle Vielfalt

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Foto: Goethe-Gymnasium

BAD EMS Am Donnerstag, 11.07.24, feierte das Goethe Gymnasium das „Fest der Kulturen“, ein Ereignis für die ganze Schulgemeinschaft und darüber hinaus. Geboten wurde von Schülern und Schülerinnen sowie Lehrerinnen und Lehrern eine zahlreiche Auswahl an Angeboten, die von kulinarischen bis hin zu schauspielerischen Beiträgen reichte.

Vorbereitet wurde alles in der vorausgegangenen Projektwoche, in der die Lehrer und Lehrerinnen mit den Kindern und Jugendlichen tief in die interkulturellen Aspekte eintauchten. In über 30 Workshops konnten die Teilnehmer und Teilnehmerinnen ihre Talente und Fähigkeiten entfalten und vertiefen. Gemeinsam wurden dann die Inhalte der Projekte in Form diverser Darbietungsformen aufbereitet, um sie am Schulfest zu präsentieren. So erlangten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Workshops „Fuego Latino: Tanz mit dem Feuer“ einen ersten Einblick in das „rege Treiben“ der Menschen auf den Straßen Südamerikas, wobei Sorgen und Probleme keine Rolle mehr spielen. Dieser und viele weitere Beiträge fanden dann am „Fest der Kulturen“ ihren Platz auf der Bühne oder in den Klassenräumen. Zudem konnten die Besucherinnen und Besucher Kunsthandwerk rund um die vertretenen Nationalitäten an unserer Schule erwerben und sich an türkischem Fingerfood sowie an karibischen Mocktails erfreuen. Besonders die Gemeinschaft stand bei diesem Event im Vordergrund und sorgte für eine tiefe Verbundenheit untereinander.

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Schüler am Verkaufsstand zu kunsthandwerklichen Produkten in den Flaggenfarben der Nationalitäten unserer Schule. | Foto: Goethe Gymnasium Bad Ems

Während der Projekttage wurde der Fokus aber nicht nur auf die positiven Aspekte gelegt – auch Fehler und Probleme unserer aktuellen Gesellschaft wurden beleuchtet. Das tat zum Beispiel der Workshop „Schrottberge in Afrika“, indem sie einen kritischen Blick auf unsere eigene Kultur warfen. Laut Angaben sei Deutschland der zweitgrößte Müllproduzent in Afrika, und das alles für unseren persönlichen Komfort. Mit ihrer Recycling-Aktion möchte die Gruppe auf die Probleme unserer Gesellschaft aufmerksam machen, da man selbst als Konsument gar nicht der verursachten Tragik bewusst werde.

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So schaffte es das Goethe-Gymnasium die Vielfalt unserer Kulturen zu feiern und gleichzeitig aber auch auf aktuelle Problematiken aufmerksam zu machen. In Erinnerung bleibt der Schulgemeinschaft ein unvergessliches Ereignis, das den Zusammenhalt auch klassenübergreifend stärkte.

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VG Bad Ems-Nassau

Ein harter Schlag für uns: Bauherr zum aktuellen Stand nach dem Brand des Vier Türme Hauses in Bad Ems

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Foto: BEN Kurier

BAD EMS In den frühen Morgenstunden des 3. Juli hat ein verheerender Brand das fast fertiggestellte Hotel- und Restaurantprojekt im historischen „Vier Türme Haus“ in Bad Ems, das auch als Carlsburg bekannt ist, schwer beschädigt. Nur etwa 20 Wochen vor der geplanten Fertigstellung hat das Feuer, zusammen mit dem Löschwasser, nahezu alle Fortschritte der letzten Monate und Jahre zunichtegemacht. Das historische Dach des Gebäudes ist nahezu komplett zerstört und muss aufwendig rekonstruiert werden.

Glücklicherweise wurde niemand verletzt. Dies ist ein harter Schlag für uns, für alle beteiligten Baufirmen und Planer sowie für die ganze Stadt”, kommentiert der Bauherr die Geschehnisse. „Zum jetzigen Zeitpunkt können noch keine detaillierten Informationen zur Brandursache und den weiteren Schritten gegeben werden.” Aktuell sind die Aufräumarbeiten, Analysen und Ermittlungen im Gange und werden voraussichtlich mehrere Wochen in Anspruch nehmen.

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Eine umfassende Klärung der finanziellen und baulichen Auswirkungen sowie gegebenenfalls die Erstellung eines neuen Plans wird vermutlich mehrere Monate dauern. Die Brandursache ist noch unklar und wird derzeit von Sachverständigen und der Polizei untersucht, denen der Zutritt zum Gebäude vorbehalten ist. Folgende

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Fakten stehen bisher fest:

Das Feuer brach im Dachstuhl aus. | Das Gebäude muss erneut von Grund auf saniert werden; nahezu alles, was in den letzten Monaten gebaut wurde, ist entweder durch das Feuer oder das Löschwasser beschädigt. | Das Mauerwerk und die Betonzwischendecken scheinen keine sichtbaren Schäden davongetragen zu haben. | Die bereits implementierten Brandschutzmaßnahmen haben Schlimmeres verhindert. | Das Badhaus, das das Restaurant und den Theater- und Veranstaltungssaal beherbergen sollte, blieb glücklicherweise weitgehend unbeschädigt. | Die Bewertung und eventuellen Neuausrichtung des Projekts wird Wochen bis Monate dauern. | Sollte diese Bewertung einen Neustart des Projekts ergeben, wird dies voraussichtlich wieder etwa zwei Jahre Bauzeit in Anspruch nehmen.

Die Sicherungsarbeiten werden noch einige Tage bis Wochen andauern. Die Öffentlichkeit wird in den kommenden Wochen über neue Entwicklungen auf dem Laufenden gehalten. Das nächste Update erfolgt voraussichtlich im September.

Der Bauherr bedankt sich herzlich bei der Feuerwehr und allen freiwilligen Helfern, die bei den Lösch- und Hilfsarbeiten mitgewirkt haben. Die Anteilnahme und der Beistand sind groß.

Über das Projekt

Das geplante Hotel und Restaurant in Bad Ems sollte ein neues Highlight in der Stadt werden. Mit seiner einzigartigen historischen Architektur und modernem Design sollte es sowohl Touristen als auch Einheimischen einen Ort der Entspannung und des kulinarischen und kulturellen Genusses bieten.

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