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VG Bad Ems-Nassau

Bad Emser Stadtbürgermeister Krügel zu Gast in Franzensbad in Tschechien

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Bad Emser Stadtbürgermeister Krügel zu Gast in Franzensbad in Tschechien
Foto: Stadt Bad Ems

BAD EMS Eine besondere Tradition in den tschechischen Bäderstädten hat die traditionelle Kureröffnung.  An den ersten drei Wochenenden im Mai erfolgen diese Saisoneröffnungen alljährlich, den Beginn macht immer Karlsbad, gefolgt von Marienbad und am Pfingstwochenende hatte Franzensbad eine der Highlightveranstaltungen des Kalenderjahrs.

Auf Einladung der Stadt Franzensbad reiste der Stadtbürgermeister in die tschechische Bäderstadt und übernahm auch im Rahmen der offiziellen Eröffnung einen Part. Vor der Segnung der Quellen durfte er auf der Bühne alle deutschen Gäste begrüßen und betonte in seinem Grußwort auch den Zusammenhalt unter den Great Spa Towns als ein Musterbeispiel für eine gelungene europäische Kooperation über Staatsgrenzen hinweg. Dafür bekam er viel Zuspruch aus dem Publikum.

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Zuvor wurde bei einem Gottesdienst in einem katholischen Gotteshaus für eine erfolgreiche Saison und den Erhalt der Heilquellen gebetet. Die abschließende Segnung der Quellen übernahm ebenfalls die katholische Kirche.

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Bis in den späten Abend bot diese Veranstaltung ein abwechslungsreichen Programm, bis hin zu einem abschließenden Rock & Pop Konzert einer landesweit bekannten tschechischen Band.  Bei dieser Gelegenheit tauschte sich Stadtbürgermeister Krügel mit der Franzensbader Bürgermeisterin Lenka Průšová noch über die weiteren Schritte zur Manifestierung der Städtepartnerschaft zwischen Bad Ems und Franzensbad aus.

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Schulen

Stolpersteine: Schüler des Leifheit-Campus in Nassau setzen ein Zeichen der Erinnerung

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Fotos: Bilder: Ulrike Weiwad-Klenk und Wolfgang Dorr

NASSAU Es ist eine Tradition geworden: Im Rahmen eines Projekttages säuberten die beiden 9. Klassen des Leifheit-Campus auch in diesem Jahr wieder die Stolpersteine in Nassau. Die Messingsteine sind auf den Bürgersteigen vor den Häusern eingelassen, in denen jüdische Mitbewohner lebten und tragen die Namen der Menschen, die während des Holocausts umgebracht wurden. Sie erinnern uns daran, dass sich diese Geschichte nie wiederholen darf.

Im Beisein von Ulrike Weiwad-Klenk vom Beirat für Migration und Integration und Wolfgang Dorr, dem Vertreter der jüdischen Gemeinde in Bad Ems, sowie den Lehrkräften Oliver Janz und Theresa Ziegenfuß reinigten 41 Lernerinnen und Lerner die Steine von dem Schmutz, der sich im Lauf des Jahres auf den Messingplatten gelegt hat. Vor dem Rundgang informierten sich die beiden Klassen über die Biografien der Menschen, deren Namen die Stolpersteine tragen. Text: Ulrike Weiwad-Klenk

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VG Bad Ems-Nassau

Dienethal rockt: Wenn der Bürgermeister zur Gitarre greift

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Foto: BEN Kurier

DIENETHAL Man kann ein Fest so oder so begehen und manchmal darf es auch herrlich verrückt sein. Für den mit mehr als 90 Prozent im Amt bestätigten Oliver Steinhäuser ist es die Symbiose zwischen Tradition und neuen Attraktionen während dem Dorfevent. Beginnen wir mit der musikalischen Unterhaltung. Wozu eine kostspielige Band engagieren, wenn man selber in einer spielt? Gesagt, getan. Mit Lynx waren die begeisterten Zuschauer am vergangenen Samstag wieder mitten in den 90er Jahren.

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Am ganzen Wochenende wurde für die ganze Familie etwas geboten. Die kleinen Besucher durften sich beim Sackhüpfen, Kinderschminken oder Dosenwerfen austoben. Für die Eltern oder Großeltern gab es rockige Klänge und jede Menge selbst zubereitete Spezialitäten. Dazu gehörte auch die deftige Linsensuppe mit der Metzgerwurst vom Lenz. Was braucht man da noch? Richtig, einen guten Schoppen Wein oder auch ein kühles Blondes. Es war angerichtet.

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Wer am Sonntag ein wenig verkatert war, lauschte den Blues-Klängen von Karl-Heinz Betz, bevor es gegen Abend zum Slow-Smoke-Wettbewerb ging. Gesucht wurde der langsamste Zigarrenraucher im Rhein-Lahn-Kreis, und das Ergebnis war beachtlich. Mehr als eine Stunde zogen die Probanden am Genussmittel, was gar nicht so einfach war, denn ausgehen durfte die Zigarre nicht.

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Und da soll noch einer sagen dürfen, dass das Leben auf dem Land langweilig wäre. Weit gefehlt.

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Schulen

Goethe-Gymnasium Bad Ems feiert kulturelle Vielfalt

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Foto: Goethe-Gymnasium

BAD EMS Am Donnerstag, 11.07.24, feierte das Goethe Gymnasium das „Fest der Kulturen“, ein Ereignis für die ganze Schulgemeinschaft und darüber hinaus. Geboten wurde von Schülern und Schülerinnen sowie Lehrerinnen und Lehrern eine zahlreiche Auswahl an Angeboten, die von kulinarischen bis hin zu schauspielerischen Beiträgen reichte.

Vorbereitet wurde alles in der vorausgegangenen Projektwoche, in der die Lehrer und Lehrerinnen mit den Kindern und Jugendlichen tief in die interkulturellen Aspekte eintauchten. In über 30 Workshops konnten die Teilnehmer und Teilnehmerinnen ihre Talente und Fähigkeiten entfalten und vertiefen. Gemeinsam wurden dann die Inhalte der Projekte in Form diverser Darbietungsformen aufbereitet, um sie am Schulfest zu präsentieren. So erlangten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Workshops „Fuego Latino: Tanz mit dem Feuer“ einen ersten Einblick in das „rege Treiben“ der Menschen auf den Straßen Südamerikas, wobei Sorgen und Probleme keine Rolle mehr spielen. Dieser und viele weitere Beiträge fanden dann am „Fest der Kulturen“ ihren Platz auf der Bühne oder in den Klassenräumen. Zudem konnten die Besucherinnen und Besucher Kunsthandwerk rund um die vertretenen Nationalitäten an unserer Schule erwerben und sich an türkischem Fingerfood sowie an karibischen Mocktails erfreuen. Besonders die Gemeinschaft stand bei diesem Event im Vordergrund und sorgte für eine tiefe Verbundenheit untereinander.

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Schüler am Verkaufsstand zu kunsthandwerklichen Produkten in den Flaggenfarben der Nationalitäten unserer Schule. | Foto: Goethe Gymnasium Bad Ems

Während der Projekttage wurde der Fokus aber nicht nur auf die positiven Aspekte gelegt – auch Fehler und Probleme unserer aktuellen Gesellschaft wurden beleuchtet. Das tat zum Beispiel der Workshop „Schrottberge in Afrika“, indem sie einen kritischen Blick auf unsere eigene Kultur warfen. Laut Angaben sei Deutschland der zweitgrößte Müllproduzent in Afrika, und das alles für unseren persönlichen Komfort. Mit ihrer Recycling-Aktion möchte die Gruppe auf die Probleme unserer Gesellschaft aufmerksam machen, da man selbst als Konsument gar nicht der verursachten Tragik bewusst werde.

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So schaffte es das Goethe-Gymnasium die Vielfalt unserer Kulturen zu feiern und gleichzeitig aber auch auf aktuelle Problematiken aufmerksam zu machen. In Erinnerung bleibt der Schulgemeinschaft ein unvergessliches Ereignis, das den Zusammenhalt auch klassenübergreifend stärkte.

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