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VG Bad Ems-Nassau

Quellenturmspitze in Bad Ems wird abgehoben

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Foto: Staatsbad Bad Ems

BAD EMS Was bereits Ende April angekündigt wurde, ist nun soweit: Am 18. Juni soll voraussichtlich ab dem frühen Nachmittag das Abheben der stählernen Unterkonstruktion an der Turmspitze des Ouellenturms beginnen. Einzig eine Wetterlage mit Gewitter oder zu starkem Wind könnte hier nochmal eine Verschiebung auslösen.

Die Ingenieure und Planer hatten im Vorfeld mehrere Lösungen erarbeiten müssen, nachdem das Freilegen der Konstruktion nochmal einige Überraschungen offenbarte. Zwischenzeitig wurde ein Stellplatz für einen großen Mobilkran hergerichtet und die obersten Gerüstetagen an der Spitze des Turms wieder zurückgebaut. Der Kran selbst wird am 17. Juni voraussichtlich ab dem späten Vormittag seine Postion einnehmen und später die Spitze an den Haken nehmen. Die Monteure beginnen dann, die alten Verbindungen der Stahlkonstruktion von der Turmhülle zu lösen. Ob dies bei der über einhundert Jahre alten Konstruktion an allen Stellen reibungslos funktionieren wird, ist ungewiss. Hier liegt die größte Unwägbarkeit des Zeitplans. Gleichzeitig müssen die Monteure ständig auf ihre eigene Sicherheit achten, insbesondere, wenn die letzte Verbindung gelöst ist.

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Der Abhebevorgang selbst erfordert höchste Präzision. Der verbleibende Rand der Turmhülle darf beim Anheben keinen Schaden nehmen. So erfordert der Akt in knapp 40 Metern Höhe ebenso technisches Geschick, wie höchste Konzentration im Zusammenspiel von Monteuren und Kranfahrer.

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Im Anschluss soll die Demontage der Tanks im Inneren der Turmhülle beginnen. Hierzu begeben sich die Monteure in einen Arbeitskorb, der sie am Kran hängend, in die entsprechenden Positionen bringen wird (Pressemitteilung: Staatsbad Bad Ems). 

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VG Bad Ems-Nassau

Besuch der Kolping Ferienfreizeit

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Foto: Romina Salzmann

NIEVERN Für rund 35 Kinder aus Nievern, Miellen, Fachbach, Lahnstein, Bad Ems und anderswo begannen die Sommerferien traditionell im Ferienlager der Kolpingfamilie Nievern-Fachbach-Miellen , diesmal wieder auf dem Gelände der Gülle-Mühle in Langenscheid. Etwas abgeschieden, nur über eine abenteuerliche Zufahrt erreichbar und mitten drin in schöner Natur verlebten die Kinder wieder unbeschwerte Ferientage, die von dem jungen, engagierten Betreuerteam aber abwechslungsreich ausgefüllt wurden. Eine „gruselige“ Nachtwanderung, ein Kostümfest oder Spiele wie „Klein gegen Groß“ waren genauso dabei wie Hangrutschen, die Wasserschlacht am Bach, Volleyball, Indiaca etc. oder einfach mal „chillen“. Die „All-inklusive-Versorgung“ durch das bewährte Küchenteam um Birgit und Peter Bertram tat ihr Übriges, so dass bei meinem Besuch lauthals bestätigt wurde, beim nächsten Mal wieder dabei zu sein.

Ein herzliches Dankeschön der Kolpingfamilie und vor allem dem engagierten Team, das mit sehr viel Liebe zum Detail den Kindern (wieder einmal) eine tolle Erlebniswoche beschert hat (Pressemitteilung: Lutz Zaun, Ortsbürgermeister in Nievern).

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VG Bad Ems-Nassau

Viele Besucher beim dritten Frauenevent im Bad Emser Atelier Kunstglück

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Foto: Atelier Kunstglück

BAD EMS Am 30. Juni lud Lisa Zanutto mit ihrem Frauen Netzwerk zu der dritten Veranstaltung von Frauen für Frauen ein (Kinder und Männer waren ausdrücklich ebenfalls willkommen). In der gemütlichen Atmosphäre ihres Ateliers an der Römerstraße 4 in Bad Ems gab es wieder viele Angebote von tollen Ausstellerinnen aus der Region zu entdecken: von Duftkerzen, über selbstgefertigte Seifen, Schmuck, Blumendekoration bis hin zu Handarbeiten aus Keramik und zu verschiedenen Coaching-Angeboten.

Auch Lisa Zanutto stellte ihr Angebot vor: Sie verbindet Glücks- und Resilienz Training mit Auszügen aus der Kunsttherapie und bietet dafür Einzelbegleitung und verschiedene Kurse an. Ob man alleine oder mit der Familie, mit Freunden oder Kollegen kreativ werden möchte, gerne erläutert sie die Möglichkeiten der Umsetzung für einen kreativen Workshop. Das Atelier kann auch für andere Events und Kurse gemietet werden. Bei Interesse bittet sie um eine E-Mail an kunstglueck.elisa@gmail.com.

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Der Termin für das nächste Frauenevent steht bereits fest: Am 15. Dezember (13.00 -18.00 Uhr) ist es wieder so weit. Am besten jetzt schon den Termin vormerken und vorbeischauen.

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VG Bad Ems-Nassau

Niemals vergessen: Geisig stellt Erinnerungstafel am Standort der ehemaligen Synagoge auf

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Foto: Stefanie Witte

GEISIG In der Geisiger Dorfchronik haben die Verfasser Mona Gillmann und Berthold Krebs festgehalten, dass in Geisig von 1895 bis 1938 eine Synagoge stand.  Die jüdische Gemeinde bestand 1938 aus fünf Familien, welche acht Häuser im Ort bewohnten. Am ehemaligen Standort erinnerte bis jetzt nichts an die Synagoge.

Es ist eine sehr gepflegte Grünfläche der Gemeinde, um die sich dankenswerterweise die Familie Abt über Jahre hinweg kümmert. Die vormalige Beigeordnete Daphne Schmidt regte unter dem Motto „Nie wieder ist jetzt!“ im Gemeinderat an, eine Erinnerungstafel aufzustellen. Dem folgte der Gemeinderat einstimmig.

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Nun wurde von fleißigen Helfern die Tafel am einstigen Standort der Synagoge im Lärchenweg aufgestellt.

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