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Der TuS Katzenelnbogen rüstet technisch auf: Spielanalysen aus der Vogelperspektive

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Der TuS Katzenelnbogen rüstet technisch auf: Spielanalysen aus der Vogelperspektive

KATZENELNBOGEN Am vergangenen Samstag bestieg Michael Kadel einen unserer Flutlichtmasten und installierte die Vorrichtung für die Kamera seines Videoanalyse-Systems Coaching Eye. Jan Noppe (Cheftrainer Senioren sowie der Initiator des Projektes) steht unten mit einem Tablet und sieht auf diesem, wie die Kamera das Spielfeld des Platzes in der Totalen filmt. Zusammen richten sie so die Kamera aus. Die Ausrichtung wird fixiert. Wenn die Kamera, eine GoPro, bei Spielen oder Trainingseinheiten zum Einsatz kommen soll, wird sie einfach an einem Stahlseil hochgezogen und klickt sich mit der jetzigen Ausrichtung in der Halterung ein.

Später am Vormittag folgte noch eine Schulung von Michael Kadel für unsere (Jugend)-Trainer des TuS Katzenelnbogen/Klingelbach, wie sie mit der Videoanalyse-Software arbeiten können.

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Die Kamera und ein Tablet sind über Bluetooth verbunden. Das Spiel wird in der Totalen live aufgezeichnet. Die Trainer sehen so alles. Die Software macht die Analyse dabei schnell und einfach. „Wenn ich während des Spiels etwas sehe, was wichtig ist, kann ich beispielsweise sofort einen Tracking-Punkt setzen“, erklärt Michael Kadel, dieser Punkt führt den Analysten später beim Schneiden direkt zur gewünschten Sequenz. Aber auch eine kurze Videoanalyse während der Halbzeit ist so schnell machbar.

Weil alles aus der Vogelperspektive zu sehen ist, kann den Mannschaften jeder Fehler oder gute Aktionen detailliert aufgezeigt werden. „Falsche Laufwege, Zuordnungen, Räume, Verschiebungen, man kann alles in der Entstehung sehen und erklären“, sagt Michael Kadel und zeichnet bei einem Beispielvideo Pfeile und Linien aufs Tablet.

Grundsätzlich werden die Spielanalysen aus der Vogelperspektive aus Datenschutzgründen nur für den Eigengebrauch genutzt und nicht veröffentlicht. Auf der eigenen Anlage ist es erlaubt zu filmen, die Zuschauer werden zudem durch Schilder darauf hingewiesen, dass Videoaufnahmen gemacht werden.

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Montabaur

Eisbachtaler mit umfangreichem Testprogramm nach der Winterpause

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NENTERSHAUSEN Die Eisbachtaler Sportfreunde wollen in der Fußball-Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar nach der Winterpause noch einmal das Husarenstück fertigbringen, den Klassenerhalt in Deutschlands fünfthöchster Spielklasse fertigzubringen. Dafür setzen die Eisbären um Trainer Marco Reifenscheidt auf eine intensive Wintervorbereitung, in der gleich neun Testspiele auf dem Programm stehen.

Zunächst wird der Sportfreunde-Trainer seine Jungs aber am Montag, 16. Januar, erst einmal ab 19 Uhr zum offiziellen Trainingsstart bitten, ehe fünf Tage später der erste Härtetest auf dem Programm steht: In Nentershausen treffen die Eisbachtaler auf den klassenhöheren Regionalligisten FC Rot-Weiß Koblenz. Anstoß ist um 15 Uhr. Nach weiteren Tests zuhause gegen Hessenligist TuS Dietkirchen (Dienstag, 24. Januar, 19.30 Uhr) und beim souveränen Koblenzer Bezirksliga-Tabellenführer TuS Immendorf (Freitag, 27. Januar, 19.30 Uhr), steht dann mit dem Hachenburger Pils-Cup auch schon das einzige Hallenturnier für die Reifenscheidt-Elf auf dem Vorbereitungsplan. In der Vorrunde geht es hier am Samstag, 28. Januar, gegen die SG Herdorf, den TuS Wied und die SG Weitefeld. Eine mögliche Finalrunde würde tagsdrauf am 29. Januar in der Hachenburger Rundsporthalle auf die Eisbären-Kicker warten.

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Abseits der Halle geht der Testreigen mit einer hessischen Woche weiter: Am Mittwoch, 1. Februar, gastiert zunächst ab 19.30 Uhr Verbandsligisten RSV Weyer auf dem Kunstrasen im Nentershäuser Eisbachtalstadion, ehe es am Samstag, 4. Februar, zu Hessenligist Rot-Weiß Walldorf geht, wo die Partie um 15 Uhr angepfiffen wird. Zum Schluss der Hessenwoche wartet am Dienstag, 7. Februar, 19.30 Uhr eine Reise zum Verbandsligisten FC Waldbrunn.

Beim Bonner Mittelrheinligisten FC Blau-Weiß Friesdorf treten die Eisbachtaler schließlich am Samstag, 11. Februar, 15.15 Uhr an, ehe es am Mittwoch, 15. Februar, ein Wiedersehen mit Ex-Spieler und -Trainer Thorsten Wörsdörfer gibt: Der gebürtige Langenhahner gastiert an diesem Tag mit seinem neuen Team, dem Rheinlandligisten SG Hoher Westerwald ab 19.30 Uhr in Nentershausen. Am Fastnachtssamstag, 18. Februar, steht schließlich der letzte Härtetest beim SC Waldgirmes ab 15 Uhr an, ehe die Eisbachtaler am Samstag, 25. Februar, ab 16 Uhr den TuS Kirchberg zuhause zum ersten von noch zwei ausstehenden Punktspielen der Oberliga-Nordstaffel vor dem Start in Abstiegsrunde erwarten.

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Politik

Innenminister Ebling zieht Vorsitz-Bilanz: Sport in Krisenzeiten kräftig unterstützt

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RHEIN-LAHN/MAINZ Mit Ablauf des Jahres 2022 endet der zweijährige Vorsitz der Sportministerkonferenz (SMK) des Landes Rheinland-Pfalz. Der Staffelstab geht dann vom rheinland-pfälzischen Sportminister Michael Ebling auf den bayerischen Sportminister Joachim Hermann über. Ebling sieht nach der zweijährigen Vorsitz-Periode von Rheinland-Pfalz Fortschritte bei zentralen Zukunftsfragen in Krisenzeiten.

In den zurückliegenden zwei Jahren haben massive Krisen den Sport belastet – zunächst die Corona-Einschränkungen, dann die steigenden Energiepreise. Die Sportministerkonferenz konnte unter Vorsitz des Landes Rheinland-Pfalz den Sport in dieser schwierigen Phase eng begleiten und seine Interessen wirkungsvoll vertreten“, sagte der scheidende SMK-Vorsitzende Michael Ebling.

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Nach Corona haben wir die Bedeutung des Sports erfolgreich weiter ins Zentrum der politischen Debatte gerückt. Gemeinsam mit den Sportverbänden und ihren ‚Comeback“-Kampagnen konnten wir den Grundstein dafür legen, dass die Menschen nach der Pandemie wieder als Mitglieder in die Sportvereine zurückkehren. Auch angesichts der drohenden Energiekrise ist die SMK heute eine starke Partnerin des Sports: Wir haben uns erfolgreich dafür eingesetzt, dass von den Energiehilfen der Bundesregierung, von Gas- und Strompreisbremse, ausdrücklich auch die Vereine profitieren“, so Ebling. Das nehme den Vereinen eine erhebliche Last von den Schultern.

Neben der akuten Krisenbewältigung seien auch langfristige Sportprojekte wie die Spitzensportförderung, die Hilfe für Betroffene von sexueller, physischer und psychischer Gewalt im Sport und die Verankerung von Sport als politische Querschnittsaufgabe erfolgreich vorangebracht worden, resümiert der SMK-Vorsitzende Ebling.

Meinem bayerischen Nachfolger an der SMK-Spitze, Joachim Hermann, wünsche ich eine glückliche Hand für eine erfolgreiche Amtszeit im Sinne des Sports. Rheinland-Pfalz sagt ‚Schee war‘s!‘, für Bayern heißt es jetzt ‚Pack ma‘s!‘“, so Michael Ebling.

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Vereine

Adventsstimmung und Nikolaus im Dojo Katzenelnbogen

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KATZENELNBOGEN Endlich (und erstmals seit Vereinsgründung) konnten die Teilnehmer*innen des Karate- und Tai Chi-Trainings gemeinsam im Dojo Katzenelnbogen zusammen Weihnachten feiern. Nachdem im letzten Jahr die geplante Feier coronabedingt ausfallen musste, trafen sich am Samstag, den 03. Dezember viele Mitglieder des Vereins mit ihren Partner*innen und Kindern in stimmungsvoller Atmosphäre, um gemeinsam entspannte Zeit zu verbringen, sind an leckeren Speisen und Getränken zu nähren und zu plaudern. Ein Höhepunkt des Abends war der Auftritt des Clowns-Duos MoRatz, dessen eine Clownin, Sabine Paulke, Tai Chi-Schülerin des Vereins ist. Thematisch passend traten sie mit dem Stück „KARATE“ auf, begeisterten ihr Publikum und sorgten für ausgelassene, heitere Stimmung.

Der Nikolaus zu Besuch bei den Karate-Minis

Auch die Karate-Kinder, sowohl die großen als auch die kleinen, konnten sich über eine Weihnachtsüberraschung freuen. Während ihres Trainings am Dienstag bzw. Mittwoch öffnete sich überraschend die Tür und der Nikolaus, beladen mit einem großen schweren Sack, betrat das Dojo. Freudig aufgeregt führten die Gruppen dem Nikolaus vor, was sie bisher gelernt hatten. Daraufhin bekam jedes Kind vom Nikolaus ein kleines Geschenk überreicht. Zum Dank sangen die Kinder für den Nikolaus das Lied „O Tannenbaum“, bevor sich dieser verabschiedete und weiterzog.

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Vielen Dank an die Wichtel des Vereins, die auch in diesem Jahr wieder dafür sorgten, dass jedes der 65 Karate-Kinder eine Nikolausüberraschung bekam und damit ein Leuchten in die Augen der Kinder zauberten.

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