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VG Bad Ems-Nassau

Bad Ems übernimmt von Mainz den Staffelstab für den 37. Rheinland-Pfalz-Tag

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Foto: Staatskanzlei RLP/Pulkowski

BAD EMS/MAINZ  Nachdem die Landeshauptstadt Mainz 2022 Ausrichter des Rheinland-Pfalz-Tages war, wird das diesjährige Landesfest vom 16. bis 18. Juni 2023 in Bad Ems stattfinden. Im Beisein von Ministerpräsidentin Malu Dreyer übergab der Mainzer Bürgermeister Günter Beck in der Staatskanzlei den Staffelstab an den Stadtbürgermeister von Bad Ems, Oliver Krügel, sowie den Bürgermeister der Verbandsgemeinde Bad Ems-Nassau, Uwe Bruchhäuser.

Mit über 300.000 Gästen war der Rheinland-Pfalz-Tag in Mainz ein Landesfest der Superlative. Rheinland-Pfalz hätte nicht schöner und eindrucksvoller seinen 75. Geburtstag feiern können. Mit großer Vorfreude schauen wir nun nach Bad Ems. Die Bäderstadt, die seit 2021 als Teil der ‚Great Spa Towns of Europe‘ sogar UNESCO-Welterbe ist, wird mit ihrem idyllischen Stadtbild auf jeden Fall den perfekten Rahmen für das Landesfest bieten. Ich bin mir sicher, dass wir in Bad Ems einen gelungenen Rheinland-Pfalz-Tag feiern werden“, sagte Ministerpräsidentin Malu Dreyer.

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Die Besucherinnen und Besucher erwartet am Festwochenende ein buntes und informatives Programm mit Live-Konzerten, Informations- und Aktionsflächen, Ausstellungen, einem Festzug und natürlich Wein und regionaltypischem Essen. „Der Rheinland-Pfalz-Tag ist eine große Chance, nicht nur für die Stadt Bad Ems, sondern für die ganze Region. Durch die hohen Besucherzahlen können wir uns vielen Rheinland-Pfälzerinnen und Rheinland-Pfälzern als attraktive Tourismusregion und Wirtschaftsstandort präsentieren“, betonten Stadtbürgermeister Oliver Krügel und Verbandsbürgermeister Uwe Bruchhäuser.

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Der Rheinland-Pfalz-Tag ist seit 1984 das Landesfest von Rheinland-Pfalz, das jedes Jahr in einer anderen Stadt oder Gemeinde gefeiert wurde. 2020 und 2021 musste der Rheinland-Pfalz-Tag aufgrund der Corona-Pandemie ausfallen. Nach den Feierlichkeiten in Bad Ems 2023 wird der Rheinland-Pfalz-Tag fortan in einem zweijährigen Rhythmus ausgetragen. Das nächste Landesfest wird dann 2025 gefeiert.

Weitere Informationen und Neuigkeiten vom Landesfest finden sich auf den Landeskanälen bei Facebook (www.fb.com/RheinlandPfalzTag/), Twitter (www.twitter.com/RLP_Tag), Instagram (www.instagram.com/rheinlandpfalztag und #rlptag) oder direkt auf der Website www.rlp-tag.de.

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VG Bad Ems-Nassau

Niemals vergessen: Geisig stellt Erinnerungstafel am Standort der ehemaligen Synagoge auf

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Foto: Stefanie Witte

GEISIG In der Geisiger Dorfchronik haben die Verfasser Mona Gillmann und Berthold Krebs festgehalten, dass in Geisig von 1895 bis 1938 eine Synagoge stand.  Die jüdische Gemeinde bestand 1938 aus fünf Familien, welche acht Häuser im Ort bewohnten. Am ehemaligen Standort erinnerte bis jetzt nichts an die Synagoge.

Es ist eine sehr gepflegte Grünfläche der Gemeinde, um die sich dankenswerterweise die Familie Abt über Jahre hinweg kümmert. Die vormalige Beigeordnete Daphne Schmidt regte unter dem Motto „Nie wieder ist jetzt!“ im Gemeinderat an, eine Erinnerungstafel aufzustellen. Dem folgte der Gemeinderat einstimmig.

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Nun wurde von fleißigen Helfern die Tafel am einstigen Standort der Synagoge im Lärchenweg aufgestellt.

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Gesundheit

Eine Erfolgsgeschichte: Das KS Medical in Nassau feierte sein drittes Fest!

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NASSAU Zum nunmehr dritten Mal feierte das KS Medical Center in Nassau ein großes Fest und das ist ein richtig gutes Zeichen, denn beim ersten Mal ist es eine Premiere, beim zweiten Mal, eine Wiederholung und beim dritten Mal eine feste Veranstaltung und so darf man sich schon jetzt auf die gesundheitlichen Fortschritte am Standort für 2025 freuen.

Bei Würstchen und kalten Getränken durften die zahlreichen Besucher das komplette medizinische Center erkunden. In den unteren Etagen befindet sich die PuraVita mit ihren Arbeitstherapien für Menschen mit psychischer Einschränkung. Bei einem herrlichen Cocktail kam man mit den Mitarbeitern ins Gespräch und durfte parallel große Handwerkskunst der Heimbewohner bestaunen. So geht es zurück in den ersten Arbeitsmarkt.

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Gleichzeitig feierte auch 2nd Chance mit seinem Restpostenmarkt sein 2-jähriges Jubiläum. Ebenfalls eine Erfolgsgeschichte, doch bleiben wir ein wenig beim Gesundheitsstandort. »Wir haben vor vier Jahren das ehemalige Marienkrankenhaus übernommen und zum Gesundheitsstandort ausgebaut«, teilt der ansässige Allgemeinmediziner Dr. Thomas Klimaschka mit. »Mittlerweile ist das KS Medical Center zu Zweidritteln belegt.«

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Neben der Gemeinschaftspraxis im Nassauer Land und der PuraVita ist auch eine Physiotherapiepraxis im Haus, eine psychiatrische Institutsambulanz mit Tagesklinik, dazu ist der Gastroenterologe Dr. Münzel aus Bad Ems einen Tag die Woche vor Ort und zusätzlich gibt es noch eine Heilpraktikerin in den Räumlichkeiten.

So ist das KS Medical längst zu einem vollwertigen medizinischen Versorgungszentrum geworden, das vom Angebot mittelfristig noch weiter ausgebaut wird. Gerade durch solche vorhandenen Angebote können weggefallene Therapien des geschlossenen Paracelsus-Krankenhauses in bad Ems zu Teilen aufgefangen werden, ohne dass die Menschen bis nach Koblenz oder weiter fahren müssen.

Schon jetzt darf man sich auf das Fest im kommenden Jahr freuen, denn bis dahin wird sich das KS Medical in Nassau weiter gut entwickeln. Eine schöne Erfolgsgeschichte.

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Schulen

Stolpersteine: Schüler des Leifheit-Campus in Nassau setzen ein Zeichen der Erinnerung

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Fotos: Bilder: Ulrike Weiwad-Klenk und Wolfgang Dorr

NASSAU Es ist eine Tradition geworden: Im Rahmen eines Projekttages säuberten die beiden 9. Klassen des Leifheit-Campus auch in diesem Jahr wieder die Stolpersteine in Nassau. Die Messingsteine sind auf den Bürgersteigen vor den Häusern eingelassen, in denen jüdische Mitbewohner lebten und tragen die Namen der Menschen, die während des Holocausts umgebracht wurden. Sie erinnern uns daran, dass sich diese Geschichte nie wiederholen darf.

Im Beisein von Ulrike Weiwad-Klenk vom Beirat für Migration und Integration und Wolfgang Dorr, dem Vertreter der jüdischen Gemeinde in Bad Ems, sowie den Lehrkräften Oliver Janz und Theresa Ziegenfuß reinigten 41 Lernerinnen und Lerner die Steine von dem Schmutz, der sich im Lauf des Jahres auf den Messingplatten gelegt hat. Vor dem Rundgang informierten sich die beiden Klassen über die Biografien der Menschen, deren Namen die Stolpersteine tragen. Text: Ulrike Weiwad-Klenk

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