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„Danke Schiri“: Helmut Löhle (Altendiez) und Alexander Wiediker (Diez) sind Kreissieger

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Helmut Löhle(Diez) ist Kreissieger (Foto: FVR Rhein-Lahn)

DIEZ Die Schiedsrichtervereinigung Rhein-Lahn hat im Rahmen der Aktion „Danke Schiri.“ zwei Schiedsrichter aus den eigenen Reihen für ihr Engagement an der Pfeife ausgezeichnet. In der Kategorie “Schiedsrichter bis 50 Jahre” wurde Schiedsrichter Alexander Wiediker aus Diez ausgezeichnet. Wiediker, der seit Juni 2020 an der Pfeife aktiv ist, pfeift aktuell Spiele bis zur Kreisliga B und ist als Assistent bis zur Rheinlandliga aktiv. Der “Mann für alle Fälle” wirbt regelmäßig bei seinem Heimatverein SV Diez-Freiendiez für das Schiedsrichterwesen und steht den Schiedsrichtern vor Ort regelmäßig als Ansprechpartner zur Verfügung. Auch die ein oder andere Regelkunde bei den Spielen konnte er schon geben, auch um den Schiedsrichter bei der Entscheidung auf dem Feld zu unterstützen. Außerdem setzte der 47-Jährige sich erfolgreich dafür ein, dass sein Heimatverein die Turnhalle für die Belehrungen zur Verfügung stellt und eine Trainingseinheit der Seniorenmannschaft entfällt, damit die heimischen Referees in der Sporthalle Weiterbildungsmaßnahmen im Futsal treffen können.

In der Kategorie “Schiedsrichter über 50” entschied sich der Kreisschiedsrichterausschuss für den Helmut Löhle. Derr 66-jährige Altendiezer ist bereits seit 1992 aktiv und pfeift für den TuS Schönborn. Helmut besticht durch absolute Loyalität gegenüber allen Schiedsrichterkameraden. “Ein kritisches oder schlechtes Wort über einen Schiedsrichterkameraden werden wir öffentlich nie von Helmut hören. Seine Sicht der Dinge bespricht er immer unter vier Augen mit dem Schiedsrichter”, so der heimische Schiedsrichterobmann Patrick Heim bei der Auszeichnung. Löhle leitet Spiele bis zur C-Klasse und steht auch als Ansprechpartner für jüngere Schiedsrichter zur Verfügung. In der vergangenen Werbekampagne zur Schiedsrichtergewinnung war der Altendiezer Schiedsrichter mit einem Foto auf einem Plakat vertreten und auch bei der Interview-Reihe im vergangenen Jahr wirkte er selbstverständlich mit. Löhle steht zwar nicht gerne im Vordergrund, doch auch genau für solche Personen, die sich nicht in den Vordergrund drängen, sind diese Auszeichnungen.

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Neben einer Urkunde erhielten beide Schiedsrichter noch eine Pfeife der Marke “Fox40” als kleinen Dank. In der Kategorie „Schiedsrichterin“ konnte der hiesige Schiedsrichterausschuss auch in diesem Jahr keine Siegerin küren. „Nach wie vor haben wir derzeit im Rhein-Lahn-Kreis keine Schiedsrichterin aktiv an der Pfeife. Wir freuen uns, wenn sich dies bald hoffentlich wieder ändert. Gerade Frauen haben aussichtsreiche Karriereperspektiven im Schiedsrichterwesen, da sie leider nur unterproportional im Fußballsport vertreten sind“, weiß Patrick Heim.

Helmut Löhle(Diez) ist Kreissieger (Foto: FVR Rhein-Lahn)

Über die Aktion „Danke Schiri“

“Danke Schiri.” ist eine Gemeinschaftsaktion des DFB und seiner Landesverbände mit “Das Örtliche”. In jeder Saison können die Kreisschiedsrichterausschüsse des Fußballverband Rheinland in den Kategorien “Schiedsrichter bis 50 Jahre”, “Schiedsrichter über 50 Jahre” und “Schiedsrichterin” jeweils eine Person als Ihre Siegerin oder Sieger küren. Sieger wird nicht nur der oder die Siegerin mit den meisten Spieleinsätzen, hier zählen auch Kriterien wie die Hilfe bei der Neulingsgewinnung, besonderes soziales Engagement und vorbildliches Verhalten rund um und auf dem Sportplatz. Auch der Beitrag zum Zusammenhalt in der Schiedsrichtergemeinschaft spielt eine immer größere Rolle bei der Gewinnervergabe. Der Kreisschiedsrichterausschuss meldet die Kreisgewinner wiederum an den Verbandsschiedsrichterausschuss, der daraufhin die Verbandssieger der einzelnen Kategorien auszeichnet. Die Verbandssieger werden dem DFB gemeldet und anschließend zu einer großen Festgala mit Rahmenprogramm eingeladen. 

Über die Schiedsrichtervereinigung Rhein-Lahn:

Die Schiedsrichtervereinigung Rhein-Lahn besteht aktuell aus nur noch 70 Schiedsrichtern. Aufgrund der rückläufigen Schiedsrichterzahlen musste letztes Jahr erstmalig die E-Junioren-Meisterschaftsrunde ohne neutrale Schiedsrichter stattfinden, die gleiche Handhabung wird auch für dieses Jahr befürchtet. Ein Neulingslehrgang, durch den Interessierte Schiedsrichter werden können, findet im März 2023 wieder statt. Die Anmeldung findet über die Homepage vom Fußballverband Rheinland statt. Neben einer attraktiven Aufwands- und Fahrtkostenentschädigung erhalten Schiedsrichter kostenfreien Eintritt zu allen Spielen innerhalb des Deutschen Fußballbundes, so auch in der Bundesliga.

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Vereine

Der TuS Katzenelnbogen rüstet technisch auf: Spielanalysen aus der Vogelperspektive

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KATZENELNBOGEN Am vergangenen Samstag bestieg Michael Kadel einen unserer Flutlichtmasten und installierte die Vorrichtung für die Kamera seines Videoanalyse-Systems Coaching Eye. Jan Noppe (Cheftrainer Senioren sowie der Initiator des Projektes) steht unten mit einem Tablet und sieht auf diesem, wie die Kamera das Spielfeld des Platzes in der Totalen filmt. Zusammen richten sie so die Kamera aus. Die Ausrichtung wird fixiert. Wenn die Kamera, eine GoPro, bei Spielen oder Trainingseinheiten zum Einsatz kommen soll, wird sie einfach an einem Stahlseil hochgezogen und klickt sich mit der jetzigen Ausrichtung in der Halterung ein.

Später am Vormittag folgte noch eine Schulung von Michael Kadel für unsere (Jugend)-Trainer des TuS Katzenelnbogen/Klingelbach, wie sie mit der Videoanalyse-Software arbeiten können.

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Die Kamera und ein Tablet sind über Bluetooth verbunden. Das Spiel wird in der Totalen live aufgezeichnet. Die Trainer sehen so alles. Die Software macht die Analyse dabei schnell und einfach. „Wenn ich während des Spiels etwas sehe, was wichtig ist, kann ich beispielsweise sofort einen Tracking-Punkt setzen“, erklärt Michael Kadel, dieser Punkt führt den Analysten später beim Schneiden direkt zur gewünschten Sequenz. Aber auch eine kurze Videoanalyse während der Halbzeit ist so schnell machbar.

Weil alles aus der Vogelperspektive zu sehen ist, kann den Mannschaften jeder Fehler oder gute Aktionen detailliert aufgezeigt werden. „Falsche Laufwege, Zuordnungen, Räume, Verschiebungen, man kann alles in der Entstehung sehen und erklären“, sagt Michael Kadel und zeichnet bei einem Beispielvideo Pfeile und Linien aufs Tablet.

Grundsätzlich werden die Spielanalysen aus der Vogelperspektive aus Datenschutzgründen nur für den Eigengebrauch genutzt und nicht veröffentlicht. Auf der eigenen Anlage ist es erlaubt zu filmen, die Zuschauer werden zudem durch Schilder darauf hingewiesen, dass Videoaufnahmen gemacht werden.

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Montabaur

Eisbachtaler mit umfangreichem Testprogramm nach der Winterpause

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NENTERSHAUSEN Die Eisbachtaler Sportfreunde wollen in der Fußball-Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar nach der Winterpause noch einmal das Husarenstück fertigbringen, den Klassenerhalt in Deutschlands fünfthöchster Spielklasse fertigzubringen. Dafür setzen die Eisbären um Trainer Marco Reifenscheidt auf eine intensive Wintervorbereitung, in der gleich neun Testspiele auf dem Programm stehen.

Zunächst wird der Sportfreunde-Trainer seine Jungs aber am Montag, 16. Januar, erst einmal ab 19 Uhr zum offiziellen Trainingsstart bitten, ehe fünf Tage später der erste Härtetest auf dem Programm steht: In Nentershausen treffen die Eisbachtaler auf den klassenhöheren Regionalligisten FC Rot-Weiß Koblenz. Anstoß ist um 15 Uhr. Nach weiteren Tests zuhause gegen Hessenligist TuS Dietkirchen (Dienstag, 24. Januar, 19.30 Uhr) und beim souveränen Koblenzer Bezirksliga-Tabellenführer TuS Immendorf (Freitag, 27. Januar, 19.30 Uhr), steht dann mit dem Hachenburger Pils-Cup auch schon das einzige Hallenturnier für die Reifenscheidt-Elf auf dem Vorbereitungsplan. In der Vorrunde geht es hier am Samstag, 28. Januar, gegen die SG Herdorf, den TuS Wied und die SG Weitefeld. Eine mögliche Finalrunde würde tagsdrauf am 29. Januar in der Hachenburger Rundsporthalle auf die Eisbären-Kicker warten.

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Abseits der Halle geht der Testreigen mit einer hessischen Woche weiter: Am Mittwoch, 1. Februar, gastiert zunächst ab 19.30 Uhr Verbandsligisten RSV Weyer auf dem Kunstrasen im Nentershäuser Eisbachtalstadion, ehe es am Samstag, 4. Februar, zu Hessenligist Rot-Weiß Walldorf geht, wo die Partie um 15 Uhr angepfiffen wird. Zum Schluss der Hessenwoche wartet am Dienstag, 7. Februar, 19.30 Uhr eine Reise zum Verbandsligisten FC Waldbrunn.

Beim Bonner Mittelrheinligisten FC Blau-Weiß Friesdorf treten die Eisbachtaler schließlich am Samstag, 11. Februar, 15.15 Uhr an, ehe es am Mittwoch, 15. Februar, ein Wiedersehen mit Ex-Spieler und -Trainer Thorsten Wörsdörfer gibt: Der gebürtige Langenhahner gastiert an diesem Tag mit seinem neuen Team, dem Rheinlandligisten SG Hoher Westerwald ab 19.30 Uhr in Nentershausen. Am Fastnachtssamstag, 18. Februar, steht schließlich der letzte Härtetest beim SC Waldgirmes ab 15 Uhr an, ehe die Eisbachtaler am Samstag, 25. Februar, ab 16 Uhr den TuS Kirchberg zuhause zum ersten von noch zwei ausstehenden Punktspielen der Oberliga-Nordstaffel vor dem Start in Abstiegsrunde erwarten.

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Politik

Innenminister Ebling zieht Vorsitz-Bilanz: Sport in Krisenzeiten kräftig unterstützt

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RHEIN-LAHN/MAINZ Mit Ablauf des Jahres 2022 endet der zweijährige Vorsitz der Sportministerkonferenz (SMK) des Landes Rheinland-Pfalz. Der Staffelstab geht dann vom rheinland-pfälzischen Sportminister Michael Ebling auf den bayerischen Sportminister Joachim Hermann über. Ebling sieht nach der zweijährigen Vorsitz-Periode von Rheinland-Pfalz Fortschritte bei zentralen Zukunftsfragen in Krisenzeiten.

In den zurückliegenden zwei Jahren haben massive Krisen den Sport belastet – zunächst die Corona-Einschränkungen, dann die steigenden Energiepreise. Die Sportministerkonferenz konnte unter Vorsitz des Landes Rheinland-Pfalz den Sport in dieser schwierigen Phase eng begleiten und seine Interessen wirkungsvoll vertreten“, sagte der scheidende SMK-Vorsitzende Michael Ebling.

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Nach Corona haben wir die Bedeutung des Sports erfolgreich weiter ins Zentrum der politischen Debatte gerückt. Gemeinsam mit den Sportverbänden und ihren ‚Comeback“-Kampagnen konnten wir den Grundstein dafür legen, dass die Menschen nach der Pandemie wieder als Mitglieder in die Sportvereine zurückkehren. Auch angesichts der drohenden Energiekrise ist die SMK heute eine starke Partnerin des Sports: Wir haben uns erfolgreich dafür eingesetzt, dass von den Energiehilfen der Bundesregierung, von Gas- und Strompreisbremse, ausdrücklich auch die Vereine profitieren“, so Ebling. Das nehme den Vereinen eine erhebliche Last von den Schultern.

Neben der akuten Krisenbewältigung seien auch langfristige Sportprojekte wie die Spitzensportförderung, die Hilfe für Betroffene von sexueller, physischer und psychischer Gewalt im Sport und die Verankerung von Sport als politische Querschnittsaufgabe erfolgreich vorangebracht worden, resümiert der SMK-Vorsitzende Ebling.

Meinem bayerischen Nachfolger an der SMK-Spitze, Joachim Hermann, wünsche ich eine glückliche Hand für eine erfolgreiche Amtszeit im Sinne des Sports. Rheinland-Pfalz sagt ‚Schee war‘s!‘, für Bayern heißt es jetzt ‚Pack ma‘s!‘“, so Michael Ebling.

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