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Montabaur

Am Verbandsgemeindehaus Montabaur wird die Ziegelfassade montiert

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Das Verbandsgemeindehaus in Montabaur wird von oben bis unten mit rot-braunem Ziegel verkleidet. Die Arbeiten haben am Dachgeschoss begonnen. (Bild: VG Montabaur)
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MONTABAUR  Das neue Verbandsgemeindehaus wird fast vollständig mit dem rot-braunen Ziegel verkleidet: Vom hohen Giebel bis hinunter zum Gerberhof werden insgesamt sind das 3.150 Quadratmeter damit bedeckt. Lediglich im Erdgeschoss gibt es einige große Glasfronten. Der Hersteller, die ABC-Klinkergruppe aus Recke, verwendet für sein Produkt zu großen Teilen Ton aus Westerwälder Gruben. Die gesamte Unterkonstruktion und Abdichtung wird vormoniert und kommt in großen Platten auf das Dach bzw. an die Außenwände. Sobald die Platten befestigt sind, werden die Ziegel aufgesetzt. Parallel dazu werden die Dachflächenfenster eingesetzt und das Gerüst nach und nach abgebaut. Bis zum Frühjahr soll die Fassade fertig sein.

Rot, Braun, Schwarz und alle Farbtöne dazwischen. So wird das Ziegelkleid des Verbandsgemeindehauses in Montabaur aussehen. Maßgeschneidert ist es und dabei schlicht und langlebig. Seit einigen Tagen werden die tönernen Ziegel auf die Fassade montiert. Sie geben dem Haus sein typisches Aussehen. Das Material besteht überwiegend aus Ton aus dem Westerwald.

Ein Teil der Fassade (Richtung Wilhelm-Mangels-Straße) wird mit Photovoltaik-Zellen zur Stromerzeugung bestückt. Diese passen sich farblich in die Ziegelfassade ein und sind außerdem entspiegelt, damit die Nachbarn nicht geblendet werden, wenn die Solarzellen das Sonnenlicht reflektieren. Diese Fläche ist rund 165 Quadratmeter groß.

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Die Stadt Hamburg plant derzeit den Bau einer neuen Schule im Stadtteil Finkenwerder. Diese soll in gleicher Bauweise und mit dem gleichen Ziegel großflächig verkleidet werden. Planer und Bauunternehmer für das Projekt besichtigten jetzt die Baustelle für das neue Verbandsgemeindehaus und ließen sich von Projektleiter Sascha Schmidt von der Verbandsgemeindeverwaltung alle Details zur Fassade erklären.

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Montabaur

Feuerwehr Montabaur wählt neuen stellvertretenden Wehrführer

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MONTABAUR Am 27.01.2023 stand für die Brandschützer der Kreisstadt Montabaur eine Wahl im Vordergrund. Der bisherige Stellvertretende Wehrführer Axel Winterwerber stellte sein Amt nach 5 Jahren aus beruflichen Gründen zur Verfügung. Nachdem der Dezernent für die Feuerwehren in der Verbandsgemeinde Montabaur, Erster Beigeordneter Andree Stein, die anwesenden Kameradinnen und Kameraden begrüßte und den Ablauf erklärt hatte, ging es auch schon los. Nach ca. 40 min stand es fest, Marcel Simonis folgt auf Axel Winterwerber. Zur Wahl gratulierte der Wehrleiter der VG Montabaur Jens Weinriefer und der Wehrführer Carsten Stach. Im Anschluss zur Wahl wurden noch einige Beförderungen durch den Ersten Beigeordneten Andree Stein vorgenommen. Die Kameraden Rene Gravelis und Alexander Fuhrmann wurden zum Brandmeister, Georg Nattermann zum Hauptlöschmeister und Friedrich Sautter zum Hauptfeuerwehrmann befördert.

Dieses war allerdings nicht der einzige Termin an dem Abend. Der Verein zur Förderung der Feuerwehr der Stadt Montabaur e.V. lud zur Jahreshauptversammlung ein. Nachdem der Vorsitzende und Wehrführer der Feuerwehr Montabaur Carsten Stach die Anwesenden begrüßte legt er seinen Geschäftsbericht ab.

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Das vergangene Jahr war für die Brandschützer geprägt durch das 150-jährige Jubiläum. Der Geburtstag wurde an 2 Tagen ausgiebig gefeiert.

Neben den Vorbereitungen und Nachbereitungen des Jubeljahres fuhren die 83 ehrenamtlichen Kameradinnen und Kameraden des Löschzuges Montabaur insgesamt 271 Einsätze und sicherten 6 Veranstaltungen ab.

Die Jugendarbeit hat einen sehr hohen Stellenwert bei den Brandschützern, stellen sie doch den Nachwuchs der Feuerwehr sicher. Mit diesen Worten leitet Wehrführer Stach zum Bericht des Jugendwartes Armin Barbanus weiter. Die Jugendfeuerwehr Montabaur besteht derzeit aus 15 Jungen und 4 Mädchen und trifft sich jeden zweiten Sonntag zur Übung. Alle Kinder ab dem zehnten Lebensjahr sind herzlich Willkommen. Wer Interesse hat kann gerne zur nächsten Übung am 26.02.2023 um 10:15 Uhr ins Gerätehaus Montabaur auf der Eichwiese kommen.

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Lahnstein

Caritas unterstützt Menschen in der Energiekrise

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RHEIN-LAHN/WESTERWALD Die gestiegenen Energiepreise machen etlichen Menschen zu schaffen. Viele wissen nicht, wie sie durch den Winter kommen und schauen besorgt in die Zukunft. Um diesen Menschen zu helfen, hat das Bistum Limburg für das Jahr 2023 Mittel in Höhe von insgesamt zwei Millionen Euro zur Verfügung gestellt, die Einzelpersonen und Familien zugutekommen sollen, die durch die Preissteigerungen im Bereich Energie besonders belastet sind. Die Vergabe des Geldes erfolgt über die Strukturen der Caritas im Bistum Limburg.

Betroffene können sich in Montabaur und Lahnstein über mögliche Einzelfallhilfen informieren

Auch der Caritasverband Westerwald-Rhein-Lahn bietet seit kurzem eine Beratung zu möglichen Einzelfallhilfen aus dem so genannten Notfallfonds Energiehilfe des Bistums Limburg an. „Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf Personen, die aufgrund hoher Energiekosten in finanzielle Nöte geraten und schnelle und niedrigschwellige Lösungsansätze benötigen“, sagt Joachim Grämer, Leiter des Fachbereichs Existenzsicherung und Stellvertretender Abteilungsleiter Beratungsdienste beim Caritasverband Westerwald-Rhein-Lahn. Menschen, die Schwierigkeiten haben, ihre Rechnungen und Abschläge bei Strom und Gas zu zahlen, oder die durch hohe Abschlagszahlungen keine finanziellen Reserven für den Lebensunterhalt mehr haben, können sich ab sofort an die Energiehilfe-Beratungen in Montabaur oder Lahnstein wenden. Betroffene können sich dort nach vorheriger Anmeldung an die Expertinnen und Experten des Caritasverbandes wenden, die ihnen mit Rat und Tat zur Seite stehen und über eine mögliche Unterstützung informieren. „Die Hilfen werden einmalig an Einzelpersonen bzw. für einen Haushalt gewährt“, erklärt Grämer.

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Die Energiehilfe-Beratung für den Westerwaldkreis ist im Caritas-Zentrum, Philipp-Gehling-Straße 4, in Montabaur unter Telefon 02602/160614 oder per E-Mail an energiehilfe-ww@cv-ww-rl.de zu erreichen. Menschen aus dem Pfarreigebiet St. Peter und Paul im Kannenbäckerland können sich außerdem auch an die Caritas-Sozialberatung in Höhr-Grenzhausen und Ransbach-Baumbach wenden. Sie ist erreichbar unter Telefon 02624/943420 sowie per E-Mail an info@kath-kirche-kannenbaeckerland.de.

Für den Rhein-Lahn-Kreis findet man die Energiehilfe-Beratung im Caritas-Zentrum, Gutenbergstraße 8, in Lahnstein. Termine können unter Telefon 02621/920814 oder per E-Mail an energiehilfe-rl@cv-ww-rl.de vereinbart werden. Zudem findet in Lahnstein donnerstags von 9 bis 11 Uhr eine offene Sprechstunde statt. Weitere Informationen gibt es auch unter www.caritas-ww-rl.de.

Energie sparen – Kraft tanken!

Im Rahmen der Energiehilfe-Beratung veranstaltet der Caritasverband Westerwald-Rhein-Lahn in Lahnstein eine Info-Veranstaltung unter dem Titel „Energie sparen – Kraft tanken!“. Die Aktion findet am Donnerstag, 9. Februar, von 10 bis 16 Uhr an der Turmplatzpassage in Lahnstein statt (Nähe Kino). Im Rahmen der Veranstaltung geben die Beraterinnen und Berater der Caritas Informationen über die Möglichkeiten von finanziellen Hilfen und Beratungsmöglichkeiten. Außerdem gibt es auch praktische Unterstützung in Form von energiesparenden Maßnahmen. Für die innere Wärme am Turmplatz sorgt die Kaffeebar des Sozialraumprojektes Lahnstein.

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Montabaur

Investor gesucht: Fläche an Montabaurer Hospitalstraße soll bebaut werden – Bestes Konzept wird gesucht

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MONTABAUR Entlang der Hospitalstraße klafft derzeit ein großes Loch in der Bebauung. Geht es nach den Verantwortlichen im Montabaurer Rathaus, soll sich dies bald ändern. Die Stadt Montabaur hat ein Interessenbekundungsverfahren veröffentlicht. Dabei werden die besten Ideen für die künftige Bebauung und Nutzung der städtischen Brachflächen an der Hospitalstraße gesucht.

In den vergangenen Jahren hat die Stadt Montabaur nach und nach Grundstücke und abrissreife Gebäude in dem Areal zwischen der Hospitalstraße und der Oberen Plötzgasse erworben. Ziel war und ist es, den Bereich in einem Stück zu entwickeln, um das Stadtbild positiv zu verändern. Bereits 2018 hatte man schon einmal ein Interessenbekundungsverfahren durchgeführt und auch einen potenziellen Investor gefunden. Dieser hatte sich dann aber kurz vor dem finalen Abschluss zurückgezogen, sodass die Stadt Montabaur nun einen zweiten Anlauf unternimmt und erneut einen Investorenwettbewerb auslobt. „Die Interessenten sind aufgefordert, ihre Bewerbungen bis zum 14. April 2023 einzureichen“, erklärt Sandra Lorenz vom Sachgebiet „Planen und Bauen“ bei der Verbandsgemeindeverwaltung Montabaur. Im zweiten Schritt wird den Bewerbern im Mai Gelegenheit gegeben, ihre Konzepte den städtischen Gremien zu präsentieren. Anschließend entscheidet dann der Stadtrat, an wen die Grundstücke verkauft werden sollen. Den Zuschlag erhält der Investor, der das überzeugendste Konzept zur Bebauung, Nutzung und Integration in die Umgebung vorlegt und dafür einen tragfähigen Finanzierungsplan hat.

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Der Stadt Montabaur ist unter anderem wichtig, dass möglichst die gesamte Fläche mit einer Größe von rund 1.845 Quadratmeter verkauft wird. Weiterhin soll sich der künftige Neubau in die Altstadtsituation einfügen, und mindestens 40 Prozent der Fläche den Kriterien des sozialen Wohnungsbaus entsprechen. „Darüber hinaus erhoffen wir uns eine zügige Realisierung und Fertigstellung des Projektes innerhalb von drei Jahren“, betont Sandra Lorenz.

Detaillierte Infos und Ausschreibungsunterlagen gibt es bei der Verbandsgemeindeverwaltung Montabaur. Kontakt: Sandra Lorenz, Telefon: 02602/126-194, E-Mail: slorenz@montabaur.de oder im Internet auf der Homepage der Stadt Montabaur (www.montabaur.de) unter dem Punkt „Aktuelles“.

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