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Lahnstein

Johnny in der Ewigen Stadt

Große Romwallfahrt des Johannes-Gymnasiums in Lahnstein

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Pressefoto Romfahrt Johnny 2022

LAHNSTEIN/ROM Als besonderen Höhepunkt des 100-jährigen Schuljubiläums 2020 war die Romwallfahrt des Johnnys vor zwei Jahren geplant. Zweimal musste die Fahrt verschoben werden, am 14. Oktober 2022 mit dem Start in die Herbstferien war es nun soweit: 110 Schüler*innen, Lehrkräfte, Eltern und Ehemalige starteten mit zwei Bussen abends vom Schulhof der Schule. In der ewigen Stadt am Tiber verbrachte die Pilgergruppe unvergessliche, sonnige Tage.

Große Romwallfahrt des Johannes-Gymnasiums in Lahnstein

Höhepunkte der Romfahrt waren sicherlich die Papstaudienz auf dem Petersplatz und die beiden Messen in den altehrwürdigen Kirchen Santa Maria in Trastevere und der Patriarchalbasilika St. Paul vor den Mauern. „Es war toll, dass wir diese wunderbaren Kirchen für unsere Schule bekommen durften, das war echter Johnny-Spirit in der heiligen Stadt“, schwärmte Schulleiter Rudolf Loch. Die beiden Gottesdienste wurden von den Schüler*innen gestaltet unter dem Leitthema „Steine aus dem Weg räumen – neue Wege gehen“. Zur Papstaudienz machte sich die gesamte Gruppe frühmorgens um 7:00 Uhr auf den Weg, um am Petersplatz einen Platz ganz vorne zu ergattern. Als die Pilgergruppe dann bei der Audienz namentlich und auf Deutsch begrüßt wurde, war der Jubel groß.

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Foto: Johannes-Gymnasium

Bezirksdekan Armin Sturm begleitete die Johnny-Gruppe, die neben dem christlichen Rom jede Menge kulturelle Highlights des antiken Rom erlebten. Zahlreiche historische Stätten wie Kolosseum, Forum Romanum, Engelsburg, Ostia Antica, der alte Hafen Roms, die Sommerresidenz in Castel Gandolfo oder die Domitilla-Katakombe an der Via Ardeatina standen zudem auf dem prall gefüllten Besichtigungsprogramm. „Ein tolles Gemeinschaftserlebnis mit einer besonderen Schule“, so fasste Schülerinnenvater Thomas Frings die 7-tägige Reise zusammen. „Die Romfahrt hat mir sehr gut gefallen, es war sehr intensiv und ich konnte viele neue und schöne Erfahrungen sammeln!“, bilanzierte die 16-jährige Line Franz die Romfahrt. „Am besten fand ich die Papstaudienz und den Strand und das Meer bei Ostia“. Übermüdet, glücklich und mit zahlreichen unvergesslichen Eindrücken von Rom, Papst Franziskus und dem einmaligen Gemeinschaftserlebnis der Schulfahrt nahm die Pilgergruppe Abschied von Bella Roma in der Überzeugung, dass dies nicht die letzte Romwallfahrt des Johannes-Gymnasiums war.

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Lahnstein

Natürlicher Klimaschutz vor Ort: Lahnstein erhält Bundesfördermittel in Höhe von 603.000 Euro

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Foto: Jutta Niel

LAHNSTEIN Zur heute in der Haushaltsausschusssitzung des Deutschen Bundestags beschlossenen Förderung der Stadt Lahnstein im Rahmen der Förderrichtlinie für Natürlichen Klimaschutz in kommunalen Gebieten im ländlichen Raum erklärt die rheinland-pfälzische Bundestagsabgeordnete Tabea Rößner (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN):

„Es freut mich sehr, dass die Stadt Lahnstein Bundesfördermittel in Höhe von 603.000 Euro für die dringend notwendige Umgestaltung des Weihers im Ernst-Wagner-Park erhalten wird. Der Förderantrag wurde auf Initiative der Lahnsteiner Grünen von der Stadt eingereicht.

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Noch vergangenes Jahr drohte die Teichlandschaft auszutrocknen und zuletzt nahm die Wasserqualität rapide ab. Nun soll ein naturnahes Gewässer, eine ausgedehnte Flachwasserzone und Blühwiese den Park als Naherholungsgebiet für die Bürger:innen deutlich aufwerten und zugleich als Rückzugsort für eine Vielzahl von Tieren dienen. Die geplanten Maßnahmen tragen so unmittelbar zum Natur- und Artenschutz bei. Die zugesagte Förderung ist Teil des Aktionsprogramms Natürlicher Klimaschutz (ANK) des grünen Bundesumweltministeriums. Als größtes Naturschutzpaket in der Geschichte der Bundesrepublik will das Ministerium so die Bedeutung der Kommunen als zentrale Verbündete für den natürlichen Klimaschutz betonen. Das Programm fördert Projekte, die einen positiven Beitrag für den Klimaschutz und den Erhalt sowie die Stärkung der biologischen Vielfalt leisten und dabei die Lebensqualität in den Kommunen erhöht. Dazu zählen zum Beispiel Maßnahmen zur naturnahen und Artenvielfalt fördernden Begrünung von Dörfern und Städten im ländlichen Raum oder die Entsiegelung von Böden zur Wiederherstellung der natürlichen Bodenfunktionen.

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Lahnstein hat sich dazu entschlossen, genau diesen Weg zu gehen. Ich hoffe, diesem Beispiel folgen noch viele weitere rheinland-pfälzische Kommen. Und es ist deshalb richtig und wichtig, dass der Bund sie bei ihren Bemühungen um Natur- und Klimaschutz vor Ort unterstützt. Den Lahnsteiner Grünen möchte ich für ihr Engagement danken – der vehemente Einsatz für ihre Stadt hat sich gelohnt.“

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Lahnstein

Lahnsteiner Grüne begrüßen Windparkprojekt der Stadt Lahnstein

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Foto: Grüne Lahnstein

LAHNSTEIN Die Lahnsteiner Grünen begrüßen die Entscheidung zur Errichtung eines Windparks im Lahnsteiner Waldgebiet zwischen Becheln und Schweighausen. Heute wurde ein Gestattungsvertrag dazu in der Stadthalle unterzeichnet, an dem der Lahnsteiner Oberbürgermeister, die EVM und die Bürgermeister der angrenzenden Gemeinden Becheln, Schweighausen, Frücht nebst VG Bürgermeister Uwe Bruchhäuser und der weitere Waldbesitzer neben der Gemeinde Lahnstein, Graf von Kanitz, beteiligt waren. Die SGD Nord, vertreten durch Prasident Wolfgang Treis, begleitet das Genehmigungsverfahren positiv.

Insgesamt sollen 16 Anlagen entstehen. Dies bietet den Kommunen die Möglichkeit, Einnahmen zu generieren und den finanziellen Herausforderungen der Gemeindeverwaltung entgegenzutreten. Die Pachtzahlungen der EVM werden eine wichtige Einnahmequelle darstellen.

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Darüber hinaus leistet der Windpark einen großen Beitrag zum Klimaschutz, da weniger fossile Energien verbrannt werden müssen, um Energie und damit Strom zu schöpfen. Die insgesamt 16 Windräder, davon 9 auf Lahnsteiner Gemarkung und 7 auf den Flächen der Gemeinden Becheln, Schweighausen und Frücht werden mehr als 200.000 Haushalte versorgen können.

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ndnis 90/Die Grünen haben bereits im Jahr 2021 Anträge und Vorschläge zur Errichtung eines Windparks im regionalen Wald gestellt und sind nun hocherfreut, dass ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung gegangen ist. Die Umsetzung des Projekts soll bis 2028 abgeschlossen sein.

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Lahnstein

Fuchsräude im Lahnsteiner Wald: Eine Gefahr für Hund und Halter

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Foto: Envato lizensiert für BEN Kurier

LAHNSTEIN Auch in den Wäldern um Lahnstein breitet sich die Fuchsräude aus und stellt eine potenzielle Gefahr für Hunde und ihre Halter dar. Die Fuchsräude, verursacht durch die parasitäre Milbe Sarcoptes scabiei, ist eine hochansteckende Hautkrankheit, die sowohl Wild- als auch Haustiere betreffen kann. Für Füchse endet die Krankheit oft tödlich. Da die Fuchsräude hochansteckend ist, raten Jäger in betroffenen Regionen Hundebesitzern zu besonderer Vorsicht. Denn: Für eine Infektion reicht der Kontakt mit einem Fuchsbau oder mit den Hinterlassenschaften von Füchsen.

Bei entsprechender Parasitenbehandlung kann der Waldspaziergang dennoch unbeschwert genossen werden. Hunde sollten zur Sicherung ihrer Gesundheit aber an der Leine geführt und vom Verlassen ausgewiesener Wanderwege abgesehen werden.

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Von Fuchsräude betroffene Hunde leiden unter massivem Juckreiz, der so stark sein kann, dass sie sich Selbstverletzungen zufügen. Die Haut kann gerötet sein und Papeln, Pusteln oder Krusten aufweisen.

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Vorsicht: Auch eine Übertragung vom Hund auf den Menschen ist nicht ausgeschlossen und führt vorübergehend zu Juckreiz.

Da die Krankheit schnellstmögliche Behandlung erfordert, sollten Hundebesitzer, wenn sie bei ihrem Hund räudetypische Symptome feststellen, direkt eine Tierarztpraxis aufsuchen. Eine Räude erfordert schnellstmögliche Behandlung.

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