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VG Nastätten

Energiegenossenschaft Oberes Mühlbachtal in Strüth erhält Auszeichnung „Ort der Nachhaltigkeit“

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Preisverleihung Foto: egom

STRÜTH Verbraucherschutzministerin Katharina Binz hat heute die Energiegenossenschaft Oberes Mühlbachtal e. G. in Strüth (EGOM e.G.) als ersten „Ort der Nachhaltigkeit“ ausgezeichnet. Im Rahmen einer Pressekonferenz im Strüther Bürgerhaus überreichte Ministerin Binz Thomas Schwab, dem 2. Vorstand der EGOM e.G., im Beisein von Heiko Koch, Bürgermeister der Gemeinde Strüth und Dr. Karl-Heinz Frieden, Geschäftsführer des Gemeinde- und Städtebundes Rheinland-Pfalz, die Plakette „Ort der Nachhaltigkeit“.

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„Mit der Gründung der Energiegenossenschaft Oberes Mühlbachtal wurde bereits 2016 mit großem bürgerlichen und ehrenamtlichen Engagement den Grundstein dafür gelegt, dass die Menschen hier vor Ort von erneuerbarer Energie in Form von ‚BürgerStrom‘ und ‚BürgerÖkoGas‘ profitieren können“, betonte die Ministerin. „Neben dem Ausbau von Erneuerbaren Energien und dem Betrieb mehrerer eigener Photovoltaikanlagen in der Gemeinde, bietet das Angebot von Carsharing mit Elektroautos auch eine wichtige Alternative zur Mobilitätssicherung.

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So wird nicht nur die regionale Wertschöpfung unterstützt, sondern aktiv zur Energiewende, zum Klimaschutz und zur Förderung des nachhaltigen Konsums beigetragen. Die EGOM zeigt vorbildlich und schon seit Jahren erfolgreich, wie nachhaltiger Konsum umgesetzt werden kann. Die Größe und Lage eines Ortes sind dabei weniger entscheidend als das Engagement und der Wille, sich für solche Projekte einzusetzen. Als kleine Gemeinde ist Strüth damit ein Vorbild für andere Gemeinden und Initiativen.“

„Wir als Vorstand der Energiegenossenschaft Oberes Mühlbachtal eG bedanken uns ganz herzlich für diese Auszeichnung und nehmen sie mit Stolz entgegen“, sagte Thomas Schwab, 2. Vorstand der EGOM e.G.. „Wir betrachten sie als Würdigung des ehrenamtlichen Engagements von uns und allen fleißigen Mitwirkenden der Genossenschaft. Ohne die unentgeltliche Unterstützung mehrerer Genossenschaftsmitglieder wäre ein solches Resultat nicht zu erreichen. Dafür vielen Dank. Der Preis ist uns ein Ansporn, den eingeschlagenen Weg weiterzugehen.

Gerne unterstützen wir Politik und Gesellschaft bei der so dringend notwendigen Transformation zu einem nachhaltigeren Leben, um unsere Erde auch für unsere Enkel zu erhalten.“ Heiko Koch, Bürgermeister der Gemeinde Strüth betonte: „Wir, die Gemeinde Strüth freuen uns sehr, dass das Ministerium unseren Vorschlag, die Energiegenossenschaft Oberes Mühlbachtal kurz EGOM e.G. als „Ort der Nachhaltigkeit“ auszuzeichnen, gefolgt ist. Seit ihrer Gründung im Jahr 2016 beschäftigt sie sich mit damit, Lösungen zu finden, wie eine ressourcenschonende Mobilität funktionieren kann, neue Wege zu gehen bei der Erzeugung von Energie und Bürger:innen über die Möglichkeiten des nachhaltigen Umgangs mit Ressourcen zu informieren. Diese Auszeichnung ist auch eine Auszeichnung für das Ehrenamt, denn alle Aktiven der Genossenschaft arbeiten ehrenamtlich und das sind nicht nur der Vorstand und der Aufsichtsrat, sondern auch alle anderen im Hintergrund. Das freut mich ganz persönlich und macht mich stolz und dankbar, auch ein Teil dieser Gemeinschaft zu sein, die Ihre positive Energie über die Grenzen der Gemeinde hinaus trägt.“

Der Geschäftsführer des Gemeinde- und Städtebundes Rheinland-Pfalz, Dr. Karl-Heinz Frieden, ergänzte: „An dem gelungenen Beispiel der Energiegenossenschaft Oberes Mühlbachtal zeigt sich, dass die kommunale Selbstverwaltung gerade auch in ländlichen Räumen mit ihren kleinen Gemeinden in der Lage ist, schwierige Veränderungsprozesse mitzugestalten und dabei zugleich den gesellschaftlichen Initiativen den notwendigen Raum zu geben, um gemeinsam die notwendigen Transformationsleistungen, insbesondere für das Ziel der Klimaneutralität, nachhaltig auf den Weg zu bringen.“

Mit der Auszeichnung „Orte der Nachhaltigkeit“ möchte das Verbraucherschutzministerium gemeinsam mit den kommunalen Spitzenverbänden (dem Landkreistag, dem Städtetag, dem Gemeinde- und Städtebund) das bestehende bürgerschaftliche Engagement für nachhaltiges Leben im Verbraucherschutz in rheinland-pfälzischen Kommunen anerkennen, stärken und sichtbar machen. Bürgerinnen und Bürger aus Rheinland-Pfalz sind eingeladen, dem Verbraucherschutzministerium ihre Orte der Nachhaltigkeit mitzuteilen und für eine Auszeichnung vorzuschlagen. Einen Bewerbungsschluss gibt es nicht.

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Gesundheit

Ehemaliger Geschäftsführer der Lebenshilfe Rhein-Lahn arbeitet jetzt bei einem Pflegedienst in Siegburg!

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RHEIN-LAHN/SIEGBURG Die Lebenshilfe Rhein-Lahn ist insolvent. Viele Mitarbeiter verloren ihren Job. Das Verfahren vor dem Koblenzer Landgericht, gegen den ehemaligen Geschäftsführer der Lebenshilfe Rhein-Lahn Martin M., ist noch nicht terminiert. Am 14. April wurde er aus der Untersuchungshaft entlassen. Inzwischen scheint er beruflich eine neue Heimat bei einem Siegburger Unternehmen gefunden zu haben.

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Die Firma wurde am 5. Juli 2022 gegründet. Geschäftsbereich sind haushaltsnahe Leistungen und ein ambulanter Pflegedienst. Auf der Webseite https://fbbetreuung.de sind Assistenz und Betreuungshilfen, Hilfen zur Förderung der Alltagskompetenz, Begleitung bei Arztbesuchen, Beratung und Betreuung von Familien, Erledigung des Wocheneinkaufs, Begleitung bei Einkäufen, die Reinigung der Wohnung und Waschen sowie Bügeln der Wäsche aufgeführt. Im ersten Moment ein ähnliches Konzept wie bei der Lebenshilfe Rhein-Lahn.

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Auf der Webseite stößt der ehemalige Geschäftsführer auf dem Teambild mit einem Glas Sekt mit den Mitarbeitern an https://fbbetreuung.de/team/

Wenn man unter der angegebenen Firmentelefonnummer anruft, und niemand ans Telefon geht, meldet sich ein Anrufbeantworter: “Guten Tag, Sie sind verbunden mit der Vodafone Mailbox von: FB Betreuung Martin M.” Gerne hätten wir das Unternehmen zur genauen Tätigkeit des Herr Martin M. befragt. Nur wenige Minuten nach dem Anruf erhielten wir einen Rückruf der aufgelegt wurde, nachdem wir uns mit BEN Kurier am Telefon zu erkennen gaben.

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Schulen

Ein Tag mit Nastättens Verbandsbürgermeister Jens Güllering: Nelly Hanßke von der IGS zu Besuch im Rathaus

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NASTÄTTEN Was macht eigentlich ein Bürgermeister den ganzen Tag? Das wollte die IGS Nastätten Schülerin Nelly Hanßke (18), aus der 13. Klasse, von Nastättens Verbandsbürgermeister Jens Güllering wissen. Acht Stunden lang durfte sie einmal in den Alltag der Verwaltung hineinschauen und bei so manchen Vor-Ort Termin dabei sein.

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Dabei entwickelten sich spannende Gespräche. Auf der einen Seite ging es um die Frage, was ein Verbandsbürgermeister alles bewegen kann und welche Aufgaben er hat und andererseits gab es einen Einblick auf die Sichtweise der Jugend und deren Alltagsprobleme. Alles wurde diskutiert. Vom Wahlrecht mit 16 über den ÖPNV bis hin zur Wasserversorgung, Jugendaktivitäten und vieles mehr.

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Kleine und große Themen? Natürlich. Beides spielte für die Schülerin Nelly Hanßke und dem verbandsbürgermeister Jens Güllering eine Rolle. So hervorragend funktionieren konnte das Projekt nur deshalb, weil beide Parteien mit großer Neugier der verschiedenen Standpunkte aufeinander zugingen. Zuhören, verstehen und voneinander lernen. Eine Paradebeispiel dafür.  wie einfach es funktionieren kann, wenn man das möchte. Jens Güllering stellte der Schülerin Projekte der Verbandsgemeinde vor, die in die Zukunft ausgerichtet sind und Nelly Hanßke ist genau dieser Teil der Zukunft, um die es eigentlich geht.

Am Ende profitieren von solchen Gesprächen alle Beteiligten und es ist viel mehr als nur ein Experiment. Eine schöne Geschichte…… Was die beiden miteinander besprachen, sehen Sie im Video.

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Schulen

Bunter Weihnachtsbaum und strahlende Kinderaugen in der Verbandsgemeindeverwaltung Nastätten

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NASTÄTTEN Auch in diesem Jahr werden die Gäste der Verbandsgemeindeverwaltung in Nastätten im Eingangsbereich von einem liebevoll geschmückten Weihnachtsbaum begrüßt.  Auf Einladung der Verbandsgemeinde Nastätten wurde der Baum in diesem Jahr von den Kindern der kommunalen Kita Bienenkorb geschmückt. Gemeinsam mit ihren Erzieherinnen besuchten die Kinder die Verwaltung und wurden dort von Bürgermeister Jens Güllering herzlich begrüßt. Im Gepäck hatten die Kleinen selbst gebastelten Baumschmuck, der eigenhändig an der Tanne angebracht wurde.  Natürlich gab es zum Dank auch für jedes Kind einen leckeren Weckmann.

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Kommunale Kita Bienenkorb schmückt den Weihnachtsbaum

Titelbild: Der bunt geschmückte Weihnachtsbaum im Eingangsbereich der Nastätter Verwaltung. Für die Dekoration haben die Kinder des Kindergartens Bienenkorb gesorgt. Verbandsgemeindebürgermeister Güllering, die Mitarbeiter der Verwaltung und sicher auch alle Besucher freuen sich über das tolle Engagement der Kinder.

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