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Koblenz

Neue Ausstellungskooperation zwischen Künstlerhaus Schloss Balmoral und den städtischen Museen Koblenz

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Bild: Eine Kooperation, die aufgrund ihres Charakter auch auf Landesebene Aufmerksamkeit erfährt. Prof. Dr. Jürgen Hardeck, Staatssekretär (v. l.), Dr. Margit Theis-Scholz, Kulturdezernentin, Lotte Dinse, Leiterin Künstlerhaus Schloss Balmoral, Prof. Dr. Beate Reifenscheid, Leiterin Ludwig-Museum, Dr. Matthias von der Bank, Leiter Mittelrhein-Museum. Foto: Stadtverwaltung

BAD EMS/KOBLENZ Die Stadt Koblenz, das Ludwig Museum Koblenz, das Mittelrhein Museum Koblenz und das Künstlerhaus Schloss Balmoral Bad Ems freuen sich bekanntzugeben, dass die Abschlussausstellungen der internationalen Anwesenheitsstipendiat*innen und der Projekt-, Reise- und Austauschstipendiat*innen mit Bezug zu Rheinland-Pfalz zukünftig alternierend im Museum Ludwig und im Mittelrhein-Museum gezeigt werden. Die erste Ausstellung des Stipendiat*innen-Jahrgangs zum Thema »Spielen« wird in 2023 im Museum Ludwig präsentiert.

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Kulturdezernentin der Stadt Koblenz, PD Dr. Margit Theis-Scholz, verdeutlicht: “Mit der Kooperation der zwei Museen und dem Künstlerhaus Schloss Balmoral, Einrichtung der Kunsthochschule Mainz, gelingt es, die regionale Kulturarbeit sinnvoll enger zu vernetzen. Gleichzeitig gehen aus der zukünftigen intensiveren Zusammenarbeit und der Partnerschaft bei den Stipendiatenausstellungen sicherlich fruchtbare gegenseitige Impulse und Anstöße zur Weiterentwicklung der Museumsarbeit hervor.”

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Mit den beiden Ausstellungshäusern stehen dem Künstlerhaus Schloss Balmoral zwei professionelle und renommierte Partnerinstitutionen zur Seite. Sie bieten den Künstler*innen hochkarätige Bühnen zur Präsentation und Diskussion ihrer Werke. Den Museen bietet sich hier die Chance, dem Publikum einen äußerst vielseitigen und multimedialen Einblick in das aktuelle nationale und internationale Kunstschaffen auf höchstem künstlerischem Niveau zu gewähren.

Im Künstlerhaus Schloss Balmoral wird Interdisziplinarität und Internationalität gelebt. Beides passt hervorragend zum Ludwig Museum, weshalb wir die Kooperation sehr begrüßen“, betont Prof. Dr. Beate Reifenscheid, Direktorin des Ludwig Museums.

Die Abschlussausstellungen des Künstlerhauses sind international besetzte Themenausstellungen mit jährlich wechselnden inhaltlichen Schwerpunkten. Sie ermöglichen und fördern eine multiperspektivische und generationenübergreifende Auseinandersetzung mit gegenwärtig relevanten Themen und Entwicklungen in Kunst und Gesellschaft.

Kulturstaatssekretär Prof. Dr. Jürgen Hardeck: „Die Errichtung des Künstlerhauses Schloss Balmoral ist sicherlich die wichtigste Entscheidung der rheinland-pfälzischen Kulturpolitik für die Weiterentwicklung der Bildenden Kunst in diesem Land gewesen. Das Künstlerhaus Schloss Balmoral in Bad Ems kooperiert mit anderen (Kunst-) Institutionen in Rheinland-Pfalz, von der Kunsthochschule Mainz über das Ludwigmuseum Koblenz bis zum Arp-Museum, um den Stipendiatinnen und Stipendiaten eine bestmögliche Beratung und Unterstützung durch Expertinnen und Experten zu ermöglichen. Dass das im Arp Museum Bahnhof Rolandseck bis 2020 praktizierte Model der kuratierten Jahresausstellung des Stipendiatenjahrgangs nun in Koblenz mit den beiden Museen fortgeführt werden kann, ist ein wichtiges Signal. Denn das Zeigen von bildender Kunst in einem musealen Kontext ist ein wichtiger Baustein in der Vita eines jeden Künstler bzw. einer Künstlerin.“

Im Rahmen der Kooperation stellen die Museen dem Künstlerhaus nicht nur ihre Ausstellungsräume zur Verfügung, sondern konzipieren in Zusammenarbeit mit Schloss Balmoral ein vielschichtiges Vermittlungs- und Bildungsprogramm, das bestimmte Themen aus den Ausstelllungen aufgreift und reflektiert. Dieser Transfer von Wissen und Erfahrungen verspricht große Synergieeffekte und Mehrwerte für beide Seiten. Die Kooperation erlaubt den beteiligten Institutionen, ihre öffentliche Wahrnehmung zu stärken und ihr Publikum zu erweitern.

Dr. Matthias von der Bank, Direktor des Mittelrhein-Museums hebt hervor: “Die Bestände des Mittelrhein-Museums umfassen zweitausend Jahre Kunst- und Kulturgeschichte. Seit seiner Gründung 1835, womit es zu den ältesten bürgerlichen Museen in Deutschland gehört, begleitet es die Entwicklung der Kunst in der Region. Durch die Kooperation mit Schloss Balmoral wir diese Geschichte in die Zukunft fortgeschrieben. Auch die allerneuesten künstlerischen Positionen sind nun im Museum vertreten. Schloss Balmoral rückt damit als wichtiger Ort künstlerischer Innovation noch deutlicher in den Blickpunkt der Koblenzer Bürgerschaft.”

Lotte Dinse, Leiterin des Künstlerhauses Schloss Balmoral, unterstreicht: „Ich freue mich außerordentlich, dass es mit unseren neuen Partnerinstitutionen möglich ist, die Werke der Stipendiat*innen in zwei renommierten Ausstellungshäusern in Rheinland-Pfalz zu präsentieren. Ausstellungen und der Austausch mit dem Publikum sind ein essentieller Bestandteil unseres Stipendienprogramms. Besonders freut mich, dass mit der neuen Kooperation eine stärkere Anbindung an unsere Nachbarstadt Koblenz entstehen wird.“

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Koblenz

Erstes vollelektrisches Abfallsammelfahrzeug im Langzeittest

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KOBLENZ Der Kommunale Servicebetrieb Koblenz beschäftigt sich seit einigen Jahren intensiv mit dem Thema Elektromobilität. So wurden in 2017 erste PKW mit Plug-In-Hybridantrieb und kleinere Werkstattwagen mit vollelektrischem Antrieb in den Fuhrpark aufgenommen.

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Der Werkausschuss hatte beschlossen auch ein vollelektrifiziertes Abfallsammelfahrzeug für 24 Monate zu erproben. Das Fahrzeug wurde nun ausgeliefert und soll ab sofort in der Altpapiersammlung in Koblenz eingesetzt werden. Anlässlich der jüngsten Werkausschusssitzung konnten die Ausschussmitglieder erstmals das neue Fahrzeug in Augenschein nehmen. Durch den Einsatz des rein batterieelektrischen Fahrzeugs lassen sich lokale CO2-Emissionen mindern. Der klimafreundliche Elektroantrieb ist außerdem sehr geräuscharm, so dass das Fahrzeug auch einen Beitrag zur Lärmminderung leistet. Die 24-monatigen Pilotphase soll dazu beitragen Erfahrungen hinsichtlich der Nutzlast, der Reichweite und dem Verhalten unter realen Einsatzbedingungen zu sammeln, auf deren Grundlage die weitere Elektrifizierung des Fuhrparks geplant werden kann.

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Im Rahmen einer vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur geförderten Maßnahme hat der Kommunale Servicebetrieb 2020 weitere PKW, leichte Nutzfahrzeuge und die erste vollelektrische Kleinkehrmaschine in Betrieb gegangen. Parallel wurde am Zentralen Betriebshof die dafür erforderliche Ladeinfrastruktur errichtet – heute verfügt der Kommunale Servicebetrieb bereits über insgesamt 20 Fahrzeuge mit Elektroantrieb.

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Koblenz

Koblenz zeigt Flagge

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KOBLENZ Zum 32. Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen setzt die städtische Gleichstellungsstelle ein deutliches und sichtbares Zeichen für Koblenz. Pünktlich zum 25. November weht über dem Haupteingang auf dem Rathausbalkon die Aktionsfahne „frei leben – ohne Gewalt“ von Terre des Femmes. Ziel ist, das Thema sichtbar in die Öffentlichkeit zu tragen, denn die Zahlen sind nach wie vor erschütternd.

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In Deutschland ist statistisch jede dritte Frau mindestens einmal in ihrem Leben von physischer und/oder sexualisierter Gewalt betroffen, unabhängig von sozialer Schicht oder Alter. Doch das Thema ist nach wie vor ein Tabu. Nur circa 20 Prozent der Betroffenen nutzen die bestehenden Beratungs- und Unterstützungseinrichtungen. Angst und Scham halten sie häufig davon ab.

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Aus diesem Grund setzt Oberbürgermeister David Langner ein weiteres Signal und zeigt sich auf social media bei der Mitmachaktion des bundesweiten Hilfetelefons Gewalt gegen Frauen unter dem #schweigenbrechen mit einer eindeutigen Botschaft. Das Hilfetelefon setzt auf Anonymität und Vertraulichkeit, um ein möglichst niederschwelliges Angebot zu schaffen. Es ist rund um die Uhr erreichbar und kostenfrei (www.hilfetelefon.de). Es sei wichtig, das Thema immer wieder anzusprechen und Betroffenen Hilfestellung zu geben. Nicht nur an einem Aktionstag, sondern über das ganze Jahr hinweg, so Langner.

Hintergrund zum Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen

Der von der UNO seit 1990 offiziell ausgerufene Aktions- und Gedenktag „NEIN zu Gewalt an Frauen“ geht auf die Ermordung der drei Schwestern Mirabal am 25. November 1960 zurück. Die drei Frauen stellten sich mutig dem dominikanischen Diktator Trujillo entgegen und bezahlten ihren Einsatz mit dem Leben.

Seitdem dient der Novembertag gleichsam dem Gedenken an die vielen Mädchen und Frauen, deren Leben durch Gewalterfahrungen gezeichnet ist, wie auch dem solidarischen Aufstand und der Gegenwehr.

Das Foto v.l. zeigt die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Koblenz Alexandra Schäfer und ihre Stellvertreterin Marion Hallermann.

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Koblenz

Erfolgloser Antrag auf Weiterbeauftragung für das Betreiben einer Corona-Teststelle

Das Verwaltungsgericht Koblenz hat entschieden: Kein Anspruch auf Weiterbeauftragung

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KOBLENZ Nach der geltenden Rechtslage besteht kein Anspruch auf Weiterbeauftragung von Dritten für das Betreiben von Teststellen nach der Coronavirus-Testverordnung. Dies entschied das Verwaltungsgericht Koblenz und lehnte den Eilantrag eines ehemaligen Teststellenbetreibers ab. Dem Antragsteller war eine befristete Beauftragung für das Betreiben einer Teststelle erteilt worden. Kurz vor deren Ablauf am 31. März 2022 beantragte er eine Weiterbeauftragung. Nachdem ihm diese nicht erteilt worden war, wandte er sich mit einem Eilantrag an das Verwaltungsgericht Koblenz. Er brachte vor, er sei zur Sicherung seines Lebensunterhalts auf die Einnahmen aus dem Betrieb der Teststelle angewiesen.

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Der Antrag hatte keinen Erfolg. Der Antragsteller habe bereits keine besondere Eilbedürftigkeit dargelegt, so die Koblenzer Richter. Er habe, obwohl die Beauftragung zum Betrieb der Teststelle Ende März 2022 ausgelaufen sei, erst im September 2022 um gerichtlichen Eilrechtsschutz ersucht. Diese Vorgehensweise widerlege für sich
genommen bereits die durch ihn vorgetragene Eilbedürftigkeit. Zudem habe der Antragsteller auch keinen Anspruch auf eine weitere Beauftragung.
(mehr …)

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