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Lahnstein

Neue Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Lahnstein für die nächsten sechs Jahre bestellt

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Tanja Strack ist neue Gleichstellungsbeauftragte in der Stadt Lahnstein. (Foto: Eva Dreiser / Stadtverwaltung Lahnstein)

LAHNSTEIN Die Stadt Lahnstein hat eine neue Ansprechpartnerin bei der Gleichstellung von Mann und Frau: Tanja Strack hat die Aufgabe am 01. September 2022 übernommen. Nach dem Landesgleichstellungsgesetz ist sie nun innerhalb der Stadtverwaltung für das Themengebiet zuständig und kümmert sich zudem gemäß der Gemeindeordnung um Anliegen aus der Bürgerschaft.

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Gleichstellungsbeauftragte werden in den öffentlichen Verwaltungen an verschiedenen Maßnahmen beteiligt und wirken vor allem in den Bereichen Vereinbarkeit von Beruf und Familie, Frauenförderpläne und Personalentscheidungen wie Stellenbesetzungen und Beförderungen mit. Sie sind grundsätzlich an allen sozialen und organisatorischen Maßnahmen zu beteiligen, die die Beschäftigten betreffen.

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Im öffentlichen Dienst sollen bestehende Benachteiligungen abgebaut werden. So ist etwa zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf ein ausreichendes Teilzeitangebot vorzuhalten, da Teilzeitbeschäftigung nach wie vor eine gute Möglichkeit darstellt, um neben der Familienarbeit trotzdem den Beruf weiter ausüben zu können. Teilzeitbeschäftigte haben das gleiche Recht auf Fortbildung wie Vollzeitbeschäftigte und erhalten die gleichen beruflichen Aufstiegschancen. Zur Verdeutlichung der personellen Situation werden Gleichstellungspläne erstellt, die einen Überblick über die Besetzung der einzelnen Besoldungs- und Vergütungsgruppen geben.

Vorwiegend – aber nicht nur – für Frauen da

Auch die Stadtverwaltung Lahnstein verfolgt dieses Ziel und schreibt den Gleichstellungsplan turnusmäßig fort. Tanja Strack als Mutter zweier mittlerweile erwachsener Söhne kennt das Thema aus eigener Erfahrung, denn auch sie musste zwischen der Erziehung ihrer Kinder und dem Beruf immer die Balance halten. Ich freue mich auf die neue Aufgabe und hoffe, das Angebot wird sowohl von den Bürgerinnen und Bürgern als auch im Haus von den Kolleginnen und Kollegen angenommen“, so Tanja Strack.

Die Gleichstellungsbeauftragte ist im Verwaltungsgebäude in der Bahnhofstraße 49a, Zimmer 07 zu finden. Um eine ausführliche Beratung gewährleisten zu können, wird um vorherige Terminvereinbarung gebeten, Telefon 02621 914-302, E-Mail gleichstellung@lahnstein.de.

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Lahnstein

Caritas bereitet „Menschen in Not“ wieder eine Freude

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WW/RHEIN-LAHN Mit der Aktion „Menschen in Not“ will der Caritasverband Westerwald-Rhein-Lahn auch in der diesjährigen Vorweihnachtszeit wieder Hilfsbedürftigen im Westerwaldkreis und im Rhein-Lahn-Kreis eine kleine Freude bereiten. Aus ihrer täglichen Beratungsarbeit wissen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Caritas, dass das Einkommen vieler Menschen nur noch für das Nötigste ausreicht. „Viele Familien befinden sich in einer wirtschaftlich schwierigen Situation. Zuerst durch die Corona-Pandemie und ganz aktuell aufgrund der Energiekrise hat sich diese Situation natürlich nochmal weiter verschlimmert“, sagt Andrea Steinhauer, Beraterin der Allgemeine Lebens- und Sozialberatung im Caritas-Zentrum in Lahnstein, und weist darauf hin, dass Familien in Arbeitslosigkeit wie auch Familien mit niedrigem Einkommen gleichermaßen davon betroffen sind. „Die höheren Preise nicht nur für Strom, Gas und Öl, sondern auch für Dinge im Alltag, wie etwa Lebensmittel, treffen besonders Menschen, die am Monatsende auf jeden Cent schauen müssen“, so die Beraterin. Und genau diesen Menschen möchte die Caritas auch in diesem Jahr wieder helfen! (mehr …)

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Lahnstein

Nachhaltig shoppen: „2te Chance“ eröffnet in der Lahnsteiner Burgstraße

Bürgermeister Dornbusch bringt Brot und Salz zum Einzug

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LAHNSTEIN Ob Hosen, Mützen, Schals oder Kinderkleidung, das Angebot im Laden von Gülcan und Aniel Yilmaz ist bunt und vielfältig. Das Ehepaar verkauft in der „2ten Chance“, die sie gerade neu in der Burgstraße 6 in Oberlahnstein eröffneten, Kleidung aus zweiter Hand – und das viel günstiger als in anderen Modegeschäften. „Viele Menschen schnüren aktuell den Gürtel enger und auch bei der Mode wird gespart. Wir möchten Schönes bieten, das sich jeder leisten kann“, so die Inhaberin. Gebrauchte Ware heißt aber nicht automatisch minderwertige Qualität: „Wir verkaufen nur gewaschene Kleindung, die gut erhalten ist“, erklärt Yilmaz. Die Inhaber, die die Klamotten von Privatleuten bekommen, unterziehen diese einer genauen Kontrolle und reinigen sie. So wandern nur Waren in einwandfreiem Zustand in den Verkauf.

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Bürgermeister Dornbusch bringt Brot und Salz zum Einzug

Gülcan Yilmaz sieht die „2te Chance“ nicht nur als Geschäft, sondern auch als Begegnungsstätte. Der Austausch mit den Besuchern ist ihr sehr wichtig. „Das geht über die reine Modeberatung weit hinaus“, sagt Yilmaz. Häufig wird zwischen Pullovern, Handschuhen und Schmuck Zwischenmenschliches zum Thema.

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Für die Kinder hat sie sich eine ganz besonders weihnachtliche Aktion überlegt: Am 6. Dezember besucht der Nikolaus in ihren Laden. „Alle Kinder sind herzlich eingeladen.“

Der Tradition entsprechend brachte Bürgermeister Adalbert Dornbusch zur Eröffnung Brot und Salz mit als Symbol für Sesshaftigkeit, Gemeinschaft und Wohlstand und wünschte dem Ehepaar, auch im Namen der Stadt Lahnstein, viel Erfolg für ihren Start. „Das Thema Nachhaltigkeit wird immer wichtiger, darum freue ich mich besonders über das Angebot von Familie Yilmaz“, so Bürgermeister Dornbusch.

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Lahnstein

Weihnachtskrippen in der Hospitalkapelle in Lahnstein

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LAHNSTEIN Bereits seit Anfang der 1990-er Jahre führt der Arbeitskreis Lahnsteiner Krippenfreunde mit dem Förderkreis der Hospitalkapelle Lahnstein die „Weihnachtskrippenausstellung“ durch.

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Eveline Steinhauer hat es im Bild festgehalten: Die Idee zu einer der ersten Weihnachtskrippe hatte der Heilige Franz von Assisi. Er hielt bereits im Jahre 1223 in Greccio in Italien am 25. Dezember eine Krippenfeier mit lebenden Tieren ab. In eine echte Futterkrippe ließ Franz von Assisi ein aus Wachs geformtes Jesuskind legen.

Rhein-Lahn-Nixe Adriana I. und KVL-Vorsitzender Günter Groß waren bei der Eröffnung am vergangenen Samstag dabei. Doris und Willi Eisenbarth sowie Eveline Steinhauer wussten interessantes über die Entstehung der Krippen im Allgemeinen und der einzelnen Exponate im Besonderen zu berichten.

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