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Gesundheit

Neues Fahrzeug für Diezer Sozialstation

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DIEZ Mit dem ersten Elektrofahrzeug in der Fahrzeugflotte der Kirchlichen Sozialstation Diez wird die ambulante Pflege besonders umweltfreundlich. Gespendet wurde der brandneue VW e-Up vom Förderverein der Sozialstation. Deren erster Vorsitzender Michael Schnatz, zugleich Bürgermeister der Verbandsgemeinde Diez, freute sich anlässlich der symbolischen Schlüsselübergabe gemeinsam mit Katja Stricker (Pflegedienstleitung) und dem gesamten Team der Sozialstation über diese Form der Fuhrparkerweiterung, das neue Fahrzeug wird – auch dank des Automatik-Getriebes – begeistert angenommen und gerne genutzt. Mit bis zu 258 km Reichweite deckt die Batteriekapazität die Erfordernisse für den ambulanten Pflegedienst mehr als großzügig ab.

Zwei Ladepunkte direkt am Gebäude der Sozialstation ermöglichen ein einfaches Aufladen des Akkus zwischen den Fahrten und außerhalb der Dienstzeiten. Schnatz zeigt auf: „Die Sozialstation leistet eine ungeheuer wichtige und wertvolle Arbeit für die auf Pflege und Hilfe angewiesenen Menschen, und dies sind immerhin mehr als 400 Haushalte in den Verbandsgemeinden Diez und Aar-Einrich. In unserem ländlich geprägten Raum kann all dies jedoch nur gelingen, wenn auch entsprechende Mobilität für die Pflegekräfte sichergestellt ist.“

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Ambulante Pflege nun elektrisch unterwegs

Der Förderverein hat die Sozialstation in der Vergangenheit bereits mit einer Vielzahl an Fahrzeugen als Spende maßgeblich unterstützt. Das neueste Fahrzeug zollt dem Klima- und Umweltschutz Tribut und bringt die Pflege nunmehr sogar emissionsfrei zu den Menschen. „Den Spenderinnen und Spendern im Förderverein“, so Schnatz weiter, „danke ich von ganzem Herzen, dass diese Unterstützung in Form eines Elektrofahrzeugs möglich geworden ist.“ So werde das ohnehin gute Wirken zugunsten
pflegebedürftiger Menschen zu einer noch besseren Tat, weil die Fahrten mit dem neuen e-Up keine Schadstoffe und kein CO2 emittieren.“

Ebenso dankte Schnatz der Pflegedienstleiterin Katja Stricker und ihrem Team für das tagtäglich von ihnen gezeigte großartige Engagement: „Die ambulanten Pflegeleistungen sind aus unserer Region nicht wegzudenken und ich bin gleichermaßen froh wie auch stolz, dass wir die Sozialstation Diez haben!“

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Gesundheit

Urologen Kiwan & Alawi verlassen Bad Emser Paracelsus-Klinik: Umzug zum 01. Juli “Auf die Wipsch 1”

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BAD EMS Die Querelen um die mögliche Schließung Paracelsus-Klinik spielten keine Rolle bei der Entscheidung für den Umzug “Auf die Wipsch 1” in Bad Ems.  Schon im vergangenen Jahr planten die beiden Fachärzte für Urologie Mohammad Kiwan und Bachar Alawi den neuen Standort im Zentrum der Kurstadt. Die Gründe lagen primär in der verbesserten Erreichbarkeit für ihre teilweise älteren Patienten und die neuen großen und freundlichen Praxisräume.

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Bis zum 30 Juni bleibt alles beim Alten. Die Patienten treffen die beiden beliebten Urologen in den bisherigen Räumlichkeiten in der Paracelsus-Klinik. Ab dem 01. Juli geht es gewohnt weiter Auf der Wipsch. Dennoch dürfte auch die mögliche Schließung der Paracelsus-Klinik Auswirkungen, für die beiden Ärzte haben. Zahlreiche Operationen wurden im Krankenhaus ausgeführt. Ob dieses in Zukunft weiterhin möglich sein wird, ist fraglich. Möglicherweise müssen stationäre Eingriffe in Zuzkunft in Ausweichkliniken durch die beiden Urologen ausgeführt werden.

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Dennoch ist es eine gute Nachricht, denn unabhängig vom Werdegang der Klinik auf den Höhen der Kurstadt ist eines gewiss: Es wird weiterhin eine Urologie in Bad Ems geben. Kiwan und Alawi bleiben. Nur der Standort ändert sich im Sommer.

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Gesundheit

Offener Brief zum Erhalt der Paracelsus-Klinik Bad Ems

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BAD EMS Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger! Die drohende Schließung der Paracelsus-Klinik macht uns alle betroffen und wütend. Für unsere Region, den Gesundheitsstandort Bad Ems, ist die Klinik nicht nur ein Krankenhaus wie jedes andere, sie prägt unsere gesamte Struktur und ist unabdingbar für zahlreiche Einrichtungen, der medizinischen und sozialen Versorgung.

Argumente für den Erhalt des Standorts:

  • Die Paracelsus-Klinik sichert nicht nur die Akutversorgung der Menschen an der unteren Lahn, im vorderen Westerwald und im vorderen Taunus.
  • Gewachsene Strukturen, die durch die Besonderheiten des Gesundheitsstandortes Bad Ems- Nassau ausgeprägt wurden, verlangen den Fortbestand des Leistungsspektrums der Klinik.
  • Die Stiftung Scheuern, allein dort sind 650 Menschen zentral oder auch dezentral in der Region untergebracht, kann wegen der oft komplexen Krankheitsbilder ihrer Bewohner nicht auf eine klinische Versorgung verzichten.
  • Vier Rehakliniken, vier Altenheime, davon drei in Bad Ems, eines in Nassau brauchen die stationäre Versorgung in nächster Nähe.
  • Notfälle machen den schnellen Zugriff auf internistische und chirurgische stationäre Behandlung notwendig.
  • Die Hufeland-Klinik, Centrum für Pneumologie, ist zwingend auf eine Zusammenarbeit mit der Inneren Medizin in der Paracelsus-Klinik angewiesen.
  • Die große internistische Praxis aus Kardiologie, Gastroenterologie, internistische Allgemeinmedizin und Onkologie mit ihren mehr als 12.000 Patienten im Jahr ist gefährdet, weil sie in den Räumlichkeiten der Paracelsus-Klinik lokalisiert ist und eine gemeinsame Nutzung der Funktionsräume und der Geräte-Ressourcen des Krankenhauses nutzt.
  • Praxen wie Dres. Achenbach und Graur, Nephrologie und Dialyse, sind gleichfalls auf Akutversorgung angewiesen und würden in ihrem Bestand gefährdet.

Rettungsdienst

  • Der Rettungsdienst braucht kurze Wege!
  • Die Berechnung der Fahrtzeiten zur nächsten Klinik ist nicht nur von der Paracelsus-Klinik ausgehend zu sehen. Allein von der Stiftung Nassau/Scheuern beträgt die Wegzeit bis zum Kemperhof in Koblenz lt. Google 33 Minuten.
  • Im Jahr 2022 wurde die Paracelsus-Klinik 3.600-mal vom Rettungsdienst angefahren. Diese Anfahrten beinhalten nicht nur Notversorgung, auch Routinehilfe wie der Wechsel von Dauerkathetern bei Bewohnern der Altenheime.
  • Längere Anfahrtswege zu anderen Krankenhäusern im Umland binden Fahrzeuge und Rettungskräfte und verhindern die dringende Versorgung anderer Notfälle.
  • Dr. Jaeger führt die dringend vorzuhaltende Diagnostik und Notversorgung bei Herzinfarktverdacht an. Ohne die Möglichkeit des Angebotes in der Paracelsus-Klinik (Herzkatheter) nicht möglich, eine unverantwortbare Gefährdung betroffener Patienten wäre die Folge.

Wir, die Unterzeichner appellieren an die Eigentümer der Paracelsus-Klinik Bad Ems, arbeiten Sie mit, damit der Standort der Akutversorgung mit seiner medizinischen Kompetenz, sowie den Arbeits- und Ausbildungsplätzen vor Ort erhalten bleibt!

Dr. Hildegard Simons, Vorsitzende der Ärzteschaft Bad Ems, Jörg Denninghoff, Landrat des Rhein-Lahn-Kreises, Uwe Bruchhäuser, Bürgermeister Verbandsgemeinde Bad Ems-Nassau, Oliver Krügel, Stadtbürgermeister Bad Ems, Gisela Bertram, 1. Beigeordnete des Kreises und der Verbandsgemeinde, Dr. Hans Jäger, Organisator des Notarztdienstes, Mario Kauth, Betriebsrat der Paracelsus-Klinik Bad Ems

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Gesundheit

Jede Sekunde zählt: Wo finde ich einen Defibrillator? – Die bisher bekannten Standorte in Nassau!

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NASSAU Es kann überall passieren, zu jeder Zeit und in jedem Alter. Fast immer geht der plötzliche Herztod auf eine Herzrhythmusstörung zurück, das sogenannte Herzkammerflimmern. Dabei kommt das Herz aus dem Rhythmus und die Pumptätigkeit geht so weit zurück bis es stehenbleibt. Um betroffene Menschen die größtmögliche Überlebenschance zu bieten, zählt jede Sekunde und eine sofortige Aufnahme der Erste-Hilfe-Maßnahmen. Wenn möglich wird im Idealfall zuerst ein Notruf – 112 abgegeben und anschließend mit einer Herzdruckmassage und eventuell auch Mund-zu-Mund-Beatmung begonnen. Sofern vorhanden, sollte auch ein Defibrillator (AED) eingesetzt werden. Der „Automatisierte Externe Defibrillator (AED)“ – auch kurz Defi genannt ist ein kleines tragbares Gerät, das durch gezielte Stromstöße Herzrhythmusstörungen beenden kann.

In der Stadt Nassau sind bereits einige Firmen, öffentliche Plätze und Gebäude mit automatisierten externen Defibrillatoren zur Ersten Hilfe installiert. Geräte sind so gestaltet, dass Laien damit problemlos umgehen können. Wo sich ein Defibrillator befindet, ist durch die Abkürzung „AED“ und / oder ein grünes Hinweisschild mit Herz-Symbol erkennbar. Defibrillatoren können Leben retten. Aber nur, wenn man weiß, wo man sie finden kann.

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Wo sich ein Defibrillator (Foto rechts) befindet, ist durch die Abkürzung „AED“ und / oder ein grünes Hinweisschild (Foto links) mit Herz-Symbol erkennbar (Foto. Achim Steinhäuser)

In Nassau sind AEDs (Automatisierter Externer Defibrillator) an den folgenden Standorten vorhanden. Der Zugang zu den Geräten ist teilweise abhängig von den Öffnungszeiten.

1. Nassauische Sparkasse (24 Stunden).

2. Kinderarztpraxis in der Feldstraße (je nach Öffnungszeiten).

3. Gemeinschaftspraxis Dr. Jäger, Dr. Klimaschka, Neuzebachweg (je nach Öffnungszeiten).

4. Firma CHG Gross (je nach Öffnungszeiten).

5. Firma Leifheit AG Kundenzentrum (je nach Öffnungszeiten).

6. Firma Leifheit AG Produktion (je nach Öffnungszeiten).

7. Corona-Sportgruppe des TV Nassau – Sporthalle am Leifheit Campus.

8. Sporthalle am Leifheit Campus.

9. Bürgerbüro, wenn das Freibad geschlossen ist, zugänglich während den Öffnungszeiten. Im Sommer, wenn das Freibad geöffnet hat befindet sich der AED vom Bürgerbüro im Freibad Nassau, zugänglich während den Öffnungszeiten.

10. Sporthalle Grundschule – Herzsportgruppe TV 1860 Nassau (nur während der Übungsstunden, Montag von 17 bis 21 Uhr).

11. ImPuls – Reha & Gesundheit GmbH, zugänglich während der Öffnungszeiten.

Im Notfall darf grundsätzlich jede / jeder einen „Automatisierten Externen Defibrillator“ (AED) benutzen, denn nach einem Herz-Kreislaufstillstand zählt jede Sekunde. Generell sind AEDs auch für Laien geeignet und führen Ersthelfer durch die gesamte Reanimation. Dabei werden mit dem AED verbundene Elektroden auf dem Oberkörper des Patienten platziert, wobei man nichts falsch machen kann, denn das Gerät stellt selbsttätig den Bedarf fest. Bei aller Panik und Verunsicherung in einer solchen Extremsituation kann man sich auf die AEDs verlassen und wirklich effektiv helfen. Bitte machen Sie im Notfall Gebrauch davon, den jede Sekunde zählt und kann über Leben und Tod entscheiden. Text und Fotos: Achim Steinhäuser

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