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VG Nastätten

Verbandsgemeinde Nastätten -So feiert das Blaue Ländchen seinen 50. Geburtstag

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Gemeinsam mit den Stadt- und Ortsbürgermeistern stellt Bürgermeister Jens Güllering das Programm für den Aktionstag zum 50-jährigen Jubiläum der Verbandsgemeinde Nastätten vor.

NASTÄTTEN Zum 50-jährigen Geburtstag der Verbandsgemeinde Nastätten gibt es ein buntes Programm für die Einwohner des Blauen Ländchens und für Gäste aus Nah und Fern. Ein Höhepunkt der Veranstaltungen ist definitiv die Sternwanderung mit Bürgerfest am 31. Juli. Bürgermeister Jens Güllering, das Vorbereitungsteam und die Runde der Stadt- und Ortsbürgermeister haben jetzt das Programm für diesen Aktionstag vorgestellt.

Gefeiert wird in und um die Gemeindehalle in Bogel. Ab ca. 13 Uhr beginnt dort das Bürgerfest mit Programm. Zuvor findet die Sternwanderung statt. Aus verschiedenen Richtungen der Verbandsgemeinde können sich die Bürgerinnen und Bürger auf den Weg machen. So startet um 10 Uhr die „Tour Vogtei“. Treffpunkt zu der rund 11,4 km langen Wanderung ist am Bundeshaus in Welterod.

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Die „Tour Gemmerich“ startet um 11 Uhr am Dorfgemeinschaftshaus in Gemmerich und ist ca. 8,6 km lang. Ebenfalls um 11 Uhr ist Treffpunkt an der VfL-Halle in Nastätten zur „Tour Nastätten“. Die vierte Gruppe trifft sich um 11 Uhr am Friedhof in Miehlen und startet als „Tour Miehlen“ die rund 6,5 km lange Wanderung nach Bogel. Die vier Touren werden von den Revierförstern der Verbandsgemeinde angeführt. Diese stehen unterwegs auch für Fragen und Erklärungen zum Wald zur Verfügung. Darüber hinaus gibt es noch die Tour „Rund um Bogel“. Start ist um 11 Uhr an der Gemeindehalle in Bogel. Diese Tour ist circa 6,5 km lang.

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Für alle Rad-Fans wird die RAD-TOUR „Blaues Ländchen“ angeboten. Diese startet ebenfalls um 11 Uhr. Treffpunkt ist am Sportplatz in Holzhausen.

Selbstverständlich gibt es die Möglichkeit, sich unterwegs der jeweiligen Gruppe anzuschließen. Die Routen mit Kartenausschnitten sind ebenfalls auf der Homepage der Verbandsgemeinde zu finden.

Beim Bürgerfest in Bogel wird dann einiges geboten. Neben einem Essens- und Getränkestand der Bogeler Vereine wird es Kaffee und Kuchen von den Landfrauen und dem Frauenchor Bogel geben. Ebenso ist ein Weinstand vor Ort und für den Nachmittag hat sich der Eiswagen angekündigt.

Ab 14 Uhr wird die Big Band „ComingUP“ des Wilhelm-Hofmann-Gymnasiums für musikalische Unterhaltung sorgen. Gegen 15 Uhr gibt es eine Vorführung der Rettungshundestaffel und ab 16 Uhr spielt die Jagdhornbläsergruppe Rhein-Lahn.  Eine Hüpfburg, ein Zauberer und die Wild- und Waldschule runden das Programm ab.

Weitere Infos auch unter www.vg-nastaetten.de oder bei Facebook unter @blaueslaendchen.

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VG Nastätten

Die historische “Lilie” in Nastätten soll wieder blühen: 225.000 Euro Fördergelder vom Bund!

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Foto: BEN Kurier

NASTÄTTEN Ein freudiger Tag für die Stadt Nastätten und den Inhaber der ehemaligen Gaststätte zur Lilie, denn in einer gemeinsamen Anstrengung des Landtagsabgeordneten Manuel Liguori, der Bundestagsabgeordneten Dr. Tanja Machelet und Dr. Thorsten Rudolph konnten 225.000 aus dem Denkmalschutzsonderprogramm des Bundes für das Projekt an Fördergeldern gewährt werden.

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Die Weichen für das Fachwerkhaus inmitten der Stadt ist gestellt. Entstehen soll laut den Inhabern Helmut Maxeiner und Mark Thompson eine Tourismusinformation, dazu eine Vinothek und es soll noch Platz für die Kunstausstellung sein. In den oberen Etagen wird es zwei bis drei Wohnungen geben, die mit einem Aufzug ausgestattet sind. Der Zugang zu allen Räumlichkeiten wird barrierefrei gestaltet. Insgesamt werden etwa drei Millionen in das Projekt investiert.

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»Die Lilie hat eine bewegte Geschichte«, führt der Stadtbürgermeister Marco Ludwig aus. »Es ist schon eine Art Wahrzeichen und ich bin sehr froh, dass sich Menschen gefunden haben, die das erhalten möchten«.

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Auf dem Gebäude steht die Jahreszahl 1630, dabei soll es schon deutlich älter sein. »Nach Holzproben haben wir festgestellt, dass das Gebäude bereits 1574 entstanden ist«, teilt Helmut Maxeiner mit. Nun wird die alte Lilie wieder aufblühen. Wie lange die Arbeiten dauern werden, ist noch unklar. Innerlich ist das Fachwerkhaus bereits entkernt, doch die wahren Aufgaben fangen jetzt erst an. Gut Ding will Weile haben und die Geduld werden die Nastätter in ihrer Vorfreude gerne aufbringen.

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VG Nastätten

So geht regional: Oelsberger Gartengemüse und Kunst vor Ort

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Foto: Werner Witzky

OELSBERG Eigentlich wollte ich am Sonntagnachmittag nur einen Abstecher in Oelsberger auf dem Weg nach Bad Ems zu deren 700-Jahr-Feier machen. Als ich dann dort ankam, war ich doch über das Hoffest des Oelsberger Gartengemüse. Neben vielen kulinarischen Köstlichkeiten für den Gaumen gab es auch ein großes Aha-Erlebnis für das Auge.

Gleich fielen mir die Bilder in der Scheune auf. Diese stellte die Künstlerin L. Bellmann einige ihrer Werke aus. Sie hat schon in der Kindheit mit dem Zeichnen angefangen und es wurde zu einem Hobby und wohl jetzt zu einer Berufung. Ihre Werke sind von einer solchen Lebendigkeit und Farbkraft gekennzeichnet, dass sie den Betrachter fesseln, wenn er bereit sich hierauf einzulassen. Neben farbigen Bildern fertig die Künstlerin auch Bleistiftzeichnungen an. Zu meinem Erstaunen teilte sie mir mit, dass diese viel aufwendiger in der Gestaltung sind, als die Farbzeichnungen. Da es hier auf jede gezogene Linie ankommt.

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Neben den Bildern zeigte auch ein Schmuckschmied aus der Loreleygegend seine Werke. Auch dies sind sehr anschaulich, aber wohl eher für die Frau gedacht. Wäre ich im Moment nicht Single, wäre es eine gute Gelegenheit gewesen, ein schönes Geschenk für die Liebste zu erwerben.

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Nachdem ich mir die Bilder und auch die Schmuckstücke angesehen hatte, habe ich mal einige Brotschnitte mit verschiedenen Kräutern zu mir genommen. Abgerundet wurde, habe ich mir das Ganze mit einem Schluck Roséwein. Einfach nur lecker.

Das Gartengemüse wird von Line und Timo Krüger, Inhaber des Oelsberger Gartengemüse, selbst angebaut. Der Anbau kann man mit den Schlagworten „Vielfalt, Gesund, Regional, Kulinarik und Regenerativ“ beschreiben. Die Familie Krüger beliefert sowohl einige Restaurants im Rheingau als auch als Privatmann kann man dort Gemüse kaufen. Weitere Informationen sind unter www.oelsberger-gartengemuese.de zu finden. Die mir gereichten Brotaufstriche waren äußerst schmackhaft. Abgerundet wurde, habe ich mir das Ganze mit einem Schluck Roséwein. Einfach was Feines.

Etwas gestärkt sah ich mir danach noch Töpferkunstwerke von Fr. Ursula Näther an. Diese hat mir ihren Verbindungen die Ausstellung der Künstler organisiert. Wie sie mir erzählte, findet im zweiten Septemberwochenende die Ausstellung „Kunst trifft Handwerk“ in Nastätten statt. Hier werden viele Künstler aus Ihrer Community vertreten sein. Man darf gespannt sein, auf jeden Fall ist es sehr gut, dass man auch Kunst vor Ort erleben kann. Nicht unerwähnt lassen möchte ich die Glaskunstwerke von Kaiser Glasdesign. Der Gegensatz zwischen alten landwirtschaftlichen Anwesen und Kunst hatte einen besonderen Reiz.

Aus dem kleinen Abstecher ist ein ganzer Nachmittag geworden, aber eine echt gute Mischung aus Köstlichkeiten für den Gaumen und fürs Auge. Ganz abgesehen davon, habe ich auch einige gute Bekannte in meiner zweiten Heimat getroffen und konnte hier und da ein Schwätzchen halten. Ob das Hoffest 2025 wieder stattfindet, ich hoffe es. Es ist eine Bereicherung für das ganze „Blaue Ländchen“ (Text: Werner Witzky).

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VG Nastätten

Kinderfest in Nastätten begeistert kleine und große Besucher

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NASTÄTTEN Für den Gewerbeverein in Nastätten ist das Kinderfest in der Stadt im Blauen Ländchen eine Herzensangelegenheit. Für die Kleinsten nur das Größte und dafür haben sich die Veranstalter mächtig ins Zeug gelegt und das war gar nicht so einfach, da Sponsoren akquiriert werden mussten und es eine lange Vorbereitungszeit gab, aber die Mühen haben sich gelohnt. Zur Belohnung gab es viele strahlende Kinderaugen und was könnte mehr wert sein, wie ein Jauchzen und Lachen der Jüngsten?

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Dabei gab es so einiges zu entdecken oder erleben beim traditionellen Kinderfest. Dort eine Hüpfburg, Kinderschminken, viele verschiedene Spielstationen, ein Polizeiwagen und viele attraktive Darbietungen auf der errichteten Showbühne. Akteure waren nicht nur der erwachsene Magier oder Clown, sondern auch die Kinder selber mit atemberaubenden einstudierten Tanzeinlagen.

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Da wollte so mancher Eltern- oder Großelternteil es dem Nachwuchs gleichtun und sich an der Torwand messen. Warum auch nicht? Gemeinsam ist es doch am schönsten. Ein ausgelassener Tag mit der ganzen Familie ist die Belohnung für die Veranstalter vom Gewerbeverein im Hintergrund. Sie leisteten Großartiges und stellten das Event in den Vordergrund. Genau so soll es sein. Alles richtig gemacht. Seit Jahrzehnten wird das Fest ehrenamtlich ausgerichtet und immer wieder werden neue Ideen geboren, um den Kindern einen unvergesslichen Tag bescheren zu können.

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Der Gewerbeverein ist für die Veranstaltung auf Sponsoren angewiesen und genau solche Projekte gehören unterstützt, denn sie schaffen gute Erinnerungen für Familien und ganz besonders für die Kinder. Unsere Zukunft. Somit eine durchaus lohnenswerte Investition.

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