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Koblenz

Lebenshilfe Rhein-Lahn: Beitragsnachweise nicht bei der Krankenkasse eingereicht – Mehrfache Mutter kämpft um finanzielle Existenz

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Lebenshilfe Rhein-Lahn: Beitragsnachweise nicht bei der Krankenkasse eingereicht - Mehrfache Mutter kämpft um finanzielle Existenz
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NASTÄTTEN/KOBLENZ Seit dem 01. Juni ist die Mitarbeitern bei der Lebenshilfe Rhein-Lahn von der Arbeit freigestellt. Nahezu alle Angestellten bekamen vom Insolvenzverwalter Lieser in Koblenz ein Kündigungsschreiben. Das endgültige “Aus” bei der Lebenshilfe Rhein-Lahn. Nach dem großen Schrecken und der Ernüchterung versuchen die ehemaligen Mitarbeiter eine neue berufliche Perspektive zu finden. Für einige Kräfte geht es demnächst zur Stiftung Scheuern. Die hat zahlreiche Klienten von der insolventen Lebenshilfe Rhein-Lahn übernommen und möchte auch ehemaligen Mitarbeitern ein neues Zuhause bieten.

Doch nicht für alle gekündigten Angestellten ist dieser Weg der Ausweg aus der beruflichen Misere. In einem uns vorliegenden konkreten Fall kämpft eine mehrfache Mutter und freigestellte Mitarbeiterin um ihre finanzielle Existenz. Seit Wochen ist sie aus gesundheitlichen Gründen krankgeschrieben. Gerne würde die Krankenkasse das zustehende Krankengeld auszahlen doch sie kann nicht weil sie vom Insolvenzverwalter keine Beitragsnachweise erhalten haben soll (Stand 29. Juni 2022).

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Bis zum fünftletzten Bankarbeitstag eines Monats müssen den Krankenkassen die Beitragsnachweise vorliegen. Im konkreten Fall soll die Krankenkasse den Insolvenzverwalter schriftlich informiert haben, das ihr noch immer kein Beitragsnachweis vorliegen würde. Ohne Beitragsnachweis ist eine Berechnung des Krankengeldes nicht möglich. Auch Vorschüsse können nicht ausgezahlt werden.

Für die betroffene Frau ist das eine finanzielle Katastrophe denn sie hat mehrere minderjährige Kinder zu versorgen. Der Insolvenzverwalter Lieser in Koblenz antwortete auf eine kurzfristig gestellte Presseanfrage leider nicht.

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Koblenz

Fortschritte für das Hallenbad am Moselbogen im Rauental

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KOBLENZ Fortschritte sind in der Bauphase des Koblenzer Hallenbades zu verzeichnen. Im Erdgeschoss des Hallenbades wurde in der Schwimmhalle mit dem Bau der Edelstahlbecken – Springer- und Bewegungsbecken – begonnen. Im Bewegungsbecken sind die Edelstahlwände bereits angebracht, das Springerbecken wird in den nächsten Wochen folgen. Die Deckenkonstruktion der Schwimmhalle befindet sich bereits im Endzustand. Die Betonteile benötigen nur noch die Fliesenarbeiten und den finalen Anstrich. Auf den beigefügten Fotos ist bereits die Wandfarbe zu erkennen. Für den Vorreinigungsbereich der Schwimmhalle werden die Abwasserleitungen verlegt, so kann die Installation der Duschräume demnächst voranschreiten.

Foto: Stadt Koblenz

Im Obergeschoss über der Schwimmhalle befinden sich die zukünftigen Verwaltungsräume, welche später von der Koblenzer Bäder GmbH genutzt werden. Auch hier wird ein Fortschritt in der Errichtung der Räumlichkeiten erkannt werden. Mittlerweile werden die Trockenbauwände erstellt und parallel dazu finden die Sanitär- und Lüftungsarbeiten statt. So soll ein zügiges vorankommen gewährleistet werden, damit die Baucontainer im vorderen Baufeld zur Pastor-Klein-Straße hin beseitigt werden können. Die Bauleitung und Leitung der Koblenzer Bäder GmbH wird in die fertiggestellten Verwaltungsräume des Hallenbades umziehen.

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Von den vier Dachflächen des Gebäudes sind dreieinhalb fertiggestellt. Aufgrund der schlechten Witterungsbedingungen konnten die Arbeiten noch nicht beendet werden, dies soll zeitnah geschehen. Mit der Anlegung der Außenanlagen wurde gestartet. Darauf werden die Montagearbeiten für die Außenfassade des Hallenbades Anfang Februar folgen.

Im gesamten Gebäudebereich des Hallenbades wurden schon die Fenster gesetzt und die Pfosten-Riegel-Fassade ist fertiggestellt, mit einer Ausnahme. Auf die Moselseite blickend fehlen noch die Schiebeelemente. Diese sollen in den kommenden Wochen montiert werden. Mithilfe der Pfosten-Riegel-Konstruktion wurde eine filigrane Glasfassade im gesamten Bereich des Gebäudes errichtet.

Im Saunabereich sind die Rohbauarbeiten auf beiden Etagen komplett fertiggestellt, es folgen die Ausbaugewerke. Im Bereich des Atriums werden die Abdichtungsarbeiten durchgeführt. Für diesen Teil des Baus befindet sich die Außenfassade in der Fertigung, sodass die Montagearbeiten voraussichtlich Ende Februar/ Anfang März ausgeführt werden. Auch hier wurde mit der Anlegung der Außenanlagen begonnen. 

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Blaulicht

Unerbetener Gast gibt keine Ruhe

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KOBLENZ (ots) Gestern beschäftigte ein hartnäckiger “Hotelgast” die Polizei in Koblenz. Bereits am Mittag gegen 12 Uhr meldete ein Hotel in der Clemensstraße, dass sich ein alkoholisierter Gast weigere, sein Zimmer nun pünktlich nach bezahlter Nacht zu verlassen.

Vor Ort konnten die Einsatzkräfte den 43-jährigen Verantwortlichen antreffen. Dieser gab an, noch eine weitere Nacht dort nächtigen zu wollen. Da jedoch kein Zimmer mehr frei war, zog der 43-Jährige zunächst von dannen.

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Nur kurze Zeit später, gegen 15 Uhr, meldete sich das Hotel erneut auf der Dienststelle. Der Verantwortliche sei zurückgekehrt und wolle erneut ein Zimmer nehmen. Die Einsatzkräfte wiesen ihn auf das zuvor erteilte Hausverbot und den Platzverweis für den Innenstadtbereich hin.

Die Einsicht des Beschuldigten währte jedoch nicht lange. Keine Stunde später stand er wieder vor dem Gebäude in der Clemensstraße. Nachdem die Hotelmitarbeiter erneut die Polizei riefen, setzte sich der 43-Jährige vor den Augen der Beamten in ein Taxi und entfernte sich.

Man hatte sich jedoch zu früh gefreut: Um 18 Uhr erschien der Mann auf der Dienststelle und verkündete, dass er nun Anzeige erstatten wollte. Der Inhalt dieses Begehrens blieb unklar. Er wurde jedoch darauf hingewiesen, dass er gegen den Platzverweis für den Innenstadtbereich verstoßen habe und nochmals über die Folgen des Verstoßes hingewiesen, die in einer Ingewahrsamnahme enden könnte.

Bevor es dazu kam, konnte der 43-Jährige jedoch eine Zimmerkarte eines Hotels in der Bardelebenstraße vorzeigen. Der Verantwortliche wurde daher final in sein Hotelzimmer geschickt, als letzte Chance auf ein weiches Bett abseits des Polizeigewahrsams für die Nacht. Eine Anzeige wegen Hausfriedenbruchs erwartet ihn dennoch.

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Blaulicht

Festnahmen nach Geldautomatensprengung in der Frühe

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KOBLENZ Heute Morgen wurde gegen 2.10 Uhr in einem Gewerbegebiet in der Andernacher Straße in Koblenz ein Geldautomat gesprengt. Dabei erbeuteten mehrere Täter einen Bargeldbetrag in noch nicht feststehender Höhe. Zudem entstand erheblicher Sachschaden, der ebenfalls noch nicht konkret beziffert werden kann.

Vor Ort konnte von einem Zeugen ein Pkw beobachtet werden, der mit hoher Geschwindigkeit vom Tatort weggefahren ist. Das mutmaßliche Täterfahrzeug verunfallte kurze Zeit später etwa 30 Kilometer nordwestlich von Koblenz auf einer Bundesstraße zwischen Rheinbrohl und Bad Hönningen. Im Zuge intensiver polizeilicher Fahndungsmaßnahmen konnten gegen 4.30 Uhr in einem nahegelegenen Waldstück zwei mögliche Tatbeteiligte vorläufig festgenommen werden. Am Festnahmeort konnte zudem eine Sporttasche mit einer größeren Menge Bargeld aufgefunden werden, das mutmaßlich aus der Tatbeute stammt.

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Bei den festgenommenen Tatverdächtigen handelt es um zwei niederländische Staatsangehörige im Alter von 19 und 21 Jahren, die heute der Ermittlungsrichterin beim Amtsgericht in Koblenz vorgeführt wurden. Diese hat unter Annahme von Fluchtgefahr antragsgemäß Haftbefehl gegen die beiden Beschuldigten wegen des dringenden Verdachts des gemeinschaftlichen schweren Bandendiebstahls und des Herbeiführens einer Sprengstoffexplosion erlassen. Bei ihrer Vorführung haben sich die Beschuldigten nicht zur Sache geäußert, sondern von ihrem Schweigerecht Gebrauch gemacht. Sie befinden sich nunmehr in Untersuchungshaft und werden unterschiedlichen Haftanstalten zugeführt (Pressemitteilung Staatsanwaltschaft Koblenz).

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