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Lahnstein

Erster Bauabschnitt abgeschlossen: Lahnsteins Kur- und Heilwald hat nun zwei Parkplätze

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Lahnsteins Kur- und Heilwald hat nun zwei Parkplätze (Foto: Stadtverwaltung Lahnstein)

LAHNSTEIN Seit dem Jahr 2017 verfolgt die Stadt Lahnstein als einer der größten kommunalen Waldbesitzer in Rheinland-Pfalz das Projekt eines Kur- und Heilwalds nach international anerkannten medizinisch-therapeutischen Kriterien.

Im Stadtwald in Lahnstein auf der Höhe konnte sich der neue Lahnsteiner Oberbürgermeister Lennart Siefert ein Bild von den beiden Parkplätzen machen, die im ersten Bauabschnitt fertiggestellt wurden. Der bestehende Wanderparkplatz am Spießborn erhielt eine neue wassergebundenen Wegedecke und weist nun vier behindertengerechte Stellplätze (zwei davon sogar etwas länger, für Kleinbusse geeignet) und 17 normale Parkmöglichkeiten auf. Am neu angelegten Parkplatz „An der alten Landstraße“ an der L327 in Richtung Frücht wurden 20 Plätze mit wassergebundenen Wegedecke errichtet, eingefasst mit Tiefbordsteinen; die Hälfte davon sind behindertengerecht ausgestaltet.

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Siefert zeigt sich beeindruckt von der nun sehr guten Infrastruktur: „Schon seit Beginn der Pandemie können wir hier im Stadtwald sehr hohe Waldbesucherzahlen beobachten. Ich freue mich, dass wir nun zwei große Parkplätze als Ausgangspunkt der zahlreichen Spaziergänge und Wanderungen zur Verfügung stellen können.“

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Der erste Bauabschnitt des Kur- und Heilwaldes ist damit abgeschlossen. In den Herbst- und Wintermonaten sind außerdem einzelne Entspannungsstationen und ein Geh-Parcours zwischen den beiden Parkplätzen entstanden, die bereits jetzt genutzt werden können.

Während der Brut- und Aufzuchtphase von Mitte März bis Oktober dürfen größere Baumaßnahmen im Wald nicht durchgeführt werden. Die Detailplanung des Orthopädie-Bereichs, der Hütten und einer größeren Station des Psychotherapiepfades wird die nächsten Monate in Anspruch nehmen. Anschließend müssen die Arbeiten ausgeschrieben und vergeben werden, damit die Arbeiten pünktlich im Oktober beginnen können. Parallel wird an der Beschilderung gearbeitet, damit nach Anbringung auch der Individualbesucher bei den jeweiligen Stationen angeleitet wird und sie für seine Gesundheit nutzen kann.

Die Stadtverwaltung weist auf die gestiegenen Kosten besonders im Holz- und Baugewerbe hin: „Unsere größten Herausforderungen sind der Klimawandel und die damit verbundene Trockenheit sowie die Kostensteigerungen. Für die Realisierung dieses großartigen Projekts sind wir weiterhin auf Spenden angewiesen und für jegliche Unterstützung dankbar!“

Der Kur- und Heilwald Lahnstein ist der erste seiner Art in Rheinland-Pfalz. Im April letzten Jahres wurde dem Stadtwald das Prädikat verliehen. In diesem und nächstem Jahr wird er als europagefördertes LEADER-Projekt gebaut und ausgestattet. In Zusammenarbeit mit den Kliniken der Region wurden die Therapiebereiche für Psychosomatik, Orthopädie, Herz-Kreislauf und Lunge entwickelt. Nach der Fertigstellung werden alle Stationen auch der Öffentlichkeit zugänglich sein (Pressemitteilung: Stadt Lahnstein).

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Lahnstein

Wir-für-Lahnstein-Gruppe verschönert seit Jahren die Blumenbeete der Stadt

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Foto: Wir-für-Lahnstein-Gruppe

LAHNSTEIN Meistens am Montagvormittag, ist das fleißige ehrenamtliche Gärtnerteam unter der Leitung von Erika Labonte im Städtchen am Rhein-Lahn-Eck unterwegs um 10 Blumenbeete der Stadt zu pflegen, zu bewahren und zu verschönern. Jahr für Jahr und Woche für Woche, und das seit nunmehr 14 Jahren, verschönert das WfL-Team mit ihrer Liebe zu den Grünanlagen und handwerklich-gärtnerischem Geschick, die Stadt am Rhein-Lahn-Eck.

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So sieht man die Freizeit-Gärtnertruppe in den Beeten rund um den Kreisel Lahnstein-Mitte, Ecke Burgstraße-Ostallee, Turmplatz, Ouahigouya-Platz an der Pfarrkirche St. Martin, mehrere Beete in den Rheinanlagen von Nieder- und Oberlahnstein. Das besonders prägende „Lahnstein-Beet“ im Rheinufer vor der Johanniskirche in der Nähe der Lahnmündung ist dabei stets das Highlight für die Gruppe. Jeweils im Frühjahr und im Herbst wird das Beet neu bestückt und erfreut sowohl die Lahnsteiner Bevölkerung und die Gäste mit immer wieder neuen Motiven.

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Erika Labonte: „Die Blumen, die wir verwendet und gepflanzt haben, werden uns von der Stadt zur Verfügung gestellt. Wir erhalten aber auch viele Blumenspenden, für die wir sehr dankbar sind. Nach und nach werden die einzelnen Beete umgestaltet. Dabei wird Wert darauf gelegt, die Beete nachhaltig und auch Insektenfreundlich zu bepflanzen und zu gestalten. Dabei war und ist es uns wichtig, dass die Beete von Frühjahr-, Sommer- und auch Herbststauden geziert werden. So erfreuen die Beete die Menschen fast das ganze Jahr.“

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Foto der und Hobby-Gärtner (Marlu Kraus, Willi John, Frank Lambertin, Helga Vogel, Erika Labonte, Wolfgang Breitenbach,). Auf dem Foto nicht zu sehen: Bruno Monz)
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Lahnstein

Wasser marsch: Stadt Lahnstein gibt 67.000 Euro Eigenanteil für Sanierung des Ernst-Wagner-Weiher frei!

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Foto: Bündnis 90/Die Grünen Lahnstein

LAHNSTEIN Auf Initiative der Grünen hat die Stadt Lahnstein einen Antrag auf Fördergelder zur Sanierung des Ernst – Wagner-Weihers im Stadtteil Lahnstein auf der Höhe gestellt. Die Fördergelder werden vom Bund im Rahmen des Aktionsprogramm Klimaschutz im ländlichen Raum zur Verfügung vergeben.Das Programm ist in zwei Stufen aufgebaut.

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Die erste Stufe umfasst eine Projektskizze , die vom Haushaltsausschuss des Bundestages bewertet wird. Wird das Projekt positiv bewertet, muss in der zweiten Stufe ein ausführlicher Projektantrag eingereicht werden. Die Finanzierung über das Förderprogramm umfasst 90% der Projektsumme. Die restlichen 10% muss der Antragsteller als Eigenanteil bereitstellen und damit ein berechtigtes Interesse an dem Projekt nachweisen. Spenden Dritter werden aus diesem Grund nicht als Eigenanteil akzeptiert. Die eingereichte Projektskizze der Stadt Lahnstein wurde ausgewählt und eine Fördersumme von 600000 € in Aussicht gestellt. Der Haupt- und Finanzausschuss hat in seiner letzten Sitzung den Eigenanteil von 67.000€ freigegeben, so dass die zweite Stufe des Programms gestartet werden kann.

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Wie auch bei der Projektskizze werden Marion Gutwein und Alexandra Dinzen die Stadt bei der Antragstellung unterstützen. Die Antragsphase läuft bis zum . Dann muss der Antrag durch die Stadt eingereicht werden. Nach einer Plausibilitätsprüfung durch die Projektservicestelle ZUG hinsichtlich der eingesetzten Finanzmittel und der zeitlichen Vorgaben, wird der Förderbescheid ausgestellt.

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Vor Erhalt des Bescheids darf keine Maßnahme begonnen werden

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Am 1.06.24 treffen sich nun die Mitglieder des OVs Bündnis 90/ die Grünen am Kinder- Kur- und Heilwald mit der Bundestagsabgeordneten Tabea Rößner zu einem Infostand. Um 14.00 machen sie gemeinsam mit ihr einen Spaziergang zum Weiher im Ernst Wagner Park. Frau Rößner hat die Bemühungen der Lahnsteiner Grünen auf Bundesebene unterstützt.Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind herzlich zum Gespräch über die Zukunft des Weihers eingeladen.

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Lahnstein

Vorzeigekita: Besuch aus Mainz bei der Konsultations-Kita LahnEggs in Lahnstein

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Foto: Eva Dreiser | Stadtverwaltung Lahnstein

LAHNSTEIN Die kommunale Kindertagesstätte LahnEggs ist eine von sechzehn rheinland-pfälzischen Konsultationskitas 2024 – 2026 mit dem Schwerpunkt „Kita als Ausbildungsbetrieb“. Um sich persönlich kennenzulernen und sich ein Bild vor Ort zu machen, besuchten kürzlich Susanne Skoluda und Sabine Theisen vom Ministerium für Bildung des Landes Rheinland-Pfalz sowie Susanne Hübel vom Sozialpädagogischen Fortbildungszentrum in Mainz die Einrichtung.

Während des konstruktiven Treffens konnten offene Fragen geklärt werden und ein intensiver Austausch zum Thema Ausbildung stattfinden. Ein wichtiger Punkt war dabei die bevorstehende Ausbildungsmesse der Kita LahnEggs am 13. September.

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Seit 2008 unterstützt das Land mit dem Projekt Fachkräfte dabei, pädagogische Schwerpunkte umzusetzen. Für drei Jahre erhalten die ausgewählten Kitas eine jährliche Förderung für ihre Arbeit. Ihre Hauptaufgabe ist es, anderen Kitas, Trägern, Eltern, Fachschulen und Interessierten ihre Schwerpunktarbeit aus dem Alltag nahe zu bringen und Anregungen zu vermitteln, diese umzusetzen. In einer Konsultationskita erleben pädagogische Fachkräfte, wie ein pädagogisches Schwerpunktthema in den pädagogischen Alltag integriert werden kann und welche Ausstattung und Qualifikation es dafür bedarf.

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Als Konsultationskita mit dem Schwerpunkt „Kita als Ausbildungsbetrieb“ bietet die Kita LahnEggs Material und Know-How zur Gestaltung des praktischen Teils der Ausbildung an, das sie online, telefonisch oder vor Ort weitergeben. Da von 21 pädagogischen Fachkräften 17 bereits den Praxisanleiterschein besitzen, können sie dabei auf vielfältige Erfahrungen und Fähigkeiten zurückgreifen.

 

 

Bildunterzeile:

Susanne Skoluda, Sabine Theisen und Susanne Hübel waren im intensiven Austausch mit dem Konsultationsteam der Kita LahnEggs, Jennifer Fuchs, Melanie Mangold, Julia Rademaker und Leiter Björn-Schrewe-Mangold, sowie Katrin Seelbach von der Stadtverwaltung.

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