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Schulen

Religionsübergreifendes Friedensgebet am Goethe-Gymnasium in Bad Ems

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Religionsübergreifendes Friedensgebet am Goethe-Gymnasium in Bad Ems

BAD EMSOh deep in my heart, I do believe, we will live in peace, someday.“  Wenn diese Worte von rund 600 Schülerinnen und Schülern des Goethe-Gymnasiums Bad Ems gemeinsam gesungen werden, dann stellt sich nicht nur Gänsehaut ein, sondern ein großes Gefühl der Verbundenheit und der Hoffnung, dass Frieden möglich sei.

„Someday beginnt heute“, so die Botschaft des religionsübergreifenden Friedensgebets, zu dem Schülerinnen und Schüler der 11. Klasse und Schulpfarrer Markus Bomhard am vergangenen Freitag eingeladen hatten. Frieden beginnt im kleinen, persönlichen Umfeld und nicht erst 1000ende Kilometer entfernt, wo ein unbarmherziger Krieg tobt. Frieden muss hier und jetzt gelernt und täglich neu eingeübt werden, so lautete einer der Botschaften. Solidarität und Hilfsangebote für die Ukraine seien das Eine, was jetzt nötig sei. Daneben sei es auch wichtig, sich unabhängig von Nationen, Sprachen, Herkünften und Religionen hinweg als Menschen verbunden zu wissen und friedlich und fair miteinander umzugehen, so Romero Hocke und Anna Sidiropoulou, die die Andacht mitgestaltet haben. Wer sich einseitig positioniert und entsprechend Schülerinnen und Schüler aus einem der Kriegsländer beschimpfe, leiste einem Rassismus Vorschub und der habe an der Schule keinen Platz.

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So betonte Schulsprecher Markus Kowsik: „Nicht jeder Mensch, der russisch spricht, ist für den Krieg. Nur, weil ich russisch spreche, heißt das nicht, dass ich für den Krieg bin. Ich bin für Frieden!“

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 Neben der Einladung an die Schülerinnen und Schüler, Sorgen und Gefühle in Bezug auf den Krieg zuzulassen und darüber ins Gespräch zu kommen, wurde miteinander das alte Lied „We shall overcome“ gesungen, um miteinander die Stimme gegen den Krieg, gegen jede Form von Gewalt, gegen jede Unterdrückung zu erheben.

Die Schülervertretung kündigte im Anschluss an das Friedensgebet an, in Zusammenarbeit mit Markus Pfaff, Lehrer am Goethe, und Markus Bomhard, Schulpfarrer, weitere Projekte und Friedensaktionen anzugehen, darunter ein Spendenaufruf (https://www.aktion-deutschland-hilft.de/de/aktiv-helfen/interaktiv-helfen/starte-deine-spendenaktion/meine-spendenaktion/?cfd=ke6og#cff).

Ab dieser Woche werden auch am Goethe-Gymnasium Bad Ems geflüchtete Kinder und Jugendliche unterrichtet werden.

Christa Habscheid, Schulleiterin am Goethe Gymnasium, betonte, die Schulgemeinschaft würde alles tun, damit diese Jugendlichen gut aufgenommen würden. Sie sei dankbar und stolz darauf, dass die Schülerinnen und Schüler am Goethe-Gymnasium für den Frieden so eng zusammenständen.

Text: Goethe-Gymnasium – Bild: Goethe-Gymnasium

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Lahnstein

Enttäuschte Eltern: Absperrung des Lahnsteiner Goethe Schulhofs außerhalb der Schulzeiten

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LAHNSTEIN Mehrere besorgte Eltern von Grundschulkindern haben sich über die kürzliche Sperrung des Schulhofes außerhalb der Schulzeiten beschwert. Diese Maßnahme hat zu Verwirrung und Unzufriedenheit geführt, da der Schulhof für viele Kinder eine wichtige Möglichkeit bietet, das Fahrradfahren zu erlernen oder für die bevorstehende Radfahrprüfung zu üben. Zudem wird der Schulhof auch als Fußballfeld im Nachmittagsspiel genutzt.

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Die Eltern bedauerten gegenüber den Grünen die Entscheidung und fragen, ob diese Sperrung beabsichtigt sei. Besonders im Hinblick auf die bevorstehende Schließung von Spielflächen in den Rheinanlagen zur Realisierung der Bundesgartenschau (BUGA) in den nächsten Jahren halten auch die Grünen die Öffnung des Schulhofes als wichtige Maßnahme. Sie sehen darin eine Möglichkeit, den Kindern alternative Spielflächen und Bewegungsräume zur Verfügung zu stellen.

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Grüne fragen bei der Verwaltung nach!

Der Vorfall wurde von Frau Jutta Niel, Fraktionssprecherin B90/ die Grünen an den Oberbürgermeister herangetragen. Sie äußerte ihr Bedauern über die Abschließung des Schulhofes und betonte die Bedeutung einer Spielfläche für die Kinder.

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Der Oberbürgermeister wurde gebeten, die Beschwerden der Eltern zu prüfen und mögliche Lösungen zu finden, um den Kindern weiterhin Zugang zum Schulhof außerhalb der Schulzeiten zu ermöglichen. Er versprach eine zeitnahe Antwort, verwies aber auch auf gehäuft aufgetretenen Vanadalismus in den Abendstunden in der Vergangenheit, was zu der Maßnahme überhaupt erst führte.

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Schulen

Mobiles Genlabor am Leifheit-Campus in Nassau

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Foto: Leifheit-Campus in Nassau

NASSAU Die Lernerinnen und Lerner der Biologie Leistungs- und Grundkurse der Jahrgangsstufen MSS2 und MSS3 hatten das große Glück, mit ihren Biologie-Lehrerinnen Frau Nattermann und Frau Weber-Erkul das mobile Gen-Labor benutzen zu können. Dieses wird interessierten Schulen von der MINT-Initiative des Landes Rheinland-Pfalz zur Verfügung gestellt.Im Rahmen des Gen-Labors arbeiteten die Lernerinnen und Lerner mit modernster Laborausstattung, wie sie in Forschungseinrichtungen eingesetzt wird und konnten selbst einen vereinfachten „genetischen Fingerabdruck“ durchführen.

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Nach einer kurzen theoretischen Einführung und einer sorgfältigen Pipettierübung, entnahmen die Lernerinnen und Lerner zunächst eigene Mundschleimhautzellen. Aus diesen wurde dann zuerst im Thermocycler die eigene DNA extrahiert sowie im Rahmen der Polymerase-Ketten-Reaktion (PCR) vervielfältig. Die fertigen Proben wurden zum Schluss mit der Pipette auf ein Agarose-Gel aufgetragen und das entstandene Bandenmuster ausgewertet. Untersucht wurde im Rahmen des Genlabors ein einziger Genort (Locus) der Lernerinnen und Lerner. Für einen vollständigen genetischen Fingerabdruck werden in der Kriminalistik oder bei einem Vaterschaftstest zwischen 16 und 20 Genloci untersucht. Dieser genetische Fingerabdruck ist bei jedem Menschen einzigartig.

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Neben der theoretischen und praktischen fachlichen Vertiefung des abiturrelevanten Unterrichtsstoffes erlangten die Lernerinnen und Lerner also auch einen spannenden Einblick in das Arbeiten in naturwissenschaftlichen Berufen. 

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Pipettieren der Proben | Foto: Leifheit Campus Nassau
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Sicherheit für die Kinder: Polizeikontrolle vor Schulbeginn in Bad Ems

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Foto: BEN Kurier

BAD EMS Heute Morgen, in Bad Ems an der Ecke Braubacherstraße und Winterbergstraße, stand die Sicherheit der Kinder im Mittelpunkt, als örtliche Polizeibeamte eine Kontrolle durchführten. Mit einem besonderen Fokus auf die Kindersicherung und den Fußgängerüberweg Braubacherstraße sorgten sie für eine erhöhte Aufmerksamkeit bei den Fahrzeugführern.

Die Maßnahme wurde eingeleitet, um sicherzustellen, dass die jüngsten Verkehrsteilnehmer angemessen geschützt sind und um die Sicherheit an einer viel befahrenen Kreuzung zu gewährleisten. Trotz der klaren Vorschriften und des offensichtlichen Bedarfs an Sicherheitsvorkehrungen mussten einige Fahrer Bußgelder oder Verwarnungsgelder hinnehmen, da ihre Fahrzeuge nicht ordnungsgemäß mit Kindersicherungen ausgestattet waren.

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Die Tragik dieser Situation liegt in der Tatsache, dass die Verstöße gegen die Kindersicherungsvorschriften vermeidbar sind und dass diese Kontrollen stattfinden müssen, um das Leben unserer Kinder zu schützen. Die Polizei erinnert die Fahrer daran, dass die Sicherheit der Kinder oberste Priorität hat und dass die Einhaltung der Vorschriften nicht nur gesetzlich vorgeschrieben ist, sondern auch einen entscheidenden Beitrag zur Vermeidung von Unfällen leistet.

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Diese morgendliche Polizeikontrolle ist ein deutliches Signal an die Fahrzeugführer, die Sicherheit auf den Straßen ernst zu nehmen und sich bewusst zu machen, dass die Einhaltung der Verkehrsregeln dazu beiträgt, Leben zu retten. Es liegt in unserer Verantwortung, dafür zu sorgen, dass unsere Straßen sicher sind, insbesondere für diejenigen, die am verletzlichsten sind – unsere Kinder.

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