Landratskandidat Rau will sich für bessere Bildungsausstattung einsetzen

Landratskandidat Rau setzt sich für bessere Bildungsausstattung ein

in Politik/Rhein-Lahn-Kreis

RHEIN-LAHNEs kann nicht sein, dass die schulische Ausstattung unseres Nachwuchses von der finanziellen Leistungsfähigkeit der jeweiligen Kommune abhängt. Der zufällige Wohnort eines Kindes und seiner Familie darf bei der Bildungsgerechtigkeit keine Rolle spielen“, bringt es Udo Rau auf den Punkt. Der gemeinsame Landratskandidat von Freien Wählern Rhein-Lahn und CDU will, dass jeder Schüler an weiterführenden Schulen im Rhein-Lahn-Kreis einen Laptop als persönliche Dauerleihgabe für den Unterricht und für zuhause erhält. „Die Erfahrungen vom Homeschooling haben uns schmerzlich den Spiegel vorgehalten und gezeigt, dass wir unsere Schulen weitestgehend noch nicht ins Digitalzeitalter überführt haben. Daraus sollten wir lernen und müssen diesen Zustand schnellstens ändern“, sagt Udo Rau.

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Eine Ausstattung der Schüler an weiterführenden Schulen mit Tabletcomputern, wie es in Nachbarlandkreisen bereits beschlossen wurde, sei Landratskandidat Rau zufolge sehr zu begrüßen, könne allerdings nur als erste Maßnahme angesehen werden. Im Zuge der Corona-Krise war es gelungen mit Bundesmitteln aus dem DigitalPakt rd. 1.400 Digitalgeräte für Schülerinnen und Schüler als Leihgeräte zu kaufen. In einem 2. Schritt konnten auch Lehrkräfte ausgestattet werden. „Finanziell leistungsfähigere Landkreise beschäftigten sich schon mit dem nächsten logischen Schritt und treiben die Ausstattung mit Laptops voran. Das sollten wir auch tun. Wichtig ist für mich dann aber auch, dass die mit öffentlichen Mitteln beschafften Geräte auch tatsächlich im Schulalltag eingesetzt werden. Die Geräte müssen zum Medienkonzept der jeweiligen Schule passen. Darüberhinaus muss sich das Land in seinen Lehrplänen endlich klar positionieren, wie weit die digitale Unterrichtsgestaltung gehen soll“, stellt Rau fest.

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Ein Laptop in jeden Schulranzen

Aufgrund der gesetzlichen Aufgabenverteilung im Schulwesen, stellen die Kommunen als Schulträger die infrastrukturellen Rahmenbedingungen zur Verfügung, damit in den Schulen ordentlich gearbeitet werden kann. Festlegen, ob und wie intensiv die neuen digitalen Unterrichtsmittel letztendlich von den Schulen eingesetzt werden, entscheidet jedoch das Land Rheinland-Pfalz. Im Bildungsministerium liegt die Verantwortung für schulische Bildung und deren pädagogische Umsetzung. „Wenn nicht die bestmögliche digitale Ausstattung unseres Nachwuchses und auch der Lehrer zum landesweiten Standard erklärt wird, dann bewegen sich die Schulträger bei der Vollausstattung mit Tablets oder Laptops weiter im Bereich der sogenannten freiwilligen Ausgaben. Gerade diese Leistungen werden in Zeiten knapper Kassen leider immer wieder mit dem Rotstift der Haushaltsgenehmigungsbehörden weggestrichen. Das ist ein absurder Zustand. Bildung mit den digitalen Arbeitsmitteln es 21. Jahrhunderts darf nicht vom Geldbeutel der Eltern abhängen“, so Udo Rau.

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