Connect with us

Politik

Landratskandidat Jörg Denninghoff will Straßenbau und ÖPNV im Rhein-Lahn-Kreis weiterentwickeln

Veröffentlicht

am

Nastätten

RHEIN-LAHN Mit Blick auf die öffentliche Infrastruktur sind intakte Straßen ein Schlüsselelement. Der Netzerhalt sowie die kontinuierliche Erneuerung der Kreisstraßen stehen dabei sicherlich im Vordergrund. Durch die schwierige finanzielle Lage des Rhein-Lahn-Kreises waren notwendige Investitionen in diesem Bereich oft nicht möglich oder ausreichend.

Dies betrifft allerdings auch die Landesstraßen, die häufig in einem noch schlechteren Zustand sind. Jörg Denninghoff, der am 13. März der neue Landrat werden möchte, wird sich mit diesem Thema befassen müssen und gab bei seinem letzten Besuch in der VG Loreley an, diese Schwierigkeiten nicht umschiffen zu wollen, sondern im Gegenteil, mit stabilen Finanzen und klugen Investitionen hantieren zu wollen. Jörg Denninghoff machte sich jedoch an verschiedenen Orten im Kreis ein Bild von den Möglichkeiten des ÖPNV und des Straßenbaus – und den Verbesserungspotentialen!

Anzeige

Nastätten

In der Verbandsgemeinde Loreley stehen in den kommenden Jahren gleich mehrere Straßenbauprojekte auf dem Plan. Besonders dringend und gravierend ist die Situation an der Ortsdurchfahrt Osterspai, die sich Jörg Denninghoff gemeinsam mit der SPD-Gemeindeverbandsvorsitzenden Theres Heilscher anschaute. Der Ausbau des Radweges mit zeitgleicher Sanierung der B 42 steht schon lange an und verzögert sich doch immer weiter. Dass die Maßnahme so lange auf sich warten lässt und auch erst in 2 Jahren umgesetzt wird, sorgt vor allem bei den Osterspaier Bürgerinnen und Bürger für großen Unmut. Die enge Verzahnung der Behörden und der Gemeinden sei hier von großer Bedeutung, so Jörg Denninghoff, der Situationen wie in Osterspai aus seiner langjährigen kommunalpolitischen Tätigkeit bestens kennt.

Straßenbau ist ein teures Unterfangen, aber es ist notwendig, die Instandhaltung der öffentlichen Infrastruktur zu gewährleisten“, so Jörg Denninghoff. „Die angespannte Haushaltslage spielt uns hier nicht unbedingt in die Karten. Wir werden uns daher bemühen, Straßen zu erhalten und durch Kleinmaßnahmenprogramme zu ertüchtigen. Trotz dessen brauchen wir in diesem Bereich tatkräftige Unterstützung vom Land, denn allein werden wir diese Mamut Aufgabe nicht finanzieren können.“

Aber auch unabhängig vom Straßenbau ist Mobilität im Allgemeinen für Jörg Denninghoff eine wichtige Zukunftsaufgabe, bei der es vor allem Innovation und neue Perspektiven braucht. Im Rhein-Lahn-Kreis wurde bereits 2015 mit einer Linienbündelung begonnen und damit ein attraktiver ÖPNV im Kreis geschaffen. Diesen will Jörg Denninghoff nun kontinuierlich weiterentwickeln. Vor allem in der Werbung sieht der Landsratskandidat Verbesserungsbedarf, damit noch mehr Menschen für den ÖPNV gewonnen werden.

Denn die Busse fahren wegen des Schülerverkehrs ohnehin – dieser kostet den Kreis schon jetzt viel Geld, daher wäre eine breitere Nutzung für Alle von Vorteil. Darüber hinaus ist der ÖPNV auch die umweltschonendere Variante zum Individualverkehr mit PKWs. „Wir brauchen in diesem Bereich mehr digitale Angebote, die dafür sorgen, dass wir nicht unnötig warme Luft durch den Kreis fahren. Ich möchte mich dafür einsetzen, dass der ÖPNV für Alle attraktiv wird, denn wir brauchen mehr Menschen in Bus und Bahn und weniger Autos auf den Straßen“, unterstrich der Kandidat. Auch eine enge Verzahnung mit den Verkehrsverbünden der Nachbarregionen Koblenz, Limburg und Rhein-Main ist in diesem Bereich ein notwendiger Schritt.

Jörg Denninghoff macht einen Abstecher nach Marienfels – ÖPNV verbessern

Die VG Loreley hat mit der Schaffung des Rheinhöhenbusses und dem Spätabendzug an Wochenenden entlang der Rheinschiene bereits Maßnahmen etabliert, auf die viele Menschen gewartet haben. Besonders auf dem Land sind attraktive Angebote beim ÖPNV essenziell. Dies gilt nicht nur für Pendler:innen, sondern auch für ältere Menschen, die kein Auto mehr fahren können oder wollen und durch einen gut ausgebauten Nahverkehr trotzdem mobil bleiben können.

Der intelligente Ausbau des ÖPNVs ist einer der Bausteine für die notwendige Erhöhung der Akzeptanz bei unseren Bürgerinnen und Bürger. Das Angebot muss an die Anforderungen so weit wie möglich angepasst werden. Moderne Mobilitätskonzepte wie App-gestützte Rufbusangebote sind dabei ein praxisnaher Schritt. Sie eignen sich als Brückenlösung bis – im nächsten Jahrzehnt – ein autonomes (fahrerloses) Mobilitätsangebot realisierbar ist“, so Jörg Denninghoff.

Print Friendly, PDF & Email
Teilen Sie mit anderen
Weiterlesen
Zum Kommentieren klicken

Leave a Reply

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Koblenz

Sammeltour mit der Koblenzer Tafel

MdB Rudolph macht sich Eindruck von der Arbeit der Helfer

Print Friendly, PDF & Email
Teilen Sie mit anderen

Veröffentlicht

am

von

KOBLENZ Auch in Koblenz und den angrenzenden Städten und Verbandsgemeinden haben viele Menschen Probleme, die Kosten für Lebensmittel aufzubringen und sind auf die Hilfe der Tafel angewiesen. Die Tafel Koblenz versorgt aktuell rund 5000 Menschen in der Region mit Lebensmitteln, die ansonsten vernichtet werden würden. Um sich einen Eindruck von der Arbeit der 230 ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer zu machen, begleitete der SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Thorsten Rudolph den Vorsitzenden der Tafel, Peter Bäsch, bei einer Sammeltour.

Sammeltour mit der Tafel Koblenz: MdB Rudolph macht sich Eindruck von der Arbeit der ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer

Es ist unglaublich, welche Mengen an Lebensmitteln bei einer solchen Tour zusammenkommen. Und es ist gut, dass diese nicht in der Mülltonne landen, sondern dass Menschen damit konkret geholfen werden kann. Die Helferinnen und Helfer leisten hier einen enorm wichtigen gesellschaftlichen Beitrag“, so Rudolph.

Anzeige

Im Rahmen der Sammeltour steuerten Bäsch und Rudolph diverse Supermärkte an, mit denen die Tafel Vereinbarungen getroffen hat, dass sie nicht benötigte Lebensmittel spenden. Insgesamt sind sechs Kühlfahrzeuge der Tafel unterwegs, die täglich circa 5 Tonnen Lebensmittel einsammeln. „Auf diese Weise werden jährlich 1200 Tonnen an Lebensmitteln vor der Vernichtung gerettet und unser Klima nachhaltig geschützt“, sagt Bäsch. Er schätzt, dass der Wert der ausgegebenen Lebensmittel rund 4 Millionen Euro beträgt. (mehr …)

Print Friendly, PDF & Email
Teilen Sie mit anderen
Weiterlesen

Lahnstein

Grüne wollen Kommunalen Klimapakt beitreten

Klimaschutzoffensive des Landes birgt große Chancen für Lahnstein

Print Friendly, PDF & Email
Teilen Sie mit anderen

Veröffentlicht

am

von

LAHNSTEIN Die Lahnsteiner Grünen begrüßen die Kommunale Klima-Offensive der Landesregierung mit dem Finanzierungsprogramm Kommunales Investitionspaket für Klimaschutz und Innovation, kurz “KIPKI” und dem Beratungsprogramm Kommunaler Klimapakt (KKP) sehr. Die Grüne Fraktion reichte bereits einen Antrag dazu ein, um von den Programmen für ein grüneres Lahnstein zu profitieren. Grünen-Fraktionsvorsitzende Jutta Niel sagt: “Die beiden Programme KIPKI und KKP bringen die Kommunen in Sachen Klimaschutz immens voran. Gerade, weil für die Kommune keine Zusatzkosten entstehen, ist das wirklich ein Doppelwumms. Deshalb ist es ein absolutes MUSS, dass Lahnstein dem Kommunalen Klimapakt beitritt. So wird die Stadt dauerhaft von Expertinnen und Experten in Sachen Klimaschutz und Klimafolgenanpassung unterstützt und bei der Umsetzung entsprechender Strategien begleitet.” (mehr …)

Print Friendly, PDF & Email
Teilen Sie mit anderen
Weiterlesen

Politik

SPD Kreistagsfraktion tauscht sich zur Zukunft der Kreis-Abfallwirtschaft aus

Veröffentlicht

am

von

SINGHOFEN  In den nächsten Wochen stehen wegweisende Entscheidungen zur Abfallwirtschaft im Rhein-Lahn-Kreis in den Kreisgremien an. Insbesondere wird zu entscheiden sein, ob und wie weit die Gebühren erhöht werden müssen. Um diese Thematik näher in der Fraktion erörtern zu können und sich für die Beratungen Hintergrundinformationen zu beschaffen, hat die SPD-Kreistagsfraktion um Carsten Göller das Abfallwirtschaftszentrum in Singhofen besucht. Mit dabei waren auch Landrat Jörg Denninghoff, die Erste Kreisbeigeordnete Gisela Bertram sowie die Kreistagsmitglieder Annette Wick und Peter Schleenbecker. Von der Werkleitung haben Thomas Fischbach und Andreas Warnstedt der SPD-Fraktion die aktuellen Zahlen sowie einige Themen für die Zukunft der Abfallwirtschaft erläutert. (mehr …)

Print Friendly, PDF & Email
Teilen Sie mit anderen
Weiterlesen

Trending

×

Hallo.

Klicke auf den Button um uns eine WhatsApp Nachricht zu senden oder sende uns eine Mail an redaktion@ben-kurier.de

× Whats App zum BEN Kurier