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Lahnstein

Carneval Comité Oberlahnstein plant für 2022 das was möglich ist

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Carneval Comité Oberlahnstein plant für 2022 das was möglich ist

LAHNSTEIN Bis vor kurzem stand für die Verantwortlichen beim Carneval Comité Oberlahnstein (CCO) noch eine „Kampagne Light“ auf der Agenda. So sollten zwei Sitzungen und andere kleinere Veranstaltungen doch noch an Karneval die Narren erfreuen.

Jetzt aber zeigen die ständig weiter in die Höhe geschossenen Infektionszahlen und die sich anbahnende Omicron-Variante dass auch diese Vorhaben weitgehend geplatzt sind. Landauf und landab wurden Großveranstaltungen und Umzüge abgesagt und auch Lahnstein wird von der Pandemie nicht verschont.

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Der CCO-Vorstand kam deshalb kurzfristig zu einer Onlinesitzung zusammen und fasste im Hinblick auf die weitere Vorgehensweise in Sachen Fastnachtssession wichtige Beschlüsse. Im Vorfeld war auch zu den befreundeten Korporationen und Vereinen Kontakt aufgenommen worden.

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Die Pandemie verhindert Karnevalsveranstaltungen: CCO muss seine Pläne coronabedingt ändern

Das wichtigste Ergebnis kann man mit dem Satz „Wir machen das, was möglich ist“ zusammenfassen. Hierbei werden die eigenen Aktiven, und das sind beim CCO mehr als 300 Menschen aller Generationen, und vor allem die Kinder, im Mittelpunkt stehen.

Wenn auch inzwischen feststeht, dass es im kommenden Jahr keine „großen Tollitäten“ also Prinz und Lahno-Rhenania, geben wird, so sollen jedoch die Kindertollitäten proklamiert und für sie alle Möglichkeiten ausgeschöpft werden, um bis zum Aschermittwoch in Erscheinung zu treten. Genau am Gründungstag des CCO, der vor achtmal elf Jahren, am 12. Februar stattfand, in einem Kreis geladener Gäste, sollen die Kindertollitäten festlich inthronisiert werden. Dieses Ereignis wird als Video aufgezeichnet und später in den Medien veröffentlicht.

Helmut Hohl: „Wir machen das, was möglich ist.“

Am 15. Februar plant das CCO einen Empfang für seine Aktiven unter Wahrung der 2G-plus-Regel. Hier sollen dann die Aktiven ihre Orden erhalten.

Der Sitzungskarneval soll ebenfalls im Rahmen der gebotenen Möglichkeiten präsentiert werden: Am 19. Februar wird eine 8 x 11 Minuten lange Trockensitzung auf dem CCO-Youtube-Kanal im Internet als Livestream ausgestrahlt. Der Schwerpunkt der Sitzung wird auf den Rede- und Musikbeiträgen liegen. Sitzungspräsident Markus Krapf plant zusammen mit Literat Benedikt Kadenbach ein buntes Programm und freut sich, dass wenigstens dank neuester Technik so etwas auch in Coronazeiten möglich ist.

Kindertollitäten werden alleine regieren

Das Lahnsteiner Original Karl Krämer und der CCO-Nachrichtensender „Der 11. Kanal“ soll ebenso dabei sein wie Hans-Georg und Konstantin Meier als „Eule und Spiegel“. Für echte Fans dieses Sitzungsformats wird das CCO auch „Trockensitzung-to-go-Pakete“ in den Verkauf bringen, mit denen man sich vor dem häuslichen TV-Gerät verpflegen und Spaß haben kann und in einem auch das CCO unterstützt.

Live-Trockensitzung auf Youtube

In der Fastnachtswoche vom 21. bis 28. Februar will das CCO mit seinen Kindertollitäten in der ganzen Stadt Präsenz zeigen. So sollen vor Kitas und Seniorenheimen draußen kleine Auftritte organisiert werden, die Kinder sollen mit Malkarten zur Kreativität aktiviert werden, und auch die bisher geplante Kinderfastnachtsveranstaltung auf dem Salhofplatz am Fastnachtssonntag soll nach Möglichkeit stattfinden, wenn Corona nicht auch hier den Planungen ein vorzeitiges Ende bereitet.

Aktive werden geehrt

„Deshalb ist es wichtig, die Aktivitäten des CCO in den sozialen Medien, den Zeitungen, im Internet und auf der Homepage www.cco-lahnstein.de genau zu verfolgen“, so CCO-Vorsitzender Helmut Hohl abschließend.

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Lahnstein

Sportliches Highlight in Lahnstein: Goethe-Schule veranstaltet erfolgreiches Leichtathletik-Sportfest

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LAHNSTEIN Auch in diesem Jahr veranstaltete die Goethe-Schule Lahnstein ihr jährliches Leichtathletik-Sportfest im Stadion Niederlahnstein: Lehrer und die Schüler der ersten bis vierten Klassen sowie viele freiwillige Elternhelfer kamen auf dem Sportgelände zusammen.

Die Atmosphäre im Stadion war von Vorfreude und Aufregung erfüllt, als die Kinder ihre Leistungen unter Beweis stellten, die sie in den Wochen zuvor im Sportunterricht geübt haben. Beim 50-Meter-Sprint demonstrierten die jungen Athletinnen und Athleten ihre Schnelligkeit, während die Zuschauer ihnen beim Überqueren der Ziellinie lautstark zujubelten. Auch beim Weitsprung und Weitwurf zeigten die Schüler ihr Können und versuchten, ihre persönlichen Bestleistungen zu übertreffen.

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Der Höhepunkt des Sportfests war zweifellos der Staffellauf, bei dem die Schülerinnen und Schüler in ihren Klassenstufen gegeneinander antraten. Die Spannung war greifbar, als die Staffelstäbe von Läufer zu Läufer weitergegeben wurden, um die Ziellinie zu erreichen. Die Kinder feuerten ihre Klassenkameraden enthusiastisch an und schufen eine mitreißende Atmosphäre im Stadion. Mit seinem Gespür für den passenden Soundtrack sorgte Schulsozialarbeiter Oliver Metzele an diesem Tag für den richtigen Ton und sportlich-motivierende Musik.

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Die Gewinner des Staffellaufs der 2. Stufe: Klasse 2a gemeinsam mit ihrer Lehrerin Marie-Louise Deusner (Fotos: Goethe-Schule)

Das Leichtathletik-Sportfest der Goethe-Schule wäre ohne die Unterstützung der freiwilligen Elternhelferinnen und -helfer in diesem Maße nicht möglich gewesen“, berichtet Marie-Louise Deusner, Konrektorin der Goethe-Schule. Sie waren während des gesamten Tages präsent und halfen bei der Organisation, Zeitmessung und Betreuung der Kinder. „Ihr Engagement trug maßgeblich zum reibungslosen Ablauf der Veranstaltung bei und sorgte für eine unvergessliche Erfahrung für alle Beteiligten“, so Deusner.

Nach einem aufregenden und sportlichen Tag durften sich über 300 Schülerinnen und Schüler über eine erfrischende Belohnung freuen, denn das Globus-Warenhaus hatte großzügig Wassereis für alle Kinder gespendet. Die leckeren Eisportionen sorgten für strahlende Gesichter und waren der perfekte Abschluss eines gelungenen Leichtathletik-Sportfests.

Am Ende des Tages stehen die Siegerinnen und Sieger in den verschiedenen Disziplinen sowie im Staffellauf fest. Um ihre Leistungen angemessen zu würdigen und zu belohnen, plant die Goethe-Schule eine feierliche Siegerehrung nach den Pfingstferien. Die großzügige Unterstützung der Volksbank Lahnstein ist dabei ein willkommener Beitrag, um den Gewinnerinnen und Gewinnern passende Sachpreise zu überreichen. Die Spende im Wert von 250 Euro ermöglicht es, attraktive Preise auszuwählen, die den sportlichen Erfolg der Schülerinnen und Schüler angemessen honorieren.

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Lahnstein

Wir im Rhein-Lahn: Victoria in Lahnstein – Das Mineralwasser aus dem Rhein-Lahn-Kreis

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LAHNSTEIN Kennen Sie das Lahnsteiner Mineralwasser? Aus rund 450 Metern Tiefe fördert der Victoria Heil- und Mineralbrunnen seit 1881 das 32 Grad warme Mineralwasser der Victoria und Minerva Quelle nach oben. Bereits seit 1366 ist der sogenannte Sauerbrunnen urkundlich in der Stadt Lahnstein erwähnt. Einige Quellen versiegten, andere nahmen an Ergiebigkeit zu. Ende der 70er Jahre des 19. Jahrhunderts, wurde in unmittelbarer Nähe zum Rhein der heutige Victoria Brunnen erbohrt. In direkter Nähe entstand der Minervabrunnen.

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1881 wurden beide Quellen an den niederländischen Generalkonsul Rommenhöller verkauft, der den Absatz in den Niederlanden und der seinerzeitigen Kolonie Niederländisch-Indien massiv erhöhte. Später ging der Besitz auf den Direktor Koohlhoven über bevor 1960 ein Dr. Bouw folgte.

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Wussten Sie eigentlich, dass die Quellen über eine eigene Kohlensäure verfügen? So ist es. Die seinerzeitige Schwesterfirma Kohlensäure Werke AG Oberlahnstein war für den Vertrieb der Quellkohlensäure verantwortlich. 1987 übernahm die Brauerei Beck & Co. aus Bremen den Geschäftszweig. Die jetzige Victoria Heil- und Mineralbrunnen wird vom geschäftsführenden Gesellschafter Dirk Wöhner geführt. Seit 2002 ist es somit wieder ein Familienbetrieb.

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Dabei bietet das Mineralwasser so einige Besonderheiten und hat es zu dem gemacht, was es heute ist. Die Mineralwasserquelle ist ein warmer 32 Grad alkalisch-muriatisch-salinischer Säuerling, der aus 450 Metern Tiefe gefördert wird. Besonders sein natürlich hoher Gehalt an Kohlensäure und doppelt kohlensaurem Natron und Chhlornatrium zeichnet das besondere Quellwasser aus.

1919 und 1935 versiegte die Ursprungsquelle auf natürliche Weise, 1945 durch die Folgen des 2. Weltkriegs. 85% der Anlagen wurden durch die Bombardierung der Alliierten zerstört. Mit viel Fleiß wurde der Brunnen wieder aufgebaut. Dabei gibt es auf dem Gelände der Victoria eine Besonderheit: Für Betriebsangehörige gibt es die Möglichkeit, sich im ursprünglichen Thermalschwimmbad zu entspannen.

Das Wasser ist in erster Linie bei Sportlern und Familienhaushalten sehr beliebt. Auch in der heimischen und überregionalen Gastronomie haben sich die Lahnsteiner Mineralwasser etabliert. Ein Wasser mit großer und langer Geschichte, die nicht enden wird. Für den Geschäftsführer Dirk Wöhner ist das Mineralwasser viel mehr als nur ein Getränk. Wer sich mit ihm über die Victoria unterhält, bekommt gleichzeitig einen Einblick in die traditionelle Herstellung der Vergangenheit bis hin zur heutigen modernen Fertigung.

Dabei zeigt sich eins: Wir haben im Rhein-Lahn-Kreis die großen und kleinen Betriebe, die über Jahrzehnte oder Jahrhunderte eine spannende Geschichte zu erzählen haben und dazu gehört sicherlich auch die Victoria in Lahnstein. Noch nicht probiert? Direkt vor dem Firmensitz in Lahnstein gibt es die Möglichkeit sich am Hahn zu bedienen: Auf der einen Seite Minerva und der anderen Victoria.

Wer jetzt ein gut gekühltes Mineralwasser erwartet, der wird sich wundern. Mit 32 Grand Wärme kommt das Wasser direkt aus der Quelle zum Hahn. Für Besucher und neugierige die Chance das ursprüngliche Wasser zu probieren. Und das war es schon? Weit gefehlt. Tradition ist toll, aber Victoria geht natürlich mit der Zeit. Von Cola über Limo bis hin zu Beerenmixgetränken und so einiges mehr, findet sich im Repertoire der Victoria. Dazu natürlich auch einige Premiumgetränke. Nicht immer findet man direkt den Hinweis, dass auch das die Victoria in Lahnstein ist und somit haben auch Sie sicherlich schon einmal das gute Lahnsteiner Mineralwasser probiert, ohne dass sie es wussten.

 Am Ende findet man die komplette Getränkepalette in so manchen Getränke- und Lebensmittelmarkt. Regional ist schon was Tolles, besonders dann, wenn man es sich leisten kann und das funktioniert bei den Victoria Mineralwässern immer.

Neben der Victoria gibt es im Rhein-Lahn-Kreis nur noch die Fachinger. Zwei tolle Namen und Produkte aus unserem Rhein-Lahn-Kreis. Wir im Rhein-Lahn

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Lahnstein

Lahneck Live rockt: Irres Festival in Lahnstein begeistert die Besucher

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LAHNSTEIN Was der Verein Lahnsteiner Musikszene wieder auf die Beine gestellt hat, ist unglaublich. Über 10.000 Besucher strömten in die Rheinauen und bekamen auf zwei großen Bühnen so einiges geboten. Still war es keineswegs und schon gar nicht so still. Jupiter Jones ließ es mächtig krachen und natürlich gab es auch etwas auf die rote Mütze. Neben den beiden Headlinern darf man natürlich auch nicht DeWolff vergessen und so einige tolle Newcomer Künstler, die schon bald richtig durchstarten dürften.

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Das Konzept geht auf. Freier Eintritt und viel Unterstützung aus der Gesellschaft. Die Menschen rund um Lahnstein lieben das Festival. Natürlich wird eine Soli-Spende erbeten aber verpflichtend ist diese nicht. Wer es finanziell nicht kann, muss es auch nicht. So wurde an alle sozialen Schichten gedacht.

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Dabei ist Lahneck Live so viel mehr. Es ist nicht nur eine Empfehlung für die Stadt Lahnstein, dass sie ganz große Veranstaltungen können, sondern es zeigt auch, dass  Vereine unglaublich tolle Events veranstalten können, die sich nicht hinter den Kommerziellen verstecken müssen.

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Bei bestem Sommerwetter ein großer Spaß für die ganze Familie. Lahneck Live hat es vorgemacht: Nun folgt in Bad Ems vom 16. bis 18. Juni der Rheinland-Pfalz Tag. Und am Ende zeigt sich die Lebendigkeit und Lebensfreude des Rhein-Lahn-Kreises. Applaus an die Veranstalter von Lahneck Live. Das war richtig gut!

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