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Rhein-Lahn-Kreis

Konzertabsagen von Eyszeit in Bad Ems und Mühlbachtaler in Dachsenhausen

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RHEIN-LAHN Die Sicherheit während einer Veranstaltung hat oberste Priorität. Anhand der aktuellen schwierigen Entwicklung in der Coronazeit und weiterhin hohen Inzidenzwerte, kann diese, trotz einer 2G bzw. 2G Plus Regelung, aus unserer Sicht nicht mehr gewährleistet werden. Ein Selbsttest besagt, dass zum Zeitpunkt des Testes keine Virenlast nachgewiesen werden konnte. Er besagt aber nicht zu 100%, dass diese nicht bereits vorhanden ist. Gewissheit könnte nur ein PCR Test erbringen.

Für uns als Veranstalter ist diese Situation traurig aber dennoch wäre es weitaus dramatischer, wenn im Nachgang auch nur eine Person mit der Gesundheit oder sogar dem Leben bezahlen müsste für einen schönen Abend und das ist uns die Sache nicht wert!

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Beide Konzerte werden im Frühjahr nachgeholt. Die Ersatztermine werden in der kommenden Woche bekanntgegeben. Die erworbenen Tickets behalten ihre Gültigkeit.  Das Eyszeit- Konzert wird voraussichtlich nach Nassau verlegt.

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Die Bodo Bach Show in Dachsenhausen ist noch nicht abgesagt. Im Gegensatz zu den Mühlbachtaler und Eyszeit ist dort unter Umständen eine feste Platzregelung mit halber Besetzung möglich. Wir bitten aber darum aktuell keine Tickets mehr für Bodo Bach zu erstehen, da bei einer Halbbesetzung die Show fast ausverkauft ist. Nähe Informationen dazu wird es ebenfalls in der kommenden Woche geben.

Käufer haben auch die Möglichkeit, erworbene Tickets zurückzugeben. In dem Fall bitte eine Mail mit Namen und Kaufdatum an info (at) ben-kurier.de Der Betrag wird dann auf dem gleichen Weg erstattet wie er gezahlt wurde. Dahingehend aber noch einmal der Hinweis, dass die Tickets ihre Gültigkeit für den Ersatztermin behalten. Alle Kunden werden automatisch per Mail in der kommenden Woche informiert. Und das Wichtigste zum Schluss: Bleiben Sie gesund!

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VG Nastätten

Tiere sind auf dem Birkenhof angekommen: Langes Leben für die Kühe auf dem Gnadenhof?

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Foto: BEN Kurier

ENDLICHHOFEN Für die rund 50 irischen Galloway Rinder war es ein anstrengender und aufregender Tag. Zunächst mussten sie in einen ungewohnten LKW steigen, bevor es zu ihrem Bestimmungsort auf den Birkenhof nach Endlichhofen gehen konnte. Dort wurden die männlichen Tiere separiert und für den Abtransport zum neuen Hof im Hunsrück vorbereitet.  Alle weiblichen Tiere und Kälber verbleiben beim Vorsitzenden des Bauernverbandes Rhein-Lahn.

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Für Thorsten Zellmann steht fest, dass die Tiere jetzt erst einmal die nächsten Tage zur Ruhe kommen müssen. Für sie war alles vorbereitet. Ein frisch eingestreuter Außenbereich mit Futter und Trinkmöglichkeiten. Zu Beginn der kommenden Woche geht es auf die grüne Weide. Den Tieren wird es jetzt gut gehen. Fehlende Ohrmarken wurden ergänzt und Blut wurde abgenommen. Auch die männlichen Rinder auf dem Hof im Hunsrück haben eine (begrenzte) Zukunft. Die Hofbesitzer teilten dem BEN Kurier mit, dass zunächst keine Schlachtung vorgesehen ist in nächster Zeit. Das Schicksal von Rindern ist bei der Fleischproduktion dennoch immer das Gleiche: Am Ende wird der Schlachthof stehen, aber nicht jetzt.

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Für die Kühe auf dem Birkenhof von Thorsten Zellmann sieht es ganz anders aus. Da ist vieles vorstellbar. Eigentümer der Tiere ist der Birkenhof nicht. Es wurde ein Vertrag zwischen dem ursprünglichen Eigentümer, dem Birkenhof und dem Zuchtbetrieb im Hunsrück geschlossen. Durch Vermittlung des Kreisveterinäramtes wurde Thorsten Zellmann der Betreuer der Kühe. Vergleichbar mit einem Fürsorgevertrag bei den Menschen. Der Hunsrücker Hof hat ein Vorkaufsrecht bei den Kühen und am Ende würden die Kosten vom Birkenhof abgezogen und die Verkaufssumme, den Rest würde der ursprüngliche Eigentümer erhalten, doch es könnte auch noch ganz anders kommen.

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Thorsten Zellmann: “Ein Gnadenhof für die Tiere ist mit Patenschaften durchaus denkbar”

»Ein Gnadenhof für die Tiere hier wäre durchaus denkbar«, teilt Thorsten Zellmann mit. »Das wäre bei einer Patenschaft möglich. Etwa 50,00 Euro an Kosten im Monat fallen je Tier an. Bekommen wir das aufgefangen, haben die Galloways ein langes Leben auf dem Birkenhof vor sich. Da ist jeder gefragt mit Vorschlägen und Ideen. Gerne dürfen Familien mit Kindern oder wer einfach möchte, den Hof besuchen. Unterstützung und Mithilfe sind sehr gerne gesehen.«

Dabei müssen es nicht unbedingt 50,00 Euro im Monat sein, damit die Idee Gnadenhof leben kann. Viele helfende Hände und Spenden wären eine Lösung. Wer sich für die Idee interessiert und den Kühen mit ihren Kälbern eine dauerhafte Zukunft schenken möchte, kann sich direkt an den Birkenhof per Mail an info@zellmann-birkenhof.de oder per WhatsApp unter der Rufnummer 0151-41933699 an Thorsten Zellmann wenden.

Und am Ende ist das schon eine wunderbare Geschichte, denn der Birkenhof war früher mit der Endlichhofmilch ein bekannter Lieferant für den regionalen Supermarkt. Jetzt kam die Umstellung auf Hafermilch und die Tierhaltung wurde eingestellt. Das hatte durchaus Vorteile. Urlaub ist in der Viehwirtschaft eine nahezu undenkbarer Luxus. Jetzt sollte es im August für einige Tage nach Italien gehen. Ob das in der neuen Situation überhaupt möglich ist, darf bezweifelt werden. Landwirt ist man aus Leidenschaft und in dem Wort steckt schon das Wort leiden, was viele gerne als Hypothek auf sich nehmen. Dazu gehört auch die Liebe zu den Tieren.

Ein Gandenhof wäre sicherlich die wünschenswerte dauerhafte Alternative. Ob es den geben wird, liegt nun an den Menschen. Die Weichen sind gestellt und dazu muss man nicht nur die Landwirte mit ihre Engagement loben, sondern auch das Kreisveterinäramt, dass am Ende alle ihre rechtlichen Mittel ausschöpfte und ein entschiedenes Zeichen für das Tierwohl setzte.

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VG Nastätten

Spuk hat ein Ende: Alle Kühe vom Nastätter Tierhalter haben ein neues Zuhause!

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Foto: BEN Kurier

NASTÄTTEN Heute früh gegen 6 Uhr 30 war es dann soweit: Ein Tiertransporter fuhr beim betroffenen Nastätter Landwirtschaftsbetrieb vor und die rund 50 Kühe wurden aufgeladen. Die männlichen Rinder kommen zu einem Hof im Hunsrück um weitere mögliche Inzuchtshaltungen auszuschließen. Die weiblichen Muttertiere und deren Kälber finden eine neue Heimat auf dem Birkenhof des Bauernverbandsvorsitzenden im Rhein – Lahn – Kreis Thorsten Zellmann.

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Eine Milchwirtschaft ist nicht geplant, mit den Tieren. Möglich wäre sogar eine Gnadenhoflösung, sofern sich Paten für die Tiere finden. Sichergestellt ist, dass es keine Schlachttiere werden. Für die abtransportierten männlichen Rinder in den Hunsrück sieht es mittelfristig anders aus. Auch sie werden zunächst vor Ort tierärztlich untersucht. Gesunde Tiere werden weiter herangezogen, aber für die Zukunft zu Schlachttieren großgezogen.

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Der Tag heute in Endlichhofen auf dem Birkenhof wird sich noch stressig für die weiblichen Kühe mit ihren Kälbern gestalten. Ein Tierarzt wird alle Neuankömmlinge untersuchen und Blutproben nehmen, bevor es auf die Weide gehen darf. Am kommenden Montag werden die Ergebnisse des Gesundheitschecks erwartet.

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Seit geraumer Zeit gab es Beschwerden über die Tierhaltung des betreffenden Hofes in Nastätten. Immer wieder brachen die Rinder aus ihrem umzäunten, aber nicht mit Strom geschützten Gehege aus, und machten sich auf die Wanderschaft Richtung Segelflugplatz. Das Kreisveterinäramt musste zwischenzeitlich die Tiere mit frischem Futter versorgen. Nicht alle Tiere waren mit Ohrmarken ausgestattet und die Anwohner berichteten von schreienden Kühen in der Nacht. Schon in der jüngeren Vergangenheit wurden dem Tierhalter die Ponys vom Hof weggeholt.

Eine Zwangshandlung seitens des vor Ort beobachtenden Kreisveterinäramtes war nicht nötig, da der Tierhalter freiwillig der Maßnahme zugestimmt hatte. Betroffen und wütend zeigten sich zahlreiche Landwirte aus der unmittelbaren und näheren Umgebung, die sich liebevoll um ihre eigenen Tiere kümmern, denn sie haben nachvollziehbar kein Verständnis für die Art der Tierhaltung des betroffenen Betriebes in Nastätten. “So etwas bringt die Landwirtschaft in Verruf”, teilte uns ein Landwirt mit, der nicht genannt werden möchte und da hat er sicherlich recht.

Dabei sind es gerade unsere Landwirte im Rhein-Lahn-Kreis, die such aufopferungsvoll um die ihnen anvertrauten Tiere kümmern und sind keineswegs verantwortlich für einen Betrieb, wo es nicht gut läuft. Nun hat der Spuk in Nastätten ein jähes Ende gefunden. Das Kreisveterinäramt in Bad Ems war nie untätig gewesen. Im Gegenteil. Doch leider müssen im Vorfeld viele rechtliche Möglichkeiten und Sanktionen ausgeschöpft werden, bevor es zu so einer Maßnahme kommen kann. Seit gut 10 Tagen stand bereits fest, dass es diesen Weg gehen wird. Jetzt wurde er vollzogen. Gut so!

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Montabaur

Über 400 neue Fachkräfte für die Region: Auszubildende erhielten ihre IHK-Abschlusszeugnisse

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Foto: Richard Hover/IHK

MONTABAUR/RHEIN-LAHN „Ihnen allen gebührt ein herzlicher Glückwunsch zu Ihrem erfolgreichen Abschluss nach 3,5 Jahren harter Arbeit und Hingabe. In den gewerblich-technischen und kaufmännischen Berufen haben Sie bewiesen, dass Sie nicht nur wissen, wie man Aufgaben meistert, sondern auch, wie man sie mit Bravour bewältigt.“ Mit diesen Worten beglückwünschte Jens Geimer, Vizepräsident der IHK Koblenz und geschäftsführender Gesellschafter der Westerwald Brauerei in Hachenburg, 200 ehemalige gewerblich-technische und kaufmännische Auszubildende aus dem Rhein-Lahn-Kreis und dem Westerwaldkreis während einer Feierstunde in der Stadthalle Montabaur zum erfolgreichen Abschluss der Berufsausbildung.

Sie gehören zu den 416 jungen Menschen von insgesamt 437 Prüfungsteilnehmern aus beiden Landkreisen, die in dieser Sommerprüfung nach in der Regel drei Jahren ihre Ausbildungszeit in Industrie, Handel und Dienstleistung mit Erfolg gekrönt haben. Vor den fast 300 Gästen gab Jens Geimer in seiner Laudatio den neuen Fachkräften auch Hinweise für ihren weiteren Werdegang: „Denken Sie daran, dass Bildung nicht nur ein Mittel zum Zweck ist, sondern ein Schlüssel zu neuen Möglichkeiten und Herausforderungen. In einer Welt, die sich ständig verändert und in der neue Technologien und Arbeitsmethoden rasch Einzug halten, ist lebenslanges Lernen zur unverzichtbaren Norm geworden“, so Geimer in seiner Ansprache.

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Der IHK-Vizepräsident dankte den Partnern im dualen Ausbildungssystem, den Betrieben und Berufsschulen, ebenso für ihren Einsatz wie den vielen ehrenamtlichen Mitgliedern der Prüfungsausschüsse. Die Bereitschaft dieser Partner und des Ehrenamtes, diese wichtige und verantwortungsvolle Aufgabe im Dienste der jungen Menschen, der Wirtschaft und Gesellschaft wahrzunehmen, sei unverzichtbar und die Stütze in diesem weltweit einmaligen System der Berufsausbildung. Ohne deren Engagement könne die IHK ihrer gesetzlichen Aufgabe im Rahmen der Berufsbildung nicht nachkommen.

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Im Anschluss richtete Bettina Müller, Mitglied im Schulleitungsteam der Berufsbildenden Schule Montabaur stellvertretend für den Dualen Partner in ihren Grußworten nochmals lobende wie motivierende Worte an die Absolventinnen und Absolventen der Sommerprüfung 2024. Musikalisch eingerahmt wurde die Ehrung der neuen Fachkräfte von Franziska Walterfang (Gesang) und Ellinor Wilms (Keyboard).

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