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VG Loreley

Reitzenhainer Bürger/innen gießen junge Bäume

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Reitzenhainer Bürger/innen gießen junge Bäume

REITENHAIN In der vergangenen Woche haben wir uns an vier Abenden getroffen, um den jungen Bäumen beim Anwachsen zu helfen. Es ist schon wieder viel zu trocken, deshalb besteht die Gefahr, dass die Investition in den Waldaufbau keine Früchte trägt.

Deutlich zu erkennen, die frisch gepflanzten Douglasien leiden unter Wassermangel.

Also, nicht lange überlegen, in die Hände spucken und los geht es. Wir hoffen, dass die Aktion fürs Erste etwas Entspannung bringt, ansonsten müssen wir wieder mit Wasser ran. Allen die kurzfristig eingesprungen sind und geholfen haben, ein herzliches Dankeschön. (Pressemitteilung: Rüdiger Geisel Ortsbürgermeister)

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VG Loreley

Zentral für die Region: Mittelrheinbrücke und Umfahrung Braubach

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Foto: VG Loreley | Jan-Hendrik Clasen

ST. GOARSHAUSEN Ein konstruktiver Gedankenaustausch zwischen dem Bürgermeister der Verbandsgemeinde Loreley, Mike Weiland, und dem Regionalgeschäftsführer der IHK Koblenz, Richard Hover, fokussierte sich kürzlich auf wegweisende Themen wie die Notwendigkeit der Mittelrheinbrücke und die Planung einer Umfahrung von Braubach in Richtung Dachsenhausen im Verlauf der L 335. Im Blickpunkt standen auch die Anforderungen für eine erfolgreiche Ausrichtung der Bundesgartenschau 2029, insbesondere in Bezug auf die Bereiche Hotellerie und Gastronomie. “Es ist von entscheidender Bedeutung, dass das bestehende Momentum von Politik und Region genutzt wird, um den Bau der Mittelrheinbrücke zu ermöglichen”, waren sich Weiland und Hover einig.

Sie betonten die Wichtigkeit einer gemeinsamen Anstrengung von Wirtschaft, Politik und Gesellschaft. Besorgnis äußerten beide über zunehmende Versuche externer Einflussnahme, die den Bau der Brücke zu blockieren versuchen. “Wir müssen vereint bleiben und unsere Zukunft gestalten, ohne uns von externen Stimmen beirren zu lassen. Diese Leute wohnen nicht hier. Das sollte auch Mainz nicht vergessen”, fügte Weiland hinzu. Daher werten die beiden jedoch auch die unaufgeregten Reaktionen der Landesregierung auf eine jüngste Berichterstattung des SWR hinsichtlich der möglichen Höhe der Mittelrheinbrücke positiv, denn die Zahlen, Daten und Fakten standen bereits im Ergebnisbericht des Raumordnungsverfahrens und somit hatte die Berichterstattung exakt Null Neuigkeitswert. „Es ist doch seit Jahrzehnten nur logisch, dass unter der Brücke Schiffe durchpassen müssen“, verstehen Hover und Weiland die Aufregung nicht.

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Wir sind so weit wie noch nie, auch wenn es bis zur Fertigstellung noch einige Jahre dauern wird und auf diesem Weg müssen wir bleiben. Die Mittelrheinbrücke ist und bleibt für die Entwicklung von Region und Wirtschaft elementar wichtig“, sind sich die beiden einig.

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In Bezug auf die Umfahrung von Braubach waren sich die Gesprächspartner einig, dass dies nicht nur sinnvoll wäre, sondern auch gerade im Interesse des Welterbes liege. “Es wäre unverantwortlich, wenn der Verkehr von und auf die Höhen des Taunus weiterhin durch den historischen Kern von Braubach fließen müsste. Das widerspricht den Interessen sowohl der Verkehrsteilnehmer als auch der Anwohner und belastet gerade den Welterbestatus”, erklärten Weiland und Hover.

Ein weiterer wichtiger Diskussionspunkt war die Vorbereitung der Hotellerie und Gastronomie in der Verbandsgemeinde Loreley auf die BUGA 2029. “Die Gäste erwarten höchste Standards und ein herausragendes Erlebnis. Die Branche muss sich entsprechend vorbereiten, und dazu sind fünf Jahre keine lange Zeit”, so die Einschätzung der Gesprächspartner. Vor den Sommerferien ist eine gemeinsame Veranstaltung für die Betriebe aus Hotellerie und Gastronomie der Verbandsgemeinde geplant, um sie über den Stand der Planung, den Zeitplan für die BUGA im Gebiet der VG, die Fördermöglichkeiten und die Aktivitäten der IHK Koblenz im Bereich Gastgewerbe und Tourismus zu informieren.

Weiland und Hover vereinbarten, den Austausch zu den Themen Mittelrheinbrücke, Umfahrung Braubach und BUGA-Vorbereitungen regelmäßig fortzusetzen.

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Keine Vollsperrung der B42 im Bereich Kestert / Osterspai: Lahnsteins OB Siefert bringt Unternehmen und Ministerium an einen Tisch

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Foto: Die Kirche St. Georg in der Ortsgemeinde Kestert | Autor: Giggel | Lizenz: Creative Commons Attribution 3.0 Unported

KESTERT Die Wirtschaft in der Region atmet auf, nachdem Lahnsteins Oberbürgermeister Lennart Siefert Vertreter großer mittelständiger Unternehmen, des Einzelhandels und des Handwerks sowie Ministerin Daniela Schmitt (Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau des Landes Rheinland-Pfalz) an einen Tisch gebracht hat. Das Treffen fand auch mit Beteiligung des Landesbetriebs Mobilität (LBM) Diez statt.

Zentrales Thema war die schwierige wirtschaftliche Lage aufgrund der Brückensperrung der B42 Lahnbrücke. Die Teilnehmer diskutierten eingehend über die Herausforderungen, die sich durch weitere geplante Maßnahmen ergeben könnten. Ministerin Daniela Schmitt zeigte sich während des Dialogs aufmerksam und verständnisvoll gegenüber den Anliegen der Beteiligten.

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Lahnsteins OB Siefert bringt Unternehmen und Ministerium an einen Tisch

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Das Ergebnis des Gesprächs: Während des Ausbaus des Rheinradwegs wird es im Zeitraum der Brückensperrung keine Vollsperrung der B42 im Bereich Kestert / Osterspai geben. Zudem erfolgt die Öffnung der L335 zwischen Braubach und Dachsenhausen nach Abschluss der Forstarbeiten, aller Voraussicht nach Ende März.

Alle Teilnehmer bewerteten das Treffen als äußerst konstruktiv und zielführend. Die Einigung auf die genannten Maßnahmen zeigt, dass durch gemeinsame Anstrengungen und einen offenen Dialog Lösungen gefunden werden können, die sowohl die wirtschaftlichen Interessen als auch die Infrastrukturbelange berücksichtigen.

Die beteiligten Unternehmen und Verbände bedankten sich bei Oberbürgermeister Siefert für seine Initiative und die erfolgreiche Koordination dieses wichtigen Treffens (Pressemitteilung: Stadt Lahnstein).

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VG Loreley

Vom Schicksalsschlag zum Glauben: Tom Brasching leistet jetzt drei Jahre Entwicklungshilfe in Kenia

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Foto: BEN Kurier

ST. GOARSHAUSEN Das Leben nimmt manchmal erstaunliche Wendungen. Tom Brasching aus St. Goarshausen kann davon ein Lied singen. Mit gerade einmal 18 Jahren wurde sein bisheriges Leben auf den Kopf gestellt. Der Krebs war in seinen Körper eingezogen und musste besiegt werden. An dieser Stelle könnte es mit einer Erfolgsgeschichte enden und alle könnten sich wieder dem Alltag zuwenden, doch genau das geht hier nicht.

Krebs kann nichts Gutes sein. Es ist ein Kampf gegen und mit sich. Eine entbehrliche zeit voller Angst und Hoffnungen. Tom wehrte sich gegen die Krankheit und konnte sie schlussendlich auch bezwingen, aber das war es nicht. Der Weg bis dorthin sollte ihn vollkommen verändern.  Während der Chemotherapien, Ängste und Zweifel wandte er sich an einen Gott, den er so noch nicht kannte. Hört sich alles sehr spirituell und fabulös an, wenn man das so sehen möchte.

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Für Tom Brasching war es viel mehr. Zwiegespräche und Antworten, die er sich vielleicht selber so nie gegeben hätte. Die Entschleunigung der Zeit kann etwas sehr Wertvolles sein, sofern man bereit ist, in sich hineinzuhören.  Und irgendwie schaut man ein wenig bewundernd und gleichzeitig neidisch auf den jungen Mann. Voller Ruhe und angekommen strahlt er eine vollkommene Zufriedenheit aus, die man selber nicht erreicht. Tom Brasching ist aufgebrochen zu neuen Zielen. Für ihn geht es jetzt drei Jahre lang nach Kenia, um dort Entwicklungshilfe zu leisten. Finanziell unterstützt wird er von der evangelischen Kirchengemeinde in Miehlen.

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Sein Gepäck ist verstaut in sechs Koffern. Mehr darf er nicht mitnehmen auf seine Reise. Für den Verbandsbürgermeister in der Loreley war es eine Herzensangelegenheit, Tom Brasching zu verabschieden. Mike Weiland übergab ihm einen Flaggenaussteller von St. Goarshausen, damit sich das Heimweh in Grenzen hält. Was Tom Brasching in Kenia erlebt, möchte er in Video und Fotos festhalten. Von Zeit zu Zeit will er die medialen Dokumente seiner Schaffenszeit dem Verbandsbürgermeister Weiland übersenden, damit auch in der Heimat berichtet werden kann. Eine schöne Geschichte.

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