Neuer Buga-Geschäftsführer zu Besuch in Lahnstein

Neuer Buga-Geschäftsführer zu Besuch in Lahnstein

in Lahnstein

LAHNSTEIN Kürzlich war der Geschäftsführer der Buga 2029 gGmbH, Berthold Stückle, zu Gast bei der Stadtspitze von Lahnstein.  Auch wenn es erst seit gut drei Monaten im Amt ist, bringt er jede Menge Buga-Erfahrung mit: Stückle war bereits bei der Gartenschau in Potsdam, dann in Koblenz und schließlich in Heilbronn in verantwortlichen Positionen tätig. Somit weiß er ganz genau, was die Besucher*innen mögen und sich bei einer Gartenschau wünschen.

Er weiß aber auch, dass eine Bundesgartenschau zunächst einmal ein (Stadt-) Entwicklungsprojekt ist. Industriebrachen werden zu attraktiven Wohn- und Lebensräumen entwickelt – umgesetzt beispielsweise beim Hafengebiet in Heilbronn. Vernachlässigte Flächen werden für Naherholung und Tourismus umgestaltet – so geschehen beispielsweise beim Festungsplateau Ehrenbreitstein mit Aussichtsplattform und Abenteuerspielplatz.

Stückle hatte sich in den letzten Wochen die gemeldeten Flächen für die Buga 2029 „erlaufen“ und besuchte infolgedessen auch die Lahnmündung und das Hafengelände in Lahnstein. Mit Oberbürgermeister Peter Labonte, Bürgermeister und Buga-Ausschuss-Vorsitzendem Adalbert Dornbusch sowie den Beigeordneten der Stadt, Sebastian Seifert und Jochen Sachsenhauser, besprach er Wünsche, Möglichkeiten und Perspektiven für den Buga-Standort Lahnstein.

Der neue Geschäftsführer möchte frühzeitig mit den Planungen beginnen und setzt auf einen ambitionierten Zeitplan: Bereits Ende dieses Jahres sollen die Flächen feststehen, sodass – wie bei den vorangegangen Gartenschauen auch – ein Planungswettbewerb ausgelobt werden kann. Anfang nächsten Jahres soll hierzu eine Bürgerbeteiligung stattfinden, im Herbst 2022 sollen dann die Sieger ermittelt werden.

Die für Lahnstein angedachten Maßnahmen für die Buga 2029 werden das Stadtbild verändern. Bei dem Treffen haben die Anwesenden ganz ähnliche Visionen bezüglich des Lahnsteiner Buga-Beitrags: Sowohl die Stadtspitze, als auch Berthold Stückle sehen die beabsichtigte neue Lahnquerung an exponierter Stelle als oberste Priorität. Dass der Hafen für Lahnstein ein großes Entwicklungspotential hat, ist in Lahnstein nicht erst seit dem Stadtratsbeschluss zur künftigen Nutzung des Hafens im Dreiklang von Wohnen, Arbeit und Freizeit Konsens in Politik und Verwaltung. Auch Stückle, als erfahrener Stadtentwickler „mit dem Blick von außen“, teilt diese Sichtweise. Dieses „Filetstück“ als neue Mitte zwischen Nieder- und Oberlahnstein einer anderen Nutzung zuzuführen als bisher, unterstützt er vorbehaltlos. Dementsprechend wurde vereinbart, dass Berthold Stückle zusammen mit Oberbürgermeister Labonte hierzu das Gespräch mit dem für den Hafen zuständigen Ministerium in Mainz suchen wird.

So kommt mit dem neuen Geschäftsführer weiter Bewegung in die Buga-Planung in Lahnstein. Mit seiner Unterstützung könnte der Hafen zu dem städtebaulichen Leuchtturmprojekt der Buga 2029 in Lahnstein werden und zusätzlich die Lahnquerung ein ungetrübtes neues Stück Rheinerlebnis per Rad oder zu Fuß ermöglichen.

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