Verdiente Ehrung - Zwei engagierte Frauen verhindern in letzter Sekunden den Suizid eines jungen Mannes

Sie verhinderten den Suizid eines jungen Mannes

in Blaulicht/Koblenz

KOBLENZ Am 25. Februar wurden zwei Passantinnen auf eine männliche Person aufmerksam, die sich augenscheinlich von der Kurt-Schumacher-Brücke stürzen wollte. Nachdem die beiden Helferinnen ihre Fahrzeuge angehalten hatten, eilten sie dem jungen Mann zu Hilfe, der soeben im Begriff war das Brückengeländer zu übersteigen.

Gemeinsam gelang es Frau Schumacher (Links) und Frau Wissen (Rechts) den Suizidenten festzuhalten und ihn somit von seinem Vorhaben abzuhalten. Mitarbeiter der Berufsfeuerwehr, die zufällig an der Personengruppe vorbeikamen, halfen den beiden Frauen den Suizidenten bis zum Eintreffen von Polizei und Rettungsdienst festzuhalten.

Für ihren vorbildlichen Einsatz wurden die beiden Frauen heute von dem Leiter der Polizeiinspektion 1, Herrn Florian Stadtfeld (Mitte), für ihr vorbildliches Verhalten ausgezeichnet. “Ich habe in meiner gesamten bisherigen Dienstzeit selten eine so gute Zusammenarbeit zwischen Bürger*innen und der Polizei erlebt.

Sie haben durch das Festhalten der Person eine akute Gefährdung unterbunden und den Notruf gewählt. Ihr Einschreiten kann nicht genug gewürdigt werden. Sie haben dadurch einem jungen Mann das Leben gerettet, da die Polizei vermutlich ohne Ihre Hilfe nicht rechtzeitig vor Ort gewesen wäre”, lobte Florian Stadtfeld den Einsatz der beiden Helferinnen.

Die beiden Frauen kannten sich bis zum besagten Tag nicht. Beide hielten unvermittelt aus eigener Veranlassung an um dem jungen Mann zu helfen. Sie sagten selbst über ihren Einsatz, dass es für sie selbstverständlich war dem jungen Mann zu helfen, auch wenn zahlreiche andere Autos an ihnen vorbeifuhren ohne auch nur anzuhalten. Beide resümierten “wir haben nicht viel nachgedacht, für uns gab es nur die Option zu helfen”.

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