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Politik

Jörg Denninghoff möchte den ÖPNV verbessern

RHEIN-LAHN Denninghoff spricht mit Mainzer Oberbürgermeister Michael Ebling über Mobilität, die Unterschiede Stadt / Land bei deren Versorgung und was sich zukünftig ändern muss

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Harald Gemmer (Bürgermeister der Verbandsgemeinde Aar-Einrich) beteiligt sich per Videoeinspieler am Livestream „Stadt-Land-ÖPNV“ mit Michael Ebling, Oberbürgermeister Mainz, Maren Busch , Moderatorin und Jörg Denninghoff, Landtagsabgeordneter

RHEIN-LAHN Nachdem der Landtagsabgeordnete Jörg Denninghoff bereits mit einigen virtuellen Neujahrsempfängen in 2021 gestartet ist, fand am 20.01.2021 der Mainzer Oberbürgermeister Michael Ebling zu dem Thema „ÖPNV: Stadt- Land“ den Weg in das Altendiezer Studio.

Denninghoff betonte das starke Gefälle was sich im Bereich Mobilität im Vergleich Stadt-Land abzeichnet. „Dass in der Stadt alle zwei Minuten ein Bus o.ä zur Verfügung steht, man auf dem Land aber auf einen stundenlang warten muss oder gar auf ein Auto angewiesen ist, weil die nächste Bushaltestelle Kilometer und einen düsteren Wald entfernt ist, kann gerade im Hinblick auf Schulkinder oder die ältere Bevölkerung nicht sein.

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So stehe beispielsweise die Reaktivierung der Aartalbahn weiterhin auf der Agenda und Denninghoff steht diesbezüglich stets im engen Kontakt mit den zuständigen Ministerien.

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Neben eingespielten Anregungen und Forderungen der Bürger und Bürgerinnen aus der Region war es diesen auch möglich sich unmittelbar über Fragen oder Kommentare im Livechat zu beteiligen. Auch hier wurde der dringende Bedarf einer verbesserten Anbindung der ländlichen Regionen sehr deutlich.

Dass die ländlichen Gebiete bei der Versorgung mit einem verlässlichen öffentlichen Personennahverkehr nicht hintenanstehen dürfen, ist für Denninghoff und Ebling schnell gefundener Konsens. Auch wenn ein flächendeckenderer Ausbau dort eine anspruchsvollere Aufgabe als in der dicht besiedelten Stadt sei, darf jener zu keinem weniger priorisierten Thema werden. Stadt und Land stehen hier keinesfalls in Konkurrenz, „der Wohnort auf dem Land oder der Stadt darf nicht über die individuellen Chancen entscheiden, so profitieren beide stark voneinander und die städtischen Probleme werden nur gelöst, wenn die der ländlichen Region integriert werden.“, stellt Ebling fest.

Doch auch hier darf nicht nur bis zur Anbindung an die Stadtgrenzen gedacht werden. Um Stickoxidbelastung und den generellen Stadtverkehr zu reduzieren muss über ein Umstieg, ein Mobilitätswechsel an den Stadtgrenzen nachgedacht werden. So sind Park&Ride Parkplätze, Leihräder oder ein Carsharing-Angebot nur einige der möglichen Alternativen.

So sei auch eine geplante Zusammenarbeit der Verkehrsverbünde RMV und VRM in 2022, durch den Tarife angepasst und Regionalgrenzen bei dem Ticketkauf abgeschafft werden sollen ein voller Erfolg für klimafreundlichere und kundenorientierte Mobilität.

Auch wenn noch einige Projekte realisiert und abgesichert werden müssen, ist die Zusammenarbeit städtischer und ländlicher Regionen erster und wesentlicher Schritt um eine gute Anbindung zu schaffen.

Der Livestream kann unter livestream.denninghoff.org weiterhin abgerufen werden.

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Politik

Verabschiedungen und Ehrungen im Kreistag

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Foto: Kreisverwaltung | Saskia Daubach-Metz

BAD EMS Im Rahmen der letzten Sitzung des Kreistages in der laufenden Wahlperiode verabschiedete Landrat Jörg Denninghoff die aus dem Kreistag ausgeschiedenen Mitglieder. Dabei bedankte sich der Landrat für teilweise jahrzehntelange ehrenamtliche Arbeit zum Wohle des Rhein-Lahn-Kreises und wünschte alles Gute für die Zukunft.

Aus dem Kreistag verabschiedet wurden: Herr Martin Buschfort, Herr Werner Groß, Herr Bernd Hartmann, Herr Karl Werner Jüngst, Herr Horst Klöppel, Frau Kristin Kosche, Frau Bettina Krauß, Frau Gabriele Laschet-Einig, Herr Franz Lehmler, Herr Ulrich Lenz, Herr Peter Schleenbecker, Herr Ralph Schleimer, Herr Michael Schnatz, Herr Thomas Scholl, Herr Sebastian Seifert, Herr Lennart Siefert, Frau Evelin Stotz, Herr Birk Utermark, Frau Irmtraud Wahlers, Herr Josef Winkler.

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Als Zeichen des Dankes für die gute Zusammenarbeit erhielten die drei ehrenamtlichen Kreisbeigeordneten Gisela Bertram, Karl Werner Jüngst und Erika Fritsche Blumensträuße. Die Erste Kreisbeigeordnete Gisela Bertram ist seit 40 Jahren Mitglied des Kreistages und seit 2009 Erste Kreisbeigeordnete und damit allgemeine Vertreterin des Landrats. Für diese verdienstvolle und verantwortungsvolle Tätigkeit erhielt Frau Bertram vom Landrat die Dankurkunde des Landkreistages für 40-jähriges Engagement auf Kreisebene. Frau Ber-tram wird dem Kreistag auch weiterhin angehören.

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Kreisbeigeordneter Karl Werner Jüngst hat dem Kreistag fast 37 Jahre angehört. Seit 2014 übt er das Amt des Kreisbeigeordneten aus. Für seine Bereitschaft, sich in ehrenamtlicher Arbeit für den Rhein-Lahn-Kreis einzusetzen, erhielt er als sichtbares Zeichen des Dankes die Ehrenplakette des Rhein-Lahn-Kreises.

Der Kreisbeigeordnete Erika Fritsche dankte der Landrat ebenfalls und blickt der weiteren Zusammenarbeit positiv entgegen. Schließlich überreichte Landrat Jörg Denninghoff weitere Dankesurkunden des Landkreistages für langjähriges Wirken für den Rhein-Lahn-Kreis. Für verdienstvolle Tätigkeiten wurden geehrt: Herr Horst Klöppel (35 Jahre), Herr Werner Groß (30 Jahre), Herr Bernd Hartmann (30 Jahre), Herr Günter Kern (25 Jahre) und Herr Matthias Lammert (25 Jahre).

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Politik

Roger Lewentz legt Parteivorsitz der rheinland-pfälzischen SPD nieder

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Foto: Olaf Kosinsky | Lizenz: Creative Commons Attribution-Share Alike 3.0 Germany

MAINZ Roger Lewentz legt sein Amt als Parteivorsitzender der SPD nieder. Erst im November des vergangenen Jahres wurde der Landtagsabgeordnete mit rund 84 Prozent der Delegiertenstimmen erneut zum Parteivorsitzenden gewählt. Nachfolger von Roger Lewentz im Amt soll die Landtagsfraktionsvorsitzende Sabine Bätzing-Lichtenthäler werden. Der Umbruch war absehbar. Bereits bei der letzten Wahl teilte Roger Lewentz mit, dass es keine weitere Kandidatur mehr geben würde. Noch einmal wollte er der SPD in den kommenden Jahren helfen, sich so auszurichten, dass die Partei im Land Rheinland-Pfalz auch im kommenden Jahrzehnt erfolgreich bestehen kann.

Nun haben gleich zwei große Politiker im Bundesland angekündigt, sich von Posten zu verabschieden. Mit Malu Dreyer verlässt die Grand Dame der rheinland-pfälzischen Politik die große Bühne und auch der Rückzug von Roger Lewentz vom Parteivorsitz ist der Beginn des Abschieds von einer prägenden Lichtgestalt. Sicherlich sind bereits jetzt gute und bekannte Nachfolger für die Positionen gefunden und dennoch ist dort eine Lücke zu füllen und große Fußstapfen, in die man hineinwachsen muss.

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Politik

RLP Ministerpräsidentin Malu Dreyer kündigt Rücktritt an: Schweitzer als Nachfolger vorgesehen

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Foto: Olaf Kosinsky | https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/legalcode

MAINZ Malu Dreyer, Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz und Mitglied der SPD, hat ihren Rücktritt angekündigt. Ihr Nachfolger soll der derzeitige Sozial- und Transformationsminister Alexander Schweitzer werden, ebenfalls von der SPD. Der Amtswechsel soll noch vor Beginn der Sommerpause vollzogen werden.

Seit 2013 führt Dreyer die Landesregierung von Rheinland-Pfalz, zunächst in einer rot-grünen Koalition und ab 2016 in einer Ampelkoalition. Sie trat die Nachfolge von Kurt Beck an. Zwischen 2017 und 2019 war Dreyer eine von fünf stellvertretenden Bundesvorsitzenden der SPD. Sie ist seit 1995 Mitglied der Partei.

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Die letzte Landtagswahl in Rheinland-Pfalz fand im März 2021 statt. Die nächste Wahl wird voraussichtlich im Frühjahr 2026 stattfinden. Alexander Schweitzer könnte somit als amtierender Regierungschef in diese Wahl gehen. Er ist seit der Regierungsbildung nach der Landtagswahl 2021 wieder Teil des rheinland-pfälzischen Kabinetts. Schweitzer, 50 Jahre alt, war bereits 2013 und 2014 Minister und anschließend Fraktionschef der SPD im Landtag von Rheinland-Pfalz.

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Neben Schweitzer wurden auch der Innenminister von Rheinland-Pfalz, Michael Ebling, und die derzeitige Fraktionsvorsitzende im Landtag, Sabine Bätzing-Lichtenthäler, beide ebenfalls SPD, als mögliche Nachfolger für Dreyer gehandelt.

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