Das Ehepaar Ziesmer mit Museumsleiter Egon Korn. (Foto: Bernd Geil / Stadtverwaltung Lahnstein)

9000. Besucher im Bergbaumuseum Friedrichssegen begrüßt

in Lahnstein

LAHNSTEIN  Am Sonntag, 25. Oktober 2020 konnten Museumsleiter Egon Korn und Stadtarchivar Bernd Geil den 9000. Besucher am Lahnsteiner Bergbaumuseum Grube Friedrichssegen mit einem herzlichen „Glück auf“ begrüßen: das Ehepaar Regina und Manfred Ziesmer aus Radevormwald im Landkreis Gummersbach, das sich telefonisch angemeldet hatte.

Mit einem Bildband „Bilder des Wandels. 50 Jahre Stadt Lahnstein“ und einer guten Flasche Wein bedankte sich Herr Korn, dass sich Interessierte auch in dieser schweren Zeit, trotz der Covid-19-Pandemie, noch die Zeit nehmen, das kleine Bergbaumuseum zu besuchen. Selbstverständlich unter Beachtung aller Vorsichtsmaßnahmen wie Maskenpflicht, Hygiene und Abstandhalten.

Das Ehepaar macht zurzeit drei Wochen Urlaub in Bad Ems und war schon des Öfteren anlässlich der Mineralienbörse im Friedrichsssegener Tal – aber nun zum ersten Mal im Museum. Als fleißige Mineraliensammler zeigte sich das kleine Museum als eine Fundgrube für ihre Liebe zu der Vielfalt an Mineralien.

Schautafel des Bergbaupfads. (Foto: Eva Dreiser / Stadtverwaltung Lahnstein)

Regina und Manfred Ziesmer bedankten sich am Abend noch per Email und schrieben, dass sie im Anschluss „an die sehr interessante Führung durch das kleine, aber feine Museum einige Punkte des Bergbaupfades mit den sehr informativen Schautafeln besucht“ haben.

Auch Themenweg „Bergbaupfad“ wurde erkundet

Der Themenweg Bergbaupfad Friedrichssegen vermittelt anhand von elf Tafeln Informationen zur Geschichte der Grube Friedrichssegen sowie zur Geologie der Region, die durch Bildung der Erze die Grundlage für den Bergbau darstellt. Zudem hält er auch Hintergrundwissen zu allgemeinen Aspekten des Bergbaus bereit, etwa den Weg vom Erz zum Metall, das Leben der Bergleute, die Bergmannssprache und das heutige Leben ohne Licht in den verlassenen Stollen. 

Das Bergbaumuseum besteht seit 20 Jahren. Geöffnet ist im Winterhalbjahr nur nach telefonischer Voranmeldung unter 02621 50848. Wegen der Pandemie ist die Anzahl der Besucher derzeit auf zwei begrenzt.

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