Der Nordbau des Martinsschlosses von oben (Foto: Michael Eisenbarth)

Tag des offenen Denkmals in Lahnstein

in Lahnstein

LAHNSTEIN In diesem Jahr ist vieles anders, auch der „Tag des offenen Denkmals“ wird nicht so begangen wie sonst. Dennoch soll die Möglichkeit bestehen, am Sonntag, 13. September einige Denkmäler in Lahnstein unter strengen Auflagen zu besichtigen.

Das Martinsschloss am Rhein wird von Michael Eisenbarth durch einstündige Führungen um 11.00 Uhr, 14.00 Uhr, 15.00 Uhr und 16.00 Uhr erläutert, wobei eine Innenbesichtigung in diesem Jahr entfällt. Besucher müssen einen Mund-Nasen-Schutz tragen. Die Führungen starten jeweils im Innenhof.

Das Stadtmauerhäuschen in der Hintermauergasse ist von 14.00 bis 18.00 Uhr für jeweils zwei Besucher oder einen Hausstand zur Besichtigung geöffnet. Auch hier wird der Einlass nur mit Mund-Nasen-Schutz gewährt.

Im Stadtmauerhäuschen wohnte einst eine Familie mit ihren acht Kindern.

Außen bietet der Förderkreis Stadtmauerhäuschen bereits die ersten Kürbisse gegen eine Spende an. Eine weitere Öffnung des historischen Häuschens ist für den 11. Oktober 2020 geplant.

Auch der Hexenturm am Salhofplatz wird von 14.00 bis 18.00 begehbar sein. Hier beginnen Führungen mit Stadtarchivar Bernd Geil immer zur vollen Stunde vor dem Turm – die Teilnehmerzahl ist jedoch auf sieben Personen begrenzt.

Um Warteschlangen zu vermeiden, werden Teilnehmerkarten mit fester Uhrzeit ab 13.45 Uhr ausgegeben. Das Verlies (Erdgeschoss) mit der Abteilung zur Vor- und Frühgeschichte kann durchgängig von sieben Personen betreten werden.

Das Verlies im Hexenturm (Fotos: Stadtverwaltung Lahnstein)

Gemäß der aktuellen Corona-Bekämpfungsverordnung werden bei allen Einrichtungen die Kontaktdaten erfasst. Am Eingang müssen die Hände desinfiziert werden. Die geltenden Abstandsregelungen sind einzuhalten.

 

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