Mund-Nasen-Schutzmasken gehören nicht in die gelbe Tonne

Mund-Nasen-Masken gehören in den Restabfall

in Gesundheit/Rhein-Lahn-Kreis

RHEIN-LAHN-KREIS Schutzmasken aus Kunststoff, selbst genäht aus Stoff, mit Filter oder ohne – es gibt viele Varianten des Mund-Nasen- Schutzes. Ihre Gemeinsamkeit: Wenn sie entsorgt werden, gehören Sie in den Restabfall. Darauf weist die Abfallwirtschaft Rhein-Lahn hin.

Oft landen die Masken oder Einweghandschuhe in der gelben Tonne. In diese gehören aber nur Verpackungen. Die Anlagen, in denen der Inhalt der gelben Tonnen vor der eigentlichen Verwertung sortiert wird, sind nur auf Verpackungen ausgelegt.

So macht zum Beispiel ein hoher Gummianteil, verursacht durch Einweghandschuhe, die komplette Charge als Recyclingrohstoff unbrauchbar. Auch nicht mehr tragbare Stoffmasken gehören in die Restabfalltonne und nicht in den Altkleidercontainer.

Aus hygienischen Gründen dürfen Masken nicht wiederverwendet werden. Masken gehören mittlerweile auch zum Straßenbild. Immer häufiger fällt auf, dass die Masken, die vor einer weiteren Verbreitung des Virus schützen sollen, nach dem Gebrauch achtlos auf den Boden geworfen werden.

Egal ob in der Einkaufsstraße, auf dem Spielplatz oder im Park – der Mund-Nasen-Schutz wird oftmals dort entsorgt, wo er nicht mehr benötigt wird. Masken, die auf Spazierwegen oder Grünflächen liegen, könnten beispielsweise Kinder finden und damit spielen.

Ist unterwegs kein Mülleimer in Sicht, sollten Maskenträger einen verschließbaren Beutel für den Transport dabeihaben, damit Einweg-Maske und Co. zu Hause sicher in den Restabfall wandern.

Fragen zu diesem oder einem anderen Thema beantworten die Abfallwirtschaftsberater des Rhein-Lahn-Kreises unter der Telefonnummer 02603/972301.

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