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Rhein-Lahn-Kreis

Projekt der Achtsamkeit im Kloster Arnstein

RHEIN-LAHN-KREIS Zu einem ganz besonderen Tag – dem Projekt Achtsamkeit- lädt die Gleichstellungsstelle des Rhein-Lahn-Kreises am 26. September 2020 von 10.00 Uhr bis 17.00 Uhr in das Kloster Arnstein in Obernhof ein.  

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Projekt "Achtsamkeit" im Kloster Arnstein

RHEIN-LAHN-KREIS Zu einem ganz besonderen Tag – dem Projekt Achtsamkeit- lädt die Gleichstellungsstelle des Rhein-Lahn-Kreises am 26. September 2020 von 10.00 Uhr bis 17.00 Uhr in das Kloster Arnstein in Obernhof ein.  

Frauen sind häufig „in Schallgeschwindigkeit“ unterwegs:  Neben Arbeit,  Haushalt/ Wohnung, Kindererziehung, Elternabenden, Fahrten zu Vereinen und sportlichen Events, Treffen mit Freunden und Verwandten…wollen sie sich auch ihren Partnerschaften, den Eltern,  Freunden und ihren Hobbys widmen- dazu natürlich entspannt, charmant, gelassen und immer gutgelaunt  sein.  

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Manchmal kommt da nur Eine zu kurz: Sie selbst! Nur wer inne hält, hat Innen Halt! Schenken Sie sich selbst einen Tag der Achtsamkeit und  des Inne-Haltens!  Freuen Sie sich auf eine kleine Auszeit, einen besonderen Tag- um Kraft zu tanken und Energie zu schöpfen. Yoga und Meditation sind bewährte Übungswege, um „zu sich“ zu kommen.

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Achtsame, vom Atem geführte sanfte Bewegungen, Entspannungs- und Konzentrationsübungen unterstützen den Stress-Abbau.  Sie gelangen zu mehr Leichtigkeit, Gelassenheit und Lebensfreude und Sie sammeln neue Kräfte und schenken sich „Flügel“ für den Alltag. Die Teilnahmegebühr beträgt 50 Euro, die Gruppengröße ist auf 12 Frauen begrenzt, damit Zeit für Individuelles bleibt.

Dieser „Wellness- Tag für die Seele“ bietet sich, so die Gleichstellungsbeauftragte des Rhein-Lahn-Kreises, Dorothee Milles-Ostermann, für alle Frauen an, die sich selbst etwas Gutes schenken möchten und eine andere Kultur im Umgang mit sich selbst einführen wollen. Sonja Blumenthal, die durch diesen Tag begleitet, ist Gesundheits-und Ernährungsberaterin, Krankenschwester  & Yogalehrerin. Nähere Informationen zu ihr gibt es im Internet (www.dornart.com).  Ein besonderer Dank geht an die Naspa- Stiftung und den Kulturkreis des Rhein-Lahn-Kreises, die diese Veranstaltung unterstützen.

An dem Tag treffen wir uns im großen Pilgersaal im Kloster Arnstein. Bitte bringen Sie eine Gymnastikmatte mit und denken Sie an warme Socken und legere Kleidung. Mittags werden wir gut versorgt. Gegen einen kleinen Obolus sind Getränke vor Ort zu erstehen.

Anmeldungen bitte über  Dorothee Milles-Ostermann, Gleichstellungsstelle des Rhein-Lahn-Kreises , Telefon 02603/ 972285 oder per Mail: gleichstellung@rhein-lahn-rlp.de.

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Lahnstein

SPD Lahnstein hofft auf schnelle Umsetzung des Windkraftprojekts

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Foto: SPD Lahnstein - Colourbox

LAHNSTEIN Die SPD begrüßt die Unterzeichnung der Gestattungsverträge für das Gemeinschaftsprojekt Windpark Lahnhöhe zwischen der Stadt Lahnstein, den Gemeinden Becheln, Frücht und Schweighausen der VG Bad Ems-Nassau und der Energieversorgung Mittelrhein. “Wir hoffen, dass das Ziel, bereits 2028 die insgesamt 16 Windkraftanlagen ans Netz zu bringen, auch wirklich erreicht wird”, wünschen sich die SPD OV-Vorsitzende, Judith Ulrich und Jochen Sachsenhauser. Die Windräder sollen eine Nabenhöhe von rund 180 Meter haben und insgesamt ca. 270 Meter hoch sein. “Um den ambitionierten Zeitplan des Projekts so schnell wie möglich umzusetzen, müssen alle Akteure konstruktiv an der Umsetzung mitarbeiten”, betont SPD Umweltexperte Matthias Boller. Wichtig ist der SPD Lahnstein die Möglichkeit einer direkten Bürgerbeteiligung, damit neben der Stadt Lahnstein, die bis zu 2 Millionen Euro Pacht pro Jahr erhält, alle von dem Projekt profitieren. Um einen guten Klima- und Naturschutzeffekt zu erreichen, muss das Projekt schnellstmöglich umgesetzt werden können, weil dann auch durch die klimaschonende Stromerzeugung für umgerechnet ca. 200.000 Menschen ein wirklicher Beitrag zur Reduktion der Klimaerwärmung geleistet werden kann.

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Die SPD möchte einen nachhaltigen Beitrag zu geschlossenen Stoffströmen leisten, damit wir eine ökologisch stabile Basis und den sozialen Frieden erhalten”, betonen die stellvertretenden SPD OV-Vorsitzenden Perry Golly und Markus Graf. Aufgrund der zunehmend instabilen weltpolitischen Lage wird es immer wichtiger, autarke regionale, nachhaltige und stabile Energie-, Rohstoff- und Wirtschaftskreisläufe zu schaffen, um globale Abhängigkeiten zu reduzieren. Dadurch werden auch sichere Arbeitsplätze geschaffen und die Klimaerwärmung verlangsamt.

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Politik

Aufruf zur Nutzung von Flusswärme in Rheinland-Pfalz: Bad Ems als Vorreiterstadt?

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Foto: Dirk Schmidt (Celsius auf Wikivoyage) | Foto Lizenz: https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.en

BAD EMS Im Zuge der aktuellen Diskussion um nachhaltige Energieversorgung und Klimaschutz hat  die Unabhängige Liste Bad Ems-Nassau einen Appell in einem offenen Brief an die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer gerichtet . Basierend auf vielversprechenden Ergebnissen der Studie “Wärmepumpen an Fließgewässern” aus Bayern (https://www.vbew.de/presse/presseinformationen/detailansicht/default-08b856020a), sieht der Verein ein großes Potenzial zur Nutzung von Flusswärme auch in Rheinland-Pfalz.

Die Unabhängige Liste Bad Ems-Nassau schlägt in dem offenen Brief vor, dass die Studienergebnisse aus Bayern evaluiert und eigene Studien in Auftrag gegeben werden, um das Potenzial der Flusswärme in Rheinland-Pfalz zu untersuchen. Insbesondere möchte die UL BEN Bad Ems als Pilotstadt vorschlagen, um die Ressourcen des Flusses “Lahn” zu nutzen und daraus Energie zu gewinnen.

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Laut dem Schreiben verfügt Bad Ems bereits über ein bestehendes Wasserkraftwerk, das sich optimal dazu eignen soll, den benötigten Strom für den Wärmetauscher bereitzustellen. »Als Vorreiterstadt für innovative Energiekonzepte (das Rathaus nutzt die Wärme aus den ehemaligen Bergwerkstollen) könnte Bad Ems eine bedeutende Rolle bei der Umsetzung nachhaltiger Lösungen für die Wärmeversorgung spielen«, teilen die Initiatoren mit.

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»Wir sind überzeugt, dass die Nutzung von Flusswärme nicht nur ökologisch sinnvoll ist, sondern auch wirtschaftliche und soziale Vorteile für unsere Gemeinden mit sich bringt. Daher möchten wir Sie ermutigen, sich aktiv für die Evaluierung und Umsetzung dieses vielversprechenden Konzepts einzusetzen.«

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Blaulicht

In der Lahn versunkenes Boot erfolgreich geborgen!

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Foto: Verbandsgemeinde Diez

DIEZ Infolge von Hochwasser auf der Lahn war Anfang Januar ein Boot von seiner Anlegestelle zunächst auf den Lahnradweg geschwemmt worden und dort liegengeblieben – kurz darauf jedoch war es infolge von sturmbedingtem Wind und Wellengang wieder in die Lahn zurück gespült worden und ist dort schließlich versunken.

Am 23. April gelang dem Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt die Bergung. Das Boot war zwar nicht mehr zu sehen, aber es war an einem dicken Tau befestigt und ist während der zurückliegenden Wochen glücklicherweise an Ort und Stelle geblieben.

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Zunächst kamen Taucher zum Einsatz, um zu prüfen, in welcher genauen Position sich das Boot befindet. Mit luftgefüllten Hebesäcken wurde dem Boot dann der nötige Auftrieb verschafft und es gelang schließlich mit Unterstützung durch den Schwimmgreifer „Greif“ vom Wasser- und Schifffahrtsamt Koblenz, es wieder an die Wasseroberfläche zu bringen. Ganz offensichtlich ist der Rumpf unbeschädigt geblieben und das Boot war zumindest noch soweit schwimmfähig, dass es vom Schwimmgreifer bis in den Diezer Hafen gezogen werden konnte. Der Leiter der Außenstelle des WSA in Diez, Bernd Lambertus, war mit dem Verlauf der Bergungsarbeiten sehr zufrieden, auch wenn die Aktion deutlich mehr Zeit in Anspruch nahm als vorgesehen.

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Ob das Boot noch aus eigener Kraft fahren kann, ist unklar – der Motor dürfte nach so langer Zeit unter Wasser defekt sein. Die Kosten für die Bergung hat eigentlich der Bootseigentümer zu tragen. Dieser ist zwar bekannt, aber derzeit nicht ausfindig zu machen.

In der Lahn versunkenes Boot erfolgreich geborgen! | Foto: Verbandsgemeinde Diez
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