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VG Bad Ems-Nassau

200 Bürger solidarisieren sich bei der Mahnwache in Bad Ems mit der Ukraine – Video im Beitrag!

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BAD EMS Zu einer Mahnwache gegen den russischen Angriffskrieg auf die Ukraine hatten die Kreistagsabgeordnete Gisela Bertram, Frau Dr. Hildegard Simons, Elisabeth Adam und Richard-Otto Minor aufgerufen. Diesem Aufruf folgten heute Abend in Bad Ems ca. 200 Menschen und fanden sich an der katholischen St. Martinskirche ein.

Links: Frau Dr. Simons, In der Mitte in gelb: Gisela Bertram, rechts daneben Landratskandidat Jörg Denninghoff (Fotoimb)

Mit Ukrainischen Fahnen, Kerzen und weißen Tüchern drückten die Anwesenden ihre Solidarität mit den Menschen in der Ukraine und ihre Missbilligung gegen den völkerrechtswidrigen Einmarsch von russischen Truppen in einen demokratischen Staat aus.

Neben vielen BürgerInnen, die auch ihre Kinder mitgebracht hatten, waren dem Aufruf die Landratskandidaten Jörg Denninghoff (SPD) und Udo Rau (CDU), einige Kreistagsmitglieder, Verbandsbürgermeister Bruchhäuser, Stadtbürgermeister Krügel, die Beigeordneten der Stadt Bad Ems und einige Stadtratsmitglieder gefolgt.

Nachdem die Glocken der St. Martinskirche ausgeläutet hatten, waren von Gisela Bertram, Dr. Hildegard Simons, Elisabeth Adam und Stadtbürgermeister Oliver Krügel kurze Redebeiträge zu hören.  Stadtbürgermeister Krügel zitierte dabei auszugsweise aus der Rede von Bundeskanzler Olaf Scholz.

Das ist menschenverachtend. Das ist völkerrechtswidrig. Das ist durch nichts und niemanden zu rechtfertigen!“ Darauf stimmten die Anwesenden das israelische Volkslied „Hevenu Shalom Alechem“ an, das die Sehnsucht nach Frieden ausdrückt.  Die Mahnwache wird, solange der Krieg andauert, jeden Montag um 18.00 Uhr an der katholischen St. Martinskirche in Bad Ems stattfinden (Fotos und Text: MB).

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VG Bad Ems-Nassau

Neue Beschilderung in Fachbach hilft Ortsfremden: Gefährliche Umgehung endlich Geschichte

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Foto: Günter Meuer

FACHBACH Auf Anregung mehrerer Anwohner wurde in unserer Gemeinde ein neues Hinweisschild installiert, das auf die Fußgänger- und Radfahrerunterführung hinweist.

In der Vergangenheit kam es immer wieder vor, dass ortsunkundige Besucher den Weg über die Umgehungsstraße wählten, um zu Fuß oder mit dem Fahrrad die Brücke nach Nievern zu erreichen. Dieser Weg war nicht nur umständlich, sondern auch mit erheblichen Gefahren verbunden, da die Umgehungsstraße stark befahren ist.

Dank des neuen Schildes wird nun deutlich auf die sichere Verbindung durch die Unterführung hingewiesen. Damit wird die Orientierung für Ortsfremde erleichtert und die Nutzung der vorgesehenen Strecke gefördert.

Die Gemeinde bedankt sich bei den Bürgerinnen und Bürgern für ihre Hinweise und freut sich, dass durch diese Maßnahme ein weiterer Beitrag zur Verkehrssicherheit und zur Verbesserung der Infrastruktur geleistet werden konnte.

Der erste Bürger hat das Schild bereits kurz nach seinem Aufbau sehr positiv bewertet (pm Thorsten Heibel, Ortsbürgermeister in Fachbach).

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VG Bad Ems-Nassau

Bauarbeiten am Kalkofener Tunnel von Obernhof: Lahntalsstrecke ab April 2026 vollständig gesperrt

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Foto: BEN Kurier

OBERNHOF Der Kalkofener Tunnel östlich von Obernhof hat das Ende seiner technischen Nutzungsdauer erreicht und muss umfassend instandgesetzt werden. Die Deutsche Bahn informiert nun über die anstehenden Arbeiten, die sich vom 5. Januar bis voraussichtlich 15. Mai 2026 erstrecken. Ziel ist es, den Bahnverkehr auf der Lahntalstrecke dauerhaft sicher und zuverlässig zu halten.

Bereits im Dezember dieses Jahres beginnt die Bahn mit der Einrichtung der Baustelle. Die Containeranlagen werden derzeit in Seelbach beim Sägewerk aufgebaut, während die Arbeitsfläche am Bahnhof Obernhof vorbereitet wird.

Im Mittelpunkt der bevorstehenden Maßnahme steht die Erneuerung der Tunnelentwässerung sowie die Sanierung der Innenschale, bei der beschädigte Beton- und Mauerwerksbereiche abgetragen und anschließend neu betoniert werden. Zusätzlich werden Dübel und Anker gesetzt, um die Standsicherheit des Tunnels zu erhöhen. Zum Einsatz kommen unter anderem ein Arbeitszug, eine Stopfmaschine sowie Bagger.

Der Arbeitszug wird vor allem nachts an der Baustelleneinrichtungsfläche in Obernhof be- und entladen. Dies kann laut Bahn zu temporären Lärmbelästigungen führen. Während der täglichen Bauarbeiten tagsüber sei hingegen nicht mit nennenswertem Lärm zu rechnen.

Besonders wichtig für Pendler und Reisende: Von Anfang April bis Mitte Mai 2026 wird die Lahntalstrecke komplett gesperrt. Während dieser Totalsperrung finden alle Arbeiten ausschließlich am Tag statt. Die Bahn kündigt rechtzeitig weitere Informationen zu Ersatzverkehren an.

Mit Abschluss der Maßnahmen soll der Kalkofener Tunnel für die kommenden Jahrzehnte fit gemacht werden und die Streckensicherheit langfristig gewährleistet bleiben.

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VG Bad Ems-Nassau

Kreishaus hisst Flagge: NEIN zu Gewalt an Frauen!

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Foto: Kreisverwaltung Rhein-Lahn | Saskia Daubach-Metz

BAD EMS Landrat Jörg Denninghoff setzte ein Zeichen und hisste die „Flagge Nein zu Gewalt an Frauen“ am Kreishaus. Diese Flagge wird seit vielen Jahren am Kreishaus als Zeichen gegen Gewalt gehisst. Dort wird sie – wie bereits in den letzten Jahren – bis zum 10. Dezember, dem Tag der Menschenrechte, zu sehen sein.

Weltweit erleuchten im Zeitraum vom 25. November, dem Internationalen Tag zur Beendigung der Gewalt gegen Frauen, bis zum 10. Dezember, dem Tag der Menschenrechte, bedeutende Gebäude und markante Orte in Orange, Flaggen in orange werden gehisst. Den „Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen“ gibt es bereits seit den 1980er Jahren. Seit 2008 setzen sich zusätzlich immer mehr Organisationen wie auch Unternehmen unter dem Slogan „Orange the World“ für die Rechte von Frauen und Mädchen ein: Sie beleuchten ihre Wände mit orangem Licht oder bieten Veranstaltungen rund um die Themen „Gewalt an Frauen“, „Frauenrechte“, „Female Empowerment“ und „Gleichberechtigung“ an.

Die mediale Präsenz hat in den letzten Jahren stark zugenommen, doch die jährlich ausgeübte Gewalt an Frauen und Mädchen ist nach wie vor erschreckend hoch. Seit 2018 gilt die Istanbul-Konvention in Deutschland, ihre Umsetzung ist weder auf Bundes- noch Landes- oder Kommunalebene ausreichend und angemessen erfolgt. Für Frauen, die Gewalt in der Beziehung erleben, sind Frauenhäuser dringend notwendig.

Aber hier fehlen- auch in Rheinland-Pfalz- weiterhin Plätze. Akute telefonische Hilfe ist 24 Stunden täglich über sieben Tage die Woche in 17 verschiedenen Sprachen erreichbar unter: 08000 116 016. Regional hilft bei sexualisierter Gewalt der Frauennotruf Koblenz: 0261 35000 (pm Kreisverwaltung Rhein-Lahn).

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