Rhein-Lahn

Wenn die Biotonne zu schwer ist

in Rhein-Lahn-Kreis
Wenn die Biotonne zu schwer ist

RHEIN-LAHN Fallobst, nasser Rasenschnitt, alte Blumenerde – dies sind einige Beispiele für Abfälle, die eine Biotonne schnell zu schwer werden lassen. Hat die Biotonne Übergewicht, kann es zu Problemen bei der Leerung kommen: Die Biotonne kann komplett ins Fahrzeug fallen oder lässt sich erst gar nicht anheben.

Die Abfallwirtschaft Rhein-Lahn bittet die BürgerInnen mitzuhelfen, dass die Tonnen für das Sammelfahrzeug nicht zu schwer werden. Gerade die Biotonnen mit großem Volumen sind mitunter kaum zu bewegen und am Fahrzeug nicht mehr zu kippen. Mehr als 110 kg sollte eine gefüllte 240 Liter Biotonne aus arbeitsschutzrechtlichen und abfuhrtechnischen Gründen nicht auf die Waage bringen, bei der 120 Liter Tonne beträgt das Höchstgewicht 60 kg.

Wie kann das Tonnengewicht geschätzt werden? Lässt sich die Biotonne leicht kippen und an die Straße rollen, stimmt das Gewicht. Kann die Tonne nur mit einem größeren Kraftaufwand bewegt werden, hat sie Übergewicht – und das kann schon der Fall sein, obwohl die Tonne noch längst nicht voll ist.

Hier einige Tipps zur Befüllung der Biotonne: Die Bioabfälle sollten locker und nicht verpresst in die Biotonne eingefüllt werden. Rasenschnitt und Laub vorher – wenn möglich – antrocknen lassen und lose einfüllen. Die Biotonne zu jeder Leerung bereitstellen, auch wenn Sie nicht voll ist. Fragen zu diesem oder einem anderen Thema beantworten die Abfallwirtschaftsberater des Rhein-Lahn-Kreises unter der Telefonnummer 02603/972301.

Lammert besuchte DRK Rettungsleitstelle

in Politik/Rhein-Lahn-Kreis/Rheinland-Pfalz
Besuch bei der DRK-Rettungsleitstelle in Montabaur - MdL Matthias Lammert informiert sich über Einsatzgeschehen

RHEIN-LAHN Das Landesgesetz über den Rettungsdienst sowie den Notfall und Krankentransport, kurz Rettungsdienstgesetz (Rett DG), besteht seit 1991. Im Februar dieses Jahres gab es einige Änderungen, die das DRK Westerwald-Rhein-Lahn vor Probleme stellt.

Deshalb baten der Aufsichtsratsvorsitzende des DRK Westerwald-Rhein-Lahn und Europa-Parlamentarier, Ralf Seekatz, sowie die Geschäftsführer, Hubertus Sauer und Michael Schneider, um ein Gespräch mit den Landtagsabgeordneten Jenny Groß und Matthias Lammert. Weiterlesen

Alternative Wanderung am Tag der Deutschen Einheit

in Politik/Rhein-Lahn-Kreis
Alternative Wanderung am Tag der Deutschen Einheit war ein voller Erfolg

RHEIN-LAHN Auf Einladung der AfD Rhein-Lahn wanderten mehr als 20 interessierte Bürger durch das herbstlich leuchtende Lahntal rund um Lahnstein bis zur Burg Lahneck.

Mit dabei war der Bundestagsabgeordnete Andreas Bleck (MdB), der parlamentarische Geschäftsführer der AfD-Landtagsfraktion und stellv. Landesvorsitzende Dr. Jan Bollinger (MdL) und der Direktkandidat des Wahlkreises 8 und Listenkandidat für die kommende Landtagswahl, Alexander Heppe. Weiterlesen

Osterspai unterliegt dem VfL Bad Ems

in Sport/VG Bad Ems-Nassau/VG Loreley
Entscheidender Siegtreffer des Bad Emser Okan Andic zum 2:1 (Mit freundlicher Genehmigung von Peters Kreisklassenfotografie)

OSTERSPAI In einer ordentlichen und hochspannenden Partie traf der Tabellenzweite Osterspai II auf das Tabellenschlusslicht VfL Bad Ems. Und dieses Spiel sollte hochdramatisch werden. Weiterlesen

FDP stellt jungen Unternehmer als Direktkandidaten für die Bundestagswahl auf

in Politik/Rhein-Lahn-Kreis
FDP stellt jungen Unternehmer Dennis Sturm als Direktkandidaten für die Bundestagswahl auf

RHEIN-LAHN  „Die Wahl der politischen Partei ist eine bewusste Entscheidung für eine Lebenseinstellung- ich glaube an eine zukunftsorientierte, innovative und eigenverantwortliche Lebenseinstellung, in der das Schicksal der Geburt nicht über den weiteren Lebensweg entscheiden darf.“ Mit diesen Worten führte der Bewerber Dennis Sturm in seiner Bewerbungsrede eine klare Abgrenzung zu den politischen Mitbewerbern aus. Im Jahr 2021 wird neben dem Landtag auch der Bundestag neu gewählt und die Liberalen schärfen im Bund mit ihren personellen Entscheidungen ihr Profil.

Die Kreisverbände der FDP Westerwald und der FDP Rhein-Lahn wählten am 18.09.2020 in der Stadthalle in Montabaur Ihren Direktkandidaten für die Bundestagswahl 2021

Die Wahlveranstaltung wurde im Präsidium von Ralph Schleimer (Vorsitzender FDP Rhein-Lahn) und Thorsten Koch (FDP Westerwald) geleitet. In einem Grußwort von dem Ortsvorsitzenden der FDP Montabaur, machte Dennis Liebenthal den Anwesenden und Bewerbern Mut: „1949 schaffte es die FDP auf 12 Direktmandate- im Jahr 2020 haben wir trotz der schwierigen Situation bereits ein Direktmandat in Hamburg gewonnen.“ Damit unterstützt er die auch jüngsten Aussagen von dem Parteivorsitzenden Christian Lindner, der am vergangenen Samstag auf dem Bundesparteitag erklärte „Wir spielen auf Sieg und auf Regierungsverantwortung.“

Als Bewerber um das Direktmandat für die freien Liberalen stellte Dennis Sturm sein Programm und seine Person den Anwesenden vor: „Bereits mit 14 Jahren durfte ich bei den Jungen Liberalen aktiv werden, beeindruckt durch den damaligen Vorsitzenden Guido Westerwelle habe ich Höhen und Tiefen der Partei miterlebt .Eins hat sich bisher aber nicht geändert: Die Politik zulasten der Jungen Generation.“ Hierbei spielte er insbesondere auf die bereits vor der Corona-Krise praktizierte Politik des scheinbar unbegrenzten Geldverteilens an. „Wenn Renten und Sozialleistungen steigen, müssen sie auch von jemandem bezahlt werden- da es immer weniger junge Menschen gibt, werden sie ganz logisch durch die Last der Schulden in ihrem Weiterkommen gebremst.“ Zudem kritisierte er scharf die Maßnahmen wie die befristete Senkung der Mehrwertsteuer. „Statt Unternehmen in der schwierigen Zeit zusätzlich bürokratisch zu belasten, wären die 20 Mrd. Euro besser in Köpfe, Schulen und damit in den Nachwuchs investiert.“

Die anwesenden Mitglieder votierten in der Abstimmung mit über 90% der abgegebenen Stimmen für die Wahl des Direktkandidaten.

Der Kreisvorsitzende, Thorsten Koch, der FDP Westerwald kommentierte dies freudig „Wir bieten dem Wähler einen sehr guten Kandidaten an, der vor Ort Arbeits- und Ausbildungsplätze geschaffen hat und dies nicht nur aus dem Lehrbuch oder Hören-Sagen kennt.“

Der junge Gründer und Unternehmer Dennis Sturm aus der Verbandsgemeinde Westerburg ist FDP Direktkandidat für die Bundestagswahl

Der junge Gründer und Unternehmer Dennis Sturm aus der Verbandsgemeinde Westerburg ist FDP Direktkandidat für die Bundestagswahl

Zur Person:

Dennis Sturm kommt aus der Verbandsgemeinde Westerburg. Er begann mit 16 Jahren eine Ausbildung zum Versicherungskaufmann. Dem folgten diverse meist nebenberufliche Weiterbildungen an der European Business School (ebs) in Oestrich-Winkel, der WWU in Münster und anderen Universitäten. Er ist Gründer und Geschäftsführer von einem gewerblich-industriellen Versicherungsmakler, sowie einer auf Risiko- und Krisenmanagement spezialisierten Unternehmensberatung. Ebenfalls gründete er einen Verein Charity-Event e.V. mit über 100 Mitgliedern, welcher sich weltweit für Bildung einsetzt. Er ist Vorsitzender des Regionalkreises Mittelrhein bei den Jungen Unternehmern und führt seit vielen Jahren einen Lehrauftrag an der Finanzakademie der European Business School (ebs) aus. Als Mitglied der Jungen Liberalen sieht er sich politisch vor allem dem Aufstiegsversprechen, welches unabhängig von der Herkunft sein sollte verpflichtet. Kommunalpolitisch ist Dennis Sturm Mitglied im Verbandsgemeinderat der VG Westerburg, wo die Liberalen im letzten Jahr den Einzug schafften.

Achtung Hundehandel – auch im Rhein-Lahn-Kreis Vorsicht vor Betrügern

in Recht/Rhein-Lahn-Kreis
Achtung Hundehandel - auch im Rhein-Lahn-Kreis Vorsicht vor Betrügern

RHEIN-LAHN Vor allem Rasse-Hunde kleinerer Hunde sind bei den Käufern gefragt. Die potentiellen neuen Hundebesitzer sollten jedoch die Verkäufer und die Herkunft ihres neuen Begleiters genau prüfen. In den letzten Jahren nehmen die Fälle mit illegalem Welpenhandel im Tätigkeitsbereich des Veterinäramtes zu.

Dabei leben die Hunde unter fragwürdigen hygienischen Verhältnissen, die Welpen wer-den zu früh von den Müttern getrennt, besitzen keine relevanten Impfungen, oft stammen sie aus dem Ausland, eine Auswahl der Zuchttiere findet nicht statt und der Transport erfolgt unter katastrophalen Bedingungen. Dass solche Welpen krank sind oder es schnell werden, ist keine Überraschung. So wird aus dem vermeintlich günstigen Kaufpreis leicht eine Situation, in der hohe Tierarztkosten entstehen. Weiterlesen

Drei AFD Rhein-Lahn Mitglieder bei der Landtagswahl

in Politik/Rhein-Lahn-Kreis
Anja Eberhardt ist AFD Direktkandidatin für die Landtagswahl 2021

RHEIN-LAHN-KREIS Bei dem 14.Landesparteitag der AfD Rheinland-Pfalz vergangenes Wochenende in Idar-Oberstein konnte der Kreisverband Rhein-Lahn sich überraschend mit drei Mitgliedern auf der Landesliste, die 25 Kandidaten umfasst, für die Landtagswahl 2021 positionieren. Es handelt sich dabei um die drei Mitglieder der AfD-Kreistagsfraktion. Weiterlesen

Nino Pauly komplettiert die Grundschulliga

in Lahnstein/Sport
Nino Pauly komplettiert das Team der Grundschulliga Rhein-Lahn

LAHNSTEIN Nachdem Adrian Wickert als FSJler aus dem Team der Grundschulliga ausgeschieden ist, konnte jetzt mit Nino Pauly der Neue begrüßt werden. Die erste Woche verbrachte er bei einem Lehrgang beim Sportbund Rheinland und beim Partner, den EPG Koblenz. Rudi Stieling: „Er lernt bis zum Schulbeginn erstmals alles kennen, bevor er sich dann in die Riege der AG-Leiter einreiht, er wird Mert Divar unterstützend zur Seite stehen und in Neuhäusel, St. Goarshausen, auf der Karthause und Pfaffendorfer Höhe eigene AGs leiten, darüber hinaus soll er in Kindergärten erste Sportstunden leiten, die dann schon einen leichten Hang zum Basketball haben sollen. Weiterlesen

Aktueller Sachstand zum Lahntal Rad- und Wanderweg

in Rhein-Lahn-Kreis
Schließung der Lücke des Lahntal Rad- und Wanderweges zwischen Laurenburg und Geilnau im Gange

RHEIN-LAHN-KREIS Auf Basis des Planfeststellungsbeschlusses des Landesbetriebs Mobilität sind die nächsten Schritte zur Schließung der Lücke des Lahntal Rad- und Wanderweges zwischen Laurenburg und Geilnau im Gange. Die Ausführungsplanung  mit den  landespflegerischen Begleitmaßnahmen, der Trasse und den Stegen über die Lahn inklusive Statik läuft. Weiterlesen

Rückkehr zum Fußball: Die „magische 30“ auf dem Spielfeld

in Politik/Rhein-Lahn-Kreis/VG Diez
Von rechts: CDU Kreis- und Fraktionsvorsitzender Matthias Lammert (MdL), Walter Desch, Präsident des Fußballverbandes Rheinland, Axel Fickeis, Vorsitzender des Sportvereins SV Diez-Freiendiez, Dr. Andreas Nick (MdB) und Günter Groß, stv. CDU Kreisfraktionsvorsitzender. Foto: CDU Rhein-Lahn

Rhein-Lahn Wie kann man sicher „zurück auf den Fußballplatz“? Warum ist es wichtig, dass die Vereine wieder in den Trainings- und Spielbetrieb einsteigen? Wie kann man die Sicherheit der Zuschauer gewährleisten? Aktuelle Antworten auf diese Fragen gab der Präsident des Fußballverbandes Rheinland Walter Desch als Referent bei der 64. „CDU im Dialog“-Veranstaltung am Montagabend in Diez.

Mit Abstand und Masken, aber froh über die endlich wieder persönliche Begegnung, trafen sich viele Vereinsvertreter und kommunalpolitisch interessierte Bürger auf dem Sportgelände des SV Diez-Freiendiez. Der Vorsitzende der CDU Rhein-Lahn und der Kreistagsfraktion Matthias Lammert (MdL) begrüßte unter anderem Dr. Andreas Nick (MdB), den Vorsitzenden des SV Diez-Freiendiez Axel Fickeis sowie den Kreisvorsitzenden des Fußballkreises Rhein-Lahn Oliver Stephan. Matthias Lammert freute sich, dass durch die Corona-Bekämpfungsverordnung und die verbundenen Lockerungen wieder Mannschaftssport möglich ist. Gern habe man dieses wichtige Thema daher in den Fokus der Dialog-Veranstaltung gestellt.

Walter Desch referierte spannend und mit aktuellen Informationen über die – auch finanziellen – Auswirkungen, die die Corona-Krise auf die Vereine habe. Er berichtete, wie der Verband unter anderem in fast 90 Videokonferenzen die unterschiedlichen Stufen der Regelungen, den Spielbetrieb und seine Fortführung in der Corona-Zeit besprochen hat.

Der Verbandspräsident ging dabei auch auf den Rheinland-Pokal, seine Regelungen und die „magische“ Zahl 30 ein, die es 30 Akteuren erlaube, gemeinsam zu trainieren und zu spielen. Auch die Vorgaben zur Datenerfassung von Zuschauern, Wegeführung zum Fußballplatz mit Abstandsregelung und Hygienekonzepte erläuterte er ausführlich. In der Diskussionsrunde beantwortete Desch viele weitere Fragen zum praktischen Vereinsalltag in Corona-Zeiten.

Viele Vereinsvorsitzende beschäftigen sich beispielsweise mit der Frage der Haftung. Was passiert, wenn trotz Vorkehrungen ein Corona-Fall auftritt? Wie hoch ist die Ansteckungsgefahr im Training? Hier konnte Walter Desch die Anwesenden beruhigen: Nur bei grober Fahrlässigkeit könnten Ehrenamtler haftbar gemacht werden und die sei so gut wie nie vorhanden.

Günter Groß, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der CDU Kreistagsfraktion, bedankte sich bei Verbandspräsidenten Walter Desch für seinen anschaulichen Vortrag und den vielen Besuchern für ihr großes Interesse – immerhin reichte die Zeit kaum aus, alle Punkte ausführlich zu besprechen. Groß versprach, dass das Thema Jugendarbeit in Vereinen und speziell im Bereich des Fußballs demnächst nochmals gesondert aufgegriffen wird.


Die nächste „CDU im Dialog“-Veranstaltung findet am 10. August in Lahnstein statt.

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