Oliver Krügel

Packstation und mehr Postservice für Bad Ems

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Packstation und mehr Postservice für Bad Ems - Foto von links: Stadtbürgermeister Oliver Krügel, Bernd Dietrich, Hermann Bappert, Dirk Kessler (alle Deutsche Post AG) und Wirtschaftsförderin Pia Pilger (Foto: Stadt Bad Ems)

BAD EMS Stadtbürgermeister Oliver Krügel hat sich aufgrund mehrfacher Beschwerden aus der Bürgerschaft an die Deutsche Post AG gewandt. Bei einem konstruktiven Gespräch mit dem regionalen Politikbeauftragten Bernd Dietrich, Vertriebsleiter Dirk Kessler und Hermann Bappert als zuständigen Vertriebsmanager, wurde umfassend auf die derzeitige Situation eingegangen. Wichtig war es den Vertretern der Deutschen Post zu betonen: „Die Postbankfiliale in der Stadt Bad Ems steht nicht unter der Regie der Deutschen Post, sondern wird eigenständig durch den Finanzdienstleister betrieben. Weiterlesen

Bad Emser Stadtratsmitglied unterliegt im Streit um Tagesordnung

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Bad Emser Stadtratsmitglied unterliegt im Streit um Tagesordnung (Foto: Envato)

BAD EMS Ein einzelnes Stadtratsmitglied hat keinen Anspruch darauf, dass von ihm gestellte Anträge auf die Tagesordnung der nächsten Stadtratssitzung gesetzt werden. Das hat das Verwaltungsgericht Koblenz entschieden. Ein entsprechender, gegen die Stadt Bad Ems gerichteter Eilantrag blieb damit ohne Erfolg. Weiterlesen

David knockt Goliath aus – Schachmatt für die Stadt Bad Ems im Werbeanlagenstreit

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David knockt Goliath aus – Schachmatt für die Stadt Bad Ems im Werbeanlagenstreit (Foto: Envato - Beispielbild)

BAD EMS Nun ist es endgültig amtlich. Während die Stadt Bad Ems auf der letzten Stadtratssitzung vehementen Widerstand gegen das vom Verwaltungsgericht Koblenz erlassene Urteil im Verfahren unseres Davids gegen die Werbeanlagensatzung ankündigte, liegt diese nunmehr ausgeknockt am Boden und gibt sich deutlich kleinlauter. Weiterlesen

Kein Antragsrecht für „Die PARTEI“ im Bad Emser Stadtrat?

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Kein Antragsrecht für „Die PARTEI“ im Bad Emser Stadtrat) (Foto: Steve Johnson, Pixabay)

BAD EMS Eine verzwickte Situation. Das Stadtratsmitglied Michael Brüggemann von Die PARTEI wurde von den Bürgern der Kurstadt in den Bad Emser Stadtrat gewählt doch Anträge darf er, laut dem Stadtbürgermeister Oliver Krügel, nicht stellen. Weiterlesen

Bad Emser Schlagersängerin Chris Ellis feierte Goldene Hochzeit

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Bad Emser Schlagersängerin Chris Ellis feierte Goldene Hochzeit (Foto: Stadt Bad Ems)

BAD EMS Chris Ellis, Bad Ems, alias ANN vom Duo ANN und ANDY, feiert am 27.08.2021 Goldene Hochzeit mit ihrem Ehemann Klaus Vogt. Die aus Belgien stammende Sängerin begann ihre Karriere 1968 in Köln, wo sie die erste Schallplatte aufnahm. Sie begleitete u. a. Zarah Leander und Monika Röck auf Tourneen. 1970 trat sie neben Heino als Stargast auf dem Michelsmarkt in Nassau auf, wo sie nach einer Wella-Tournee Klaus Vogt wieder traf. Ein Jahr später läuteten die Hochzeitsglocken und sie zog nach Bad Ems. [bsa_pro_ad_space id=1]

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Sanierung der jüdischen Trauerhalle in Bad Ems hat begonnen

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Britta und Norbert Lemler sowie Wilhelm Augst lassen sich von Stadtbürgermeister Krügel die Arbeiten an der Tahara-Halle erläutern (Foto: Bürgerstiftung Bad Ems)

BAD EMS Die notwendige Sanierung der Tahara-Halle (jüdische Trauerhalle) auf dem Bad Emser Friedhof hat begonnen. Der Vorstand der Bürgerstiftung machte sich vor Ort einen Eindruck über den Zustand des historischen Gebäudes. Stadtbürgermeister Oliver Krügel erläuterte die Bauarbeiten und konnte im Anschluss an die Besichtigung noch einen weiteren Spendenscheck der Bürgerstiftung Bad Ems über 1.000 Euro in Empfang nehmen.
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Hat die Stadt Bad Ems ein Sicherheitsproblem? – Wege aus der Krise

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Hat die Stadt Bad Ems ein Sicherheitsproblem? - Wege aus der Krise (Dieser Briefkasten in der Römerstraße/Ecke Gartenstraße wurde am Wochenende so aufgefunden - Foto: Alla Malska)

BAD EMS “Hat die Stadt Bad Ems ein Sicherheitsproblem” oder “Kann überhaupt etwas getan werden”? Bisher wurde auf die niedrige Kriminalitätsstatistik und die geringen Vandalismusschäden hingewiesen.

Demgegenüber stehen verstörende Bilder und Videos von nächtlichen und gewalttätigen Auseinandersetzungen in der Römerstraße. Doch mittlerweile scheint sich die Haltung in der Stadt geändert zu haben. Anstatt die Problematik zu ignorieren, wurden erste erfolgversprechende Ansätze erarbeitet.

Dazu wird es am 25.08 (Mittwoch) um 19 Uhr, im Beatles Cafe in Bad Ems eine Live Radiosendung des BEN Radio geben, wo die besorgten Anwohner zu Wort kommen werden. Kann man am Wochenende abends gefahrlos durch die Römerstraße flanieren? Bleiben Feriengäste aus durch allabendliche Krawalle? Diese und ähnliche Befürchtungen werden in der LIVE Sendung besprochen. Doch schauen wir uns einmal die Problematik genauer an denn neu ist diese nicht.

In der Vergangenheit gab es bereits einige vielversprechende Ansätze. Dazu gehörte auch der sogenannte kriminalpräventive Rat. In dem wurden Kompetenzen gebündelt. Mitarbeiter des Jugendamtes, Vertrauenslehrer der hiesigen Schulen, Polizei, Ordnungsamt, Richter und Staatsanwaltschaften waren zu gemeinsamen Sitzungen eingeladen.

Die Initiative „Sicherheitsgefühl in Kommunen stärken“, kurz InSiKo, ist die engmaschige und persönliche Betreuung vor Ort durch die Kriminalprävention. Und genau diese InSiKo wird wird massiv durch das Land gefördert.

Dazu schreibt das Land RLP: „Die kommunale Kriminalprävention ist ein unverzichtbarer Baustein der rheinland-pfälzischen Sicherheitsarchitektur. Um die Ressourcen – sowohl personell als auch finanziell – in den rheinland-pfälzischen Städten und Gemeinden passgenau und damit schonend einzusetzen, will die Leitstelle Kommunen bei der Professionalisierung der kommunalen Projektarbeit im Bereich der Prävention unterstützen.

Vor jeder kriminalpräventiven Maßnahme sollte eine genaue Analyse der lokalen Gegebenheiten stehen. Dies beinhaltet nicht nur die objektive Sicherheitslage, sondern auch das subjektive Sicherheitsgefühl sowie die bereits vorhandenen Präventionsstrukturen. Auf Grundlage der Analyse können dann im nächsten Schritt Empfehlungen ausgesprochen werden, die passgenau lokale Problemlagen und Herausforderungen bewältigen und beispielsweise durch das örtliche Präventionsgremium umgesetzt werden. So kann zielgerichtet und bedarfsorientiert Hilfe ermöglicht werden, die langfristig orientiert ist, kommunale Ressourcen schont und die Effizienz erhöht.“

Doch weshalb wurde diese Angebot in der Gegenwart nicht in Erwägung gezogen? War dieses in der Stadt Bad Ems nicht bekannt?

Schon zu Zeiten des ehemaligen Stadtbürgermeisters Berny Abt, war die allabendliche Unruhe in der Römerstraße und Kurpark ein zentrales Thema. Seinerzeit wurde umgehend reagiert. Durch Sponsoren konnte ein privater Sicherheitsdienst engagiert werden, der nächtlich im Kurpark und der angrenzenden Römerstraße patrouillierte.

Dazu gehörte 2015/16 auch eine SPD Stadtratsfraktion unter Ralf Reiländer, die das Problem erkannte und sämtliche verantwortlichen Entscheidungsträger an einen Tisch holte.

Und heute? Laut dem Stadtbürgermeister, fehlen die finanziellen Mittel für einen privaten Sicherheitsdienst. Dennoch kam einige Bewegung in die Sache. Das Bad Emser Stadtoberhaupt, setzte die richtigen Weichen bei den zuständigen Stellen in Bewegung. Erste mögliche Lösungen wurden erarbeiten. Eine davon ist der sogenannte „Runde Tisch.“ In regelmäßigen Abständen treffen sich die involvierten und zuständigen Institutionen und erarbeiten perspektivische Ansätze. Auch ein möglicher kriminalpräventiver Rat soll bei den entscheidenden Gremien vorgestellt werden.

Die Zuständigkeit für die Sicherheit der Stadt, sieht Oliver Krügel bei der Polizei. Allerdings ist er nicht bereit zu kapitulieren sondern geht die Problematik offensiv an. „Die Sicherheit der Menschen hat oberste Priorität“, äußert sich der Bürgermeister. „Uns ist die Problematik ein Dorn im Auge und wir werden davor nicht kapitulieren.“

Dahingehend scheint mittlerweile parteiübergreifend Einigkeit im Stadtrat zu herrschen. Besonders die FDP und Die PARTEI sehen seit längerem die Schwierigkeiten in der Römerstraße und forderten Konsequenzen. Auch die SPD hat das Thema aufgegriffen und möchte es parteiintern besprechen. Einzig der Vorsitzende der FWG, Herr Birk Utermark, war nicht zu einer telefonischen Stellungnahme bereit.

Stadtbürgermeister besuchte AWO Ferienlager

in VG Bad Ems-Nassau
Stadtbürgermeister besuchte AWO Ferienlager

BAD EMS Das AWO Ferienlager in der Stadt Bad Ems ist seit vielen Jahren eine feste Größe im Ferienprogramm vieler Familien. Aufgrund der Corona-Pandemie musste das Ferienlager im vergangenen Jahr ausfallen und fand in diesen Sommerferien aufgrund der Hygiene-Auflagen deutlich kleiner aus. 

Die Vorbereitung und der Personalbedarf für rund 30 teilnehmende Kinder war dafür umso größer.  Stadtbürgermeister Oliver Krügel dankte dem AWO-Team um Achim Hopfenmüller für ihre geleistete Arbeit, denn die Kinder und Eltern freuen sich in jedem Jahr über dieses Angebot. 

Insbesondere in Ferienzeiten ist es für die Eltern eine Herausforderung, die Betreuung für die Kinder während der Arbeitszeiten zu organisieren.  Für die Kinder ist die Zeit bei der AWO eine willkommene Abwechslung. Durch Bewegung, Spiel und Spaß sowie handwerkliche Tätigkeiten und Denkaufgaben organisieren die Verantwortlichen ein 

buntes Ferienprogramm. “Die AWO und deren Ferienprogramm ist in unserer Stadt nicht mehr wegzudenken, den ehrenamtlichen Helfern und Organisatoren können wir dafür nicht genug danken”, findet Stadtbürgermeister Krügel. 

Mit einigen bunten Tellern Süßigkeiten und Fruchtsaft sorgte er für die notwendige Energieaufnahme während einer Pause.   

Bad Ems ist weiterhin „Fairtrade-Stadt“

in VG Bad Ems-Nassau
Große Freude über die Verlängerung der Auszeichnung bei (v.l.n.r.) Frank Ackermann (1. Beigeordneter der Stadt und Leiter der Steuerungsgruppe), Oliver Krügel (Stadtbürgermeister) und Gerth Stecher (Koordinator der Steuerungsgruppe).

BAD EMS Die Stadt Bad Ems erfüllt weiterhin alle fünf Kriterien der Fairtrade-Towns Kampagne und trägt für weitere zwei Jahre den Titel Fairtrade-Stadt. Die Auszeichnung wurde erstmalig im Jahr 2017 durch TransFair e.V. verliehen. Seitdem baut die Kommune ihr Engagement weiter aus.

Bürgermeister Oliver Krügel freut sich über die Verlängerung des Titels: „Die Bestätigung der Auszeichnung ist ein schönes Zeugnis für die nachhaltige Verankerung des fairen Handels in Bad Ems. Lokale Akteure aus Politik, Zivilgesellschaft und Wirtschaft arbeiten hier eng für das gemeinsame Ziel zusammen. Ich bin stolz, dass Bad Ems dem internationalen Netzwerk der Fairtrade-Towns angehört. Wir setzen uns weiterhin mit viel Elan dafür ein, den fairen Handel auf lokaler Ebene zu fördern.“ Weiterlesen

Bad Ems ist sicher? Es gibt kein Problem mit Randalierern? Videos im Artikel

in Blaulicht/VG Bad Ems-Nassau
Bad Ems ist sicher? Es gibt kein Problem mit Randalierern? Videos im Artikel

BAD EMS Am 06.06 berichtete der BEN Kurier über nächtliche Randale im Kurpark (Artikel hier). Die Polizei und die Stadt waren alarmiert. Ein neues Sicherheitskonzept sollte alles besser machen. Angedacht waren u.a. nächtliche Alkoholverbote in Teilbereichen der Stadt.

Und es schien sich etwas zu tun. Patrouillierende Sicherheitskräfte liefen nächtliche Streifen durch den Kurpark. Einige Tage kehrte trügerische Ruhe ein, denn schnell war klar, dass sich nichts geändert hatte.

Aufnahmen vom 25.07.2021 – Schlägerei gegen 2:00 Uhr morgens in der Römerstraße

 

Das Dilemma ist das Gleiche. Noch immer ziehen zu später Stunde, Gruppen von jungen Erwachsenen durch die Römerstraße und Teile des Kurparks. Nur 12 Tage nach den Vorfällen war alles beim Alten.

Die Polizei überprüft präventiv in unregelmäßigen Abständen die bekannten Hotspots in Bad Ems. Dabei ist es wie ein Katz und Maus Spiel. Sobald aus der Ferne ein Streifenwagen erkennbar ist, verschwinden die Heranwachsenden. Dabei versucht die Polizei der Lage her zu werden. Ist sie über Vorfälle informiert, trifft sie binnen kurzer Zeit vor Ort ein.

Doch wie sollen die Ordnungshüter reagieren? Ein Platzverweis? Eine vorübergehende Festnahme bei renitenten Ruhestörern? Nur wenige Tage später, wird sie die gleichen, unbelehrbaren Personen erneut vor Ort antreffen. Eine frustrierende Situation.

Vorfall in der Nacht vom 05.06 auf den 06.06 – Römerstraße

 

Auch dem Stadtbürgermeister Oliver Krügel ist die bekannte Problematik ein Dorn im Auge. Dabei warnt er eindringlich vor einer pauschalisierten Bewertung aller Jugendlichen oder Heranwachsenden in Bad Ems. Der überwiegende Teil der jungen Mitbürger, ist nicht für die Vorfälle in der Stadt verantwortlich. Im Gegenteil. Diese nutzen lieber die zahlreichen angebotenen Freizeitmöglichkeiten für Kinder und Jugendliche in der Kurstadt.

Der Vorsitzende des Fußballvereins der Sportfreunde Bad Bad Ems, Achim Wunsch, sprach in der Live Online-Sitzung des Stadtbürgermeisters an, dass der Kurpark und die Römerstraße immer unsicherer werden würden und wollte wissen, was die Stadt dagegen unternimmt.

Am 03.07 in der Römerstraße – Erste Vorfälle gegen 23:00 Uhr – Letzte um 2:54 Uhr

Dem gegenüber antwortete Oliver Krügel, dass dort öfters nichts dran sein würde. Er bat die Bürger darum, dass die Informationen kritisch hinterfragt werden. „Man kann nicht behaupten, dass wir in diesem Jahr (glücklicherweise), ein Vandalismus- oder ein Gewaltproblem haben was über ein Maß einer Stadt hinaus geht in dieser Größenordnung“, führte der Stadtbürgermeister aus.

Die hauptsächliche Verantwortung, für die Ordnung in der Stadt, sieht das Stadtoberhaupt bei der Polizei. Für eigene Sicherheitskräfte wäre kein finanzieller Spielraum da. Oliver Krügel weist auf  ein weiteres Dilemma hin. Laut ihm, wäre die Personaldecke der Polizei sehr dünn. Um die erschwerten Aufgaben in der Stadt bewältigen zu können, bedarf es weiterer Einsatzkräfte. Und diese fordert er von der Landesregierung.

Bad Ems ist Weltkulturerbe. Einerseits möchte das Stadtoberhaupt keine negativen Nachrichten zu nächtlichen Auseinandersetzungen in der Römerstraße lesen. Verständlich. Denn dieses verschreckt mögliche Gäste in der Kurstadt. Andererseits scheint eine Lösung in weite Ferne gerückt zu sein. Somit kommt die aktuelle Situation einer Kapitulation vor den Gegebenheiten gleich. Alles bleibt so wie gehabt.

30.07 – Polizeieinsatz in der Römerstraße

Doch wie passt das alles zusammen? Natürlich spiegeln die nächtlichen Auseinandersetzungen und exzessiven Saufgelagen auf den Straßen nicht den Querschnitt der Jugend wieder. Und natürlich können diese nicht in einen Topf geworfen werden. Doch ohne ein Sicherheitskonzept wird eine ganze Generation durch die Gesellschaft immer mehr in Kollektivhaftung genommen.

Zwischenzeitlich haben Bürger in der Römerstraße kapituliert und haben der Stadt dauerhaft den Rücken gekehrt. Andere teilten dem BEN Kurier telefonisch mit, dass sie nachts nicht mehr gefahrlos auf die Straße gehen können.

Einige Bürger haben schlichtweg Angst und fühlen sich im Stich gelassen. Zu Unrecht? Die Verantwortlichen sprechen davon, dass es keinen nennenswerte Kriminalität in Bad Ems geben würde. Ähnliches verlautete auch der Stadtbürgermeister. Gleichwohl sprechen die bewegten Bilder und das gefühlte Sicherheitsempfinden der Anwohner andere Worte.

18.07 Polizeieinsatz in der Römerstraße

Natürlich sollten strafrechtlich relevante Vorfälle angezeigt werden um eine Handhabe für die Ordnungshüter zu schaffen. Allerdings trauen sich viele Betroffene nicht. Die Angst vor Repressalien ist groß wobei sich die Anwohner durchaus eine konsequente Beendigung der nächtlichen Eskalationen wünschen. Ein Bad Emser schrieb dem BEN Kurier: „…Wut, Angst und Machtlosigkeit….. Das unbändige Gefühl nicht ernst genommen zu werden….“

Bestenfalls nur ein Betrunkener nach Mitternacht – Schlafen können die Anwohner nicht

In den sozialen Medien tauchen immer wieder die gleichen Namen auf. Genannt werden ein Victor oder auch ein Dennis (Anm. Beide sind der Redaktion namentlich bekannt). Gerade Letzterer soll laut mehreren Augenzeugen zur Folge, einen Kleindealer mit körperlichen Konsequenzen gedroht haben, wenn dieser in Zukunft erneut Drogen in seiner Stadt verkaufen würde. Nur er alleine hätte das Recht dazu.

Tilidin, Amphetamine oder lieber Marihuana? Offenbar alles leicht zu erwerben in der Kurstadt. Bestimmt ist dieses in anderen Städten nicht anders. Die Römerstraße ist auch nicht vergleichbar mit der Kaiserstraße in Frankfurt. Aber hier geht es einzig und alleine um die Stadt Bad Ems. Und in dieser gab es einmal in früheren Zeiten eine wunderschöne Flaniermeile in der Römerstraße, die auch in den Abendstunden sicher besucht werden konnte. Das ist nun Vergangenheit. Willkommen im Weltkulturerbe Bad Ems.

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