Manuel Liguori

Zum Verschrotten viel zu schade

in VG Bad Ems-Nassau
Kipploren - Zum Verschrotten viel zu schade

NASSAU  Die Grafenstadt Nassau ist seit einiger Zeit an zwei Standorten innerhalb der Stadt um Attraktionen reicher. Am neu gestalteten Blumenbeet im Kreuzungsbereich „Emser Straße“ / „Am Eimelsturm“, sowie am „Amtsplatz“, wurden aufgearbeitete Kipploren – die auf einem kurzen Gleisstück montiert sind – platziert. Möglich gemacht hat dies Jochen Born (Foto rechts) aus Nassau, der diese drei Kipploren der Stadt stiftete. Dafür dankte ihm Stadtbürgermeister Manuel Liguori (Foto links) und überreichte ihm ein Präsent.

Kipploren erinnern an die Bombenschäden des Zweiten Weltkrieges, an die Trümmerräumung und an den Wiederaufbau

Die Kipploren – die zur Verschönerung ´des Stadtbildes mit beitragen – sind aus mehreren Einzelsegmenten: Rahmengestell mit zwei Achsen, Kupplungen und kippbarer Mulde zusammengesetzt und wurden mit den Schienenstücken verschweißt. Das erfolgte aus Sicherheitsgründen, damit diese nunmehr unverrückbar sind und nicht umkippen können.

Jene stählernen Konstruktionen sollen künftig an frühere Zeiten erinnern. So zum Beispiel wurden die Kipploren auch nach dem letzten schweren Bombenangriff am 19. März 1945 auf Nassau – nach verlegen von Gleisen – zum Abraum der Trümmerfelder im Stadtgebiet eingesetzt. (Text und Foto: Achim Steinhäuser)

Leidenschaftliche Friseurin geht in den Ruhestand

in VG Bad Ems-Nassau
Leidenschaftliche Friseurin Elke Schaut geht in den wohlverdienten Ruhestand

NASSAU Egal ob Haare schneiden, färben oder waschen, Hochsteckfrisuren oder Dauerwellen, diese Fähigkeiten übte die gelernte Friseurin Elke Schaust aus Fachbach, in einer ungewöhnlichen Betriebszugehörigkeit von 43 Jahre in dem Nassauer Friseurhandwerksbetrieb Fehling aus.

Bei allen Veränderungen, die in ihrer über vier Jahrzehnte Betriebszugehörigkeit im Salon Fehling – der bereits seit über 50 Jahre besteht – über die Bühne gingen, war Elke Schaust dabei.

Schere aus der Hand, Föhn aus, Entspannung an

All die Jahre blieb sie ihren Chefs – der im Jahr 2016 verstorbenen Seniorchef, Walter Fehling und dem heutigen Inhaber Patrik Fehling, sowie auch ihren Kunden treu. Somit hat sie fast die gesamte Unternehmensgeschichte miterlebt und keinen Moment verpasst. Nur jetzt ist es Zeit zu gehen und zwar in ihre wohlverdiente Rente. Weiterlesen

Geht´s noch? Schmierereien im Park

in Blaulicht/VG Bad Ems-Nassau
Schmierereien an Nassauer Radstätte im Freiherr-vom-Stein-Park

NASSAU In der Nacht von Samstag 20. März 2021 auf Sonntag, 21. März 2021, wurden an der öffentlichen Einrichtung – Nassauer Radstätte Freiherr-vom-Stein-Park – Sachbeschädigungen durch Schmierereien vorgenommen.

Geht´s noch? Stadt setzt Belohnung zur Ergreifung der Täter aus!

Stadtbürgermeister Manuel Liguori hat für die öffentliche Einrichtung Strafanzeige gestellt. Wie das Stadtoberhaupt gegenüber der Redaktion sagte, werden in Nassau Schmierereien keinesfalls geduldet und auch nicht bagatellisiert, denn hier handelt es sich letztlich um Sachbeschädigung.

Selbst beleidigende Sprüche wie ACAB (All Cops are Bastards) finden sich in den Schmierereien

Wie Stadtbürgermeister Liguori weiter sagte, setze man alles daran, den oder die Verursacher der Schmierereien zur Verantwortung zu ziehen. Denn letztlich müssen alle Nassauer für die mutwillige Sachbeschädigung aufkommen.

Helft die Täter zu ergreifen – Wer etwas gesehen oder gehört hat – wendet sich bitte an den Stadtbürgermeister oder die Polizei

Die Stadt Nassau setzt eine Belohnung in Höhe von 500 Euro aus, die zur Ergreifung des oder der Schmierer führen und bittet die Bevölkerung um Mithilfe. Wer Hinweise (Beobachtungen, Schriftbild oder gar den, beziehungsweise die Täter) geben kann, melde sich bitte im Rathaus, Telefon: 02603 / 793-722 oder bei der Polizeiinspektion Bad Ems, Telefon. 02603 / 9700. Selbstverständlich werden die Angaben vertraulich behandelt. (Text und Fotos: Achim Steinhäuser)

1148 ausländische Staatsbürger leben in Nassau

in VG Bad Ems-Nassau
Die größte Bevölkerungsgruppe der ausländischen Mitbürger in Nassau bilden in den „Top Ten“ die Türkei, Polen, Russischen Föderation, Kasachstan, Arabische Republik Syrien, Afghanistan, Rumänien, Bulgarien, Ukraine und Italien.

NASSAU Mehrere Millionen Menschen ausländischer Staatsangehörigkeit leben in Deutschland. Zugleich leben mehrere Millionen Deutsche im Ausland. Da sich heutzutage die internationale Kooperation steigert und die Barrieren zwischen Ländern nach und nach verschwinden, werden Aus- und Einwanderer, durch die zunehmende wirtschaftliche Globalisierung, für immer mehr Menschen zur Lebensrealität.

So auch in der Stadt Nassau, wo zurzeit Menschen aus 69 Nationalitäten aller Kontinente leben, die nach Aussage von Stadtbürgermeister Manuel Liguori, das gesellschaftliche und kulturelle Leben in der Stadt und darüber hinaus mit bereichern. Weiterlesen

Verzahnung von kommunalrechtlicher Theorie und Praxis

in Schulen/VG Bad Ems-Nassau
An der Hochschule für öffentliche Verwaltung in Mayen, streben die Studierenden Bachelor Abschlüsse im Verwaltungsbereich an.

NASSAU Nach Abschluss ihrer Seminararbeiten erhielten Studierende der Hochschule für öffentliche Verwaltung (HöV) Rheinland-Pfalz Ende Januar die Möglichkeit, bereits erarbeitete theoretische Kenntnisse aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten.

Hierzu wurde von Kommunalverfassungsrecht-Dozent Manuel Minor im Rahmen einer vertiefenden Seminarveranstaltung ein Online-Meeting mit dem Nassauer Stadtbürgermeister Manuel Liguori vereinbart, in deren Rahmen die 13 Studierenden Einblicke in den Alltag und die Aufgaben eines ehrenamtlichen Bürgermeisters erhielten.

Verzahnung von kommunalrechtlicher Theorie und Praxis

Stadtbürgermeister Liguori veranschaulichte zunächst die vielfältigen und anspruchsvollen Aufgaben, denen er sich als Ehrenamtler tagtäglich für die Stadt Nassau zu stellen hat. Dabei gab er persönliche Einblicke in die Auswirkungen des Amtes auf sein Berufs- und Familienleben und hob auch die Erwartungen der rd. 4.800 Nassauer Einwohner an ihn als politisches Stadtoberhaupt hervor. Weiterlesen

RHEIN-LAHN-TALK mit Dirk Kaschinski – Heute 18 Uhr

in VG Bad Ems-Nassau
Nassaus Stadtbürgermeister Manuel Liguori ist heute um 18 Uhr zu Gast im BEN-Radio

Am Samstag um 18 Uhr ist der Nassauer Stadtbürgermeister Manuel Liguori zu Gast im BEN Radio. Wir freuen uns auf den sympathischen  Politiker aus der Verbandsgemeinde  Bad Ems-Nassau. Als Zuhörer dürfen Sie Manuel Ligiori hautnah kennenlernen. Dabei geht es nicht nur um die Stadt an der Lahn sondern auch um den Menschen Manuel Liguori.

Moderiert wird die Sendung vom Rhein-Lahn-Talk Moderator Dirk Kaschinski.

Im direkten Anschluss an die Sendung, startet um 20 Uhr Sven Scharf mit cooler Partymusik auf ben-radio.de

Notar Dr. Jörg Pfefferl zog in das historische Nassauer Rathaus ein

in VG Bad Ems-Nassau
Stadtbürgermeister Liguori (links) begrüßte Notar Dr. Jörg Pfefferl (rechts) im historischen Rathaus

NASSAU Wer kennt es nicht, das schmucke, historische, denkmalgeschützte Gebäude am Adelsheimer Hof 1 in Nassau, welches in den Jahren 1607/09 von Junker Adam von Stein, einem Vertreter der jüngsten Steinschen Linie, erbaut wurde.

Nach der Fusionsvereinbarung zwischen den beiden Verbandsgemeinden Nassau und Bad Ems und dem Umzug der ehemaligen Verbandsgemeindeverwaltung Nassau – vor rund zwei Jahren – ins Rathaus Bad Ems, sind die Räumlichkeiten dieses Gebäudes nur noch von der Stadtverwaltung und dem Bürgerbüro der neuen VG Bad Ems / Nassau belegt. Weiterlesen

Neujahrsgrüße aus Nassau

in VG Bad Ems-Nassau
Neujahrsgrüße von Nassaus Stadtbürgermeister Manuel Liguori

NASSAU Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger. Das turbulente Jahr 2020 haben wir hinter uns gelassen. Den Anfang des neuen Jahres möchte ich nutzen, um die letzten zwölf Monate noch einmal Revue passieren zu lassen, Bilanz zu ziehen und den Blick auf das zu richten, was uns im kommenden Jahr erwarten wird.

Die Corona-Pandemie hat uns im letzten Jahr vor eine große Herausforderung gestellt, welche uns auch über den Jahreswechsel hinaus begleitet. Trotz der aktuellen Lage bin ich aber zuversichtlich, dass sich das kommende Jahr wieder etwas mehr ich Richtung „Normalität“ entwickeln wird.

Dank der Tatkraft, der Leistungen und der Energie, der hier wirkenden Menschen hat sich im vergangenen Jahr in unserer Stadt viel bewegt. So wurden beispielsweise die Beete in der Innenstadt erneuert, die Kinderspielplätze verbessert und Veränderungen in und an der „Alten Schule“ in Scheuern erzielt, auf die sich aufbauen lässt. Ich bin dem Arbeitskreis Bergnassau-Scheuern, dem Werbering Nassauer Land, der G. und I. Leifheit Stiftung und dem Verein Nassauer für Nassau sehr dankbar für ihre Beiträge und Unterstützung. Weiterlesen

Neujahrsgrüße aus der Stadt Nassau

in VG Bad Ems-Nassau
Neujahrsgrüße vom Nassauer Stadtbürgermeister Manuel Liguori

NASSAU Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, das turbulente Jahr 2020 haben wir hinter uns gelassen. Den Anfang des neuen Jahres möchte ich nutzen, um die letzten zwölf Monate noch einmal Revue passieren zu lassen, Bilanz zu ziehen und den Blick auf das zu richten, was uns im kommenden Jahr erwarten wird.

Die Corona-Pandemie hat uns im letzten Jahr vor eine große Herausforderung gestellt, welche uns auch über den Jahreswechsel hinaus begleitet. Trotz der aktuellen Lage bin ich aber zuversichtlich, dass sich das kommende Jahr wieder etwas mehr ich Richtung „Normalität“ entwickeln wird. Weiterlesen

Das etwas andere Interview

in Rhein-Lahn-Kreis/VG Bad Ems-Nassau
Nassaus Stadtbürgermeister Manuel Liguori im Interview mit dem BEN Kurier

NASSAU Anfang November führte der BEN Kurier ein Interview mit dem SPD Stadtbürgermeister aus Nassau. Und wir durften einen Manuel Liguori (40) privat kennenlernen, der offen über sein Leben und die Arbeit als Stadtbürgermeister sprach. Das Bild, welches wir am alten Rathaus zeichnen durften, überraschte uns.

Guten Abend Herr Liguori. Schön dass Sie sich die Zeit für ein Interview mit uns genommen haben. Vielleicht beginnen wir ganz am Anfang. Erzählen Sie unseren Lesern doch einmal, wo Sie herkommen und wie Sie Ihre Jugend verbrachten.

Hallo Herr Kaschinski. Ja, ja. Die Jugend (lacht ein wenig verschmitzt). Es ist kein Geheimnis, dass ich 40 Jahre alt und gebürtiger Nassauer bin. Somit ist dies meine Heimatstadt, in der ich groß geworden bin. Meine Eltern arbeiteten beide beim Traditionsunternehmen Leifheit.

Wie waren Sie denn als Schüler?

Da war am Anfang meiner schulischen Laufbahn einige Luft nach oben. Auf der Hauptschule war ich allerdings kein schlechter Schüler. Ferner muss man sagen, dass vor 24 Jahren der Hauptschulabschluss einen anderen Stellenwert hatte als heute. Auf dem Gymnasium war ich sogar ein richtig guter Schüler. Im Nachhinein war es für mich der richtige Weg.

Wie meinen Sie das?

Meine Eltern lebten mir Werte vor, die zeigten, dass durch ehrliche Arbeit einiges zu erreichen ist. Sie waren ihr Leben lang bei Leifheit beschäftigt. Einem Unternehmen, welches genau diese Grundsätze vorlebte. Fleiß wird belohnt. Meine Eltern bekamen nichts geschenkt. Und das wollten sie auch nicht. Und dieses prägte meine Einstellung zum Leben. Auch ich wollte mir meine Zukunft erarbeiten.

Im Ruhrpott nennen wir solche Menschen Malocher…..

Ja, genau. Ein gutes Beispiel. Durch diese ehrliche Maloche wurde das Ruhrgebiet zum Industrieherz in Deutschland. Auch diesem Standort wurde nichts geschenkt. Weiterlesen

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