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CCO-Gruppierungen spenden für die Flutopfer an der Ahr

in Lahnstein
CCO-Gruppierungen spenden für die Flutopfer an der Ahr

LAHNSTEINDie schrecklichen Ereignisse an der Ahr, Trier, Eifel und im Raum Erftstadt haben uns alle sehr berührt. Wir haben uns überlegt, wie wir helfen können. Zahlreiche Aktivengruppen des CCO’s haben und werden intern Geld sammeln und spenden. Die große Solidarität und Hilfsbereitschaft beeindruckt uns sehr und motiviert uns dazu einen Beitrag zu leisten, um die Not der Menschen ein wenig zu lindern“ so Helmut Hohl der 1. Vorsitzende des Carneval Comités Oberlahnstein (CCO).

Benefizflohmarkt am28. August kommt ebenfalls der Hilfsaktion zugute

So hat die Gruppe der CCO-Piccolos bereits den kompletten Inhalt ihrer Getränkekasse an das Spendenkonto der Landesregierung überwiesen. Auch weitere CCO-Gruppen wollen dieser Aktion folgen. Weiterlesen

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Hochwasserhilfe Aar-Einrich hilft den Opfern der Flutkatastrophe

in VG Aar-Einrich
Gemeinsam gegen die Hilflosigkeit: Wenn Gummistiefel und Wundpflaster zum neuen Gold werden

AAR-EINRICH Die Flutkatastrophe in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen hat auch die Menschen in der VG Aar-Einrich zutiefst erschüttert. Die grauenhaften Bilder der Zerstörung sorgten nach dem ersten Schock dafür, dass schon nach einem Tag eine Hilfsaktion in der VG und über ihre Grenzen hinweg begann, die ergreifend und unbeschreiblich schön ist.

Gemeinsam gegen die Hilflosigkeit: Wenn Gummistiefel und Wundpflaster zum neuen Gold werden

Am Freitag nach der Flut entstand bei einem kurzen Telefonat zwischen Manuela Jäger aus Allendorf und einer Bekannten aus Laurenburg die Idee, eine Hilfsaktion ins Leben zu rufen: „Da muss man doch helfen – lass uns was starten“ – ungefähr so lautete das Ziel der beiden. Es folgte ein Spendenaufruf auf Facebook und ein Anruf von Ralf Heil, der sich zum personifizierten Organisationsbüro entwickeln sollte. Die VG in Person von Bürgermeister Harald Gemmer sagte sofort ihre Hilfe zu, die Burgblickhalle in Burgschwalbach wurde zunächst zum Dreh- und Angelpunkt, um Spenden, Hilfen und Helfer zu koordinieren. Weiterlesen

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Verbandsbürgermeister Uwe Bruchhäuser ruft zur Spende für die Hochwasser-Opfer auf

in VG Bad Ems-Nassau

BAD EMS -NASSAU Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, zunächst möchte ich mich recht herzlich für die bis heute eingegangenen Spenden anlässlich der Hochwasserkatastrophe an der Ahr bedanken. Auch heute kann man nicht von Entspannung der Lage sprechen. Wir alle sehen täglich die Bilder der Verwüstung. Viele Einzelschicksale stehen dahinter, bedrohte Existenzen und unendliches Leid bei den betroffenen Familien.

Auf Kreisebene haben sich Landrat Puchtler und meine Bürgermeisterkollegen darauf verständigt, unsere Hilfe auf die Verbandsgemeinde Adenau zu konzentrieren. Damit können wir eine zielgerichtete Hilfe durch direkte Zusammenarbeit mit dem Landrat und dem Bürgermeister vor Ort organisieren. 

Die Verbandsgemeinde Bad Ems-Nassau sammelt weiterhin Geldspenden, die unmittelbar den betroffenen Bürgern der Verbandsgemeinde Adenau zukommen werden.

Sie können Ihre Spende direkt auf die Konten der VG Adenau mit dem Betreff „Bürgerfonds Hochwasser“ überweisen (die Bankverbindungen finden Sie im Pressetext der Kreisverwaltung) oder unter Angabe des Verwendungszwecks „Hochwasserkatastrophe RLP“ auf das Konto der Verbandsgemeinde Bad Ems-Nassau,  Nassauische Sparkasse Wiesbaden DE92 5105 0015 0552 0000 05

Die Verbandsgemeinde Bad Ems-Nassau kann Ihnen –sofern gewünscht- eine entsprechende Spendenbescheinigung ausstellen. Das können wir vor Ort derzeit unproblematisch erledigen. Verständlicherweise ist dies vor Ort in Adenau logistisch nicht umsetzbar. Das Landesamt für Steuern Rheinland-Pfalz veröffentlichte nachstehende Regelung betreffend Spenden für die Flutkatastrophe „Steuerliche Erleichterungen gibt es auch für Spenden und Spendenaktionen, so genügt unter anderem als Nachweis für Zuwendungen, die bis zum 31. Oktober 2021 zur Hilfe in Katastrophenfällen auf ein für den Katastrophenfall eingerichtetes Sonderkonto eingezahlt werden, der Bareinzahlungsbeleg oder die Buchungsbestätigung eines Kreditinstitutes“ Wir bitten um entsprechende Beachtung.

Der Wiederaufbau im Ahrtal wird sich über Jahre hinziehen und wird den Menschen dort weiterhin viel Energie abverlangen. Ich würde mich freuen, wenn wir mit unseren Spenden dazu beitragen könnten, die Notlage mit abzumildern. Für Ihre Unterstützung bedanke ich mich recht herzlich. Ihr  Uwe Bruchhäuser (Verbandsbürgermeister Bad Ems-Nassau).

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Flutopfer findet neue Heimat in Bad Ems – Eine bewegende Geschichte

in VG Bad Ems-Nassau
Flutopfer findet neue Heimat in Bad Ems - Eine bewegende Geschichte (Foto: Rolf Kranz, Creative Commons 4.0)

BAD EMS Eine bewegende Geschichte. Wir allen kennen die dramatischen Bilder aus Bad Neuenahr oder Schuld. Vielerorts sieht es aus wie nach einem Bombenhagel im zweiten Weltkrieg. Doch auch die Stadt Mayen blieb nicht verschont. Dort trat die Nette über die Ufer und überschwemmte große Teile der Innenstadt.

„Jetzt ist es soweit. Das Wasser steht am Haus. Gleich kommt es herein“, rief die ältere Dame panisch bevor die Leitung zusammenbrach.

Besonders hart traf  es eine 73-jährige Rentnerin in der Eifelstadt. Verängstigt sah sie aus ihrer gemieteten Erdgeschosswohnung die Fluten kommen. Sie sprach mit ihrer langjährigen Freundin am Handy. „Das Wasser kommt immer näher. Nur noch zwei Meter, dann hat es auch unser Haus erreicht“, soll sie zu ihrer Freundin gesagt haben.

Diese bekam per Telefon genau mit was geschah. Lange ging das Gespräch und das sollte ein fataler Fehler gewesen sein. Denn urplötzlich war der Strom weg und der Handy Akku neigte sich dem Ende zu. „Jetzt ist es soweit. Das Wasser steht am Haus. Gleich kommt es herein“, rief die ältere Dame noch in Panik bevor die Leitung zusammenbrach. Dann war Stille.

Ich zog wortwörtlich meine Hose aus und bin in Unterhosen hüfttief im Wasser versunken

Die Freundin reagierte sofort und rief den Sohn der 73-jährigen an. Dieser setzte sich von Bonn aus direkt ins Auto um seine Mutter aus der brenzligen Situation zu befreien. Doch das war gar nicht so einfach. “Von Bonn aus fahre ich normalerweise höchstens 45 Minuten bis Mayen. Diesmal dauerte die Tour über 2,5 Stunden“, schilderte Daniel dem BEN Kurier.

Die Autobahn war dicht. Die Remagener Brücke gesperrt. Ich musste über die Dörfer fahren aber auch da war kaum noch ein Durchkommen möglich. So etwas habe ich noch nie erlebt. Nur mit viel Glück kam ich überhaupt in Mayen an. Und in der ganzen Zeit hatte ich im Kopf, dass etwas mit meiner Mutter sein könnte.“

Als der Bonner endlich Mayen erreichte, traute er seinen Augen nicht. Eine komplett überfluteter Stadtteil. „Ich zog wortwörtlich meine Hose aus und bin in Unterhosen, hüfttief im Wasser versunken. So watete ich durch die Strömung, zur Wohnung meiner Mutter.“

Als er das Haus erreichte, klopfte er am Schlafzimmerfenster. Irgendwann reagierte seine Mutter und öffnete die Luke. Erleichterung, Adrenalin und Panik in einem.

“Das Leben hat uns viel Gutes geschenkt. Jetzt möchten wir etwas zurückgeben.” Familie Abt, Bad Ems

Der Sohn stemmte sich das Fenster hoch und betrat die Wohnung. Knietief stand seine Mutter im Wasser. Die Fluten zerstörten alles, was der 73-jährigen einmal wichtig gewesen war. „Es ging so wahnsinnig schnell. Das Wasser kam plötzlich. Nicht langsam. Alles was ich hatte, ist kaputt“, spricht die Mutter mit tränenerstickter Stimme.

Sämtliche Erinnerungen schwammen in den Fluten der Nette. Fotos und Erinnerungstücke waren weg. Über zweieinhalb Stunden verharrte die 73-jährige in Schockstarre in den Wasserfluten. Unfähig zu reagieren. Das Haus verlassen? Das war unmöglich. Alleine wäre sie in den Fluten machtlos gewesen.

Der Sohn packte wenige Habseligkeiten zusammen und verließ mit der Mutter über den Hinterausgang das Gebäude. Zunächst fuhren sie in seine kleine Wohnung nach Bonn.

Durch eine Zufall erfuhren sie, dass der ehemalige Stadtbürgermeister und Regisseur aus Bad Ems, Berny Abt, eine Ferienwohnung für die Flutopfer zur Verfügung stellen wollte. Schnell war der Kontakt gemacht und alles verlief völlig unbürokratisch.

Das Leben hat uns viel Gutes geschenkt“, teilte Berny Abt dem BEN Kurier mit. „Meine Frau und ich möchten den Menschen etwas zurückgeben.“ Und genauso kam es auch. Kurzerhand fuhr die 73-jährige mit ihrem Sohn in die Kurstadt. Dort trafen sie sich mit dem ehemaligen Stadtbürgermeister. Und dann ging alles ganz schnell. Die 73-jährige verliebte sich auf Anhieb in die angebotene Ferienwohnung und dufte sofort bleiben. Und die Miete? Davon ist keine Rede. „Wenn sie etwas Wasser und Strom bezahlt, passt das schon. Ums Geld geht es doch gar nicht,“ führt Berny Abt aus.

Ferienwohnung mit Familienanschluss

Der ehemalige Stadtbürgermeister überlegte lange, ob wir diese Geschichte überhaupt schreiben dürfen. Als ehemaliges Oberhaupt der Stadt Bad Ems war er bekannt für seine unkonventionellen Ideen. Nicht alles ist ihm gelungen aber sehr vieles. Seine Devise: Etwas ausprobieren und nicht im Stillstand verharren.

So auch jetzt. Einfach mal etwas tun. Für die traumatisierte 73-jährige ein absoluter Glücksfall denn sie erhielt viel mehr wie nur ein Dach über den Kopf. Eine Ferienwohnung mit Familienanschluss.  Selbst die nötigen Lebensmitteleinkäufe erledigen die Abts mit der älteren Dame gemeinsam. Durch die schnelle Hilfsbereitschaft und liebevollen Betreuung, kehrte wieder ein wenig Normalität in das Leben der Rentnerin ein. Die Aussichten sind nicht einfach.

Mehr wie drei Monate wird es dauern, bis die Wohnung in Mayen wieder bewohnbar sein wird. Kein Geld der Versicherungen können der Frau ihre persönlichen Erinnerungen zurückgeben. Diese sind für immer verloren. Und somit ist es ein Trost, dass es eine unglaubliche Welle der Hilfsbereitschaft gibt, wie sich in diesem Fall gezeigt hat.

Und wer weiß, vielleicht verliebt sich die Rentnerin in die schöne Kurstadt und wird neue Bürgerin in Bad Ems. Der BEN Kurier sagt „Danke“ für dieses tolle Engagement.

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Nastättens Verbandsbürgermeister ruft die Menschen zur Solidarität auf

in VG Nastätten

NASTÄTTEN Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger im Blauen Ländchen,  die Bilder der Flutkatastrophen in der Eifel und in anderen Teilen unseres Landes haben uns alle mehr als erschüttert. Umso mehr bin ich sehr dankbar und stolz über die riesige Solidarität und Hilfsbereitschaft in Deutschland, in Rheinland-Pfalz und auch ganz besonders bei uns im Blauen Ländchen. Gerade in dieser Notsituation zeigt unsere Gesellschaft, dass sie zusammenhält und niemand mit seinem Leid alleine sein muss.

Ich habe am Tag nach der schrecklichen Flut in der Eifel eine Hilfspartnerschaft mit der stark betroffenen Verbandsgemeinde Adenau begründet.

Meine herzliche Bitte:  Seien Sie auch weiterhin solidarisch und helfen Sie nach ihren persönlichen und individuellen Möglichkeiten. Dazu gibt es unterschiedliche Möglichkeiten:

1. Finanzielle Hilfe

Hierzu gibt es in der Verbandsgemeinde Adenau den „Bürgerfonds“. Dort werden alle eingehenden Spenden verbucht und vor Ort zielgerichtet, unbürokratisch und schnell den unverschuldet in Not geratenen Menschen zur Verfügung gestellt.

2. Persönliche Hilfe im Hochwassergebiet

Hierzu hat die Verbandsgemeinde Adenau eine Internetseite eingerichtet. Dort können Sie sich für ganz unterschiedliche Hilfsmöglichkeiten melden und registrieren. Die Seite mit Informationen und der Meldeplattform erreichen Sie unter www.hochwasseradenau.de.

Jede Hilfe und jedes Hilfsangebot wird gerne erfasst. BITTE NICHT AUF EIGENE FAUST INS KATASTROPHENGEBIET REISEN! Herzlichen Dank für Ihr Engagement und Ihre Hilfsbereitschaft. Ihr Jens Güllering (Verbandsbürgermeister Nastätten)

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Nieverner Jugendfeuerwehr sammelte spontan Spenden für Flutopfer – Klasse!

in VG Bad Ems-Nassau
Nieverner Jugendfeuerwehr sammelte spontan Spenden für Flutopfer - Klasse

NIEVERN Die Veranstaltung zur offiziellen Übergabe des neuen Gerätehauses stand ganz unter dem Eindruck der Ereignisse und Bilder der Unwetterkatastrophe im Ahrtal und der Eifel. Waren tags zuvor auch Aktive der Einheit Nievern als Teil der VG-Feuerwehr vor Ort im Einsatz. Deren Berichte über das Erlebte, die Schicksale der Menschen und das Ausmaß der zerstörerischen Kraft der Natur, die das Leben von Vielen innerhalb von Minuten beendet oder sie um ihr Hab und Gut gebracht hat, erschüttert uns alle.

Unwetterkatastrophe im Ahrtal – Spendenaufruf

Nur ansatzweise können die mitfühlen, die den 21. Juli 1982 noch in Erinnerung haben, als sich über Nievern und den umliegenden Gemeinden innerhalb weniger Minuten ein Wolkenbruch entlud. Wassermassen ergossen sich über die Früchterstraße, Kanaldeckel flogen durch die Luft, der Bahnübergang mit den Gleisen wurde unterspült, in Kellern und Garagen des Unterdorfes stand die braune Brühe. Die Fröschbachhalde rutschte ab und Tonnen der Ablagerungen ergossen sich bis ins Klärwerk. Tagelanges Aufräumen war die Folge, die Instandsetzungsarbeiten an Straßen und den Bahngleisen dauerten Wochen.

Dank an Jugendfeuerwehr

Fast 40 Jahre später sind unsere Gedanken bei den Menschen an der Ahr und anderswo, die heute vor den Trümmern ihres Lebens stehen und besonders auf die Hilfe anderer angewiesen sind. So darf ich Sie, liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger bitten, den zwischenzeitlich zahlreich über Presse, Funk und Fernsehen verbreiteten Spendenaufrufen zu folgen und im Rahmen Ihrer Möglichkeiten einen finanziellen Beitrag zur Abmilderung des unsäglichen Leids der Menschen zu leisten. Hierfür meinen herzlichen Dank.

Danke sagen möchte ich besonders unserer Jugendfeuerwehr, die sich am Freitag kurzfristig entschlossen hatte, am Samstag mit Unterstützung von Aktiven eine spontane Spendenaktion vor der Bäckerei Walldorf durchzuführen. Gleichzeitig wurde über die sozialen Medien ein Aufruf gestartet, Sachen des persönlichen Bedarfs, Lebensmittel,Hygieneartikel und Kinderkleidung sowie -spielzeug am neuen Gerätehaus abzuliefern. Die Koordination der Sachspenden und die Lieferung an Betroffene ins Ahrtal wurde über einen ehemaligen Aktiven der Einheit Nievern, der jetzt in Schweich an der Mosel wohnt und das dortige DRK übernommen.

So wurden bei dieser Aktion innerhalb weniger Stunden nicht nur rund 3.500 €, sondern auch 4 Anhänger voll bedarfsgerechter Artikel gesammelt, die schon am Samstagnachmittag in Schweich angeliefert wurden und dort sofort den Weg ins Katastrophengebiet genommen haben. Lebensmittel und Hygieneartikel kamen dort zur direkten Verteilung. Die Spendengelder wurden auf ein Sonderkonto der Volksbank Rhein-Ahr-Eifel überwiesen, die in einer Sonderaktion zugesichert hatte, den eingehenden Betrag zu verdoppeln!!!

Nieverner Jugendfeuerwehr sammelte spontan Spenden für Flutopfer – Klasse

Ein herzliches Dankeschön an die Spender, vor allem aber an die Jugendfeuerwehr Nievern und die Aktiven für diesen spontanen Einsatz (Pressemitteilung: Lutz Zaun, Ortsbürgermeister in Nievern). Euer Lutz Zaun Ortsbürgermeister

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Nastättens Verbandsbürgermeister Jens Güllering ruft Betriebe zur Katastrophenhilfe auf

in VG Nastätten

NASTÄTTEN Liebe Unternehmerinnen und Unternehmer im Blauen Ländchen,  die Bilder der Flutkatastrophen in der Eifel und in anderen Teilen unseres Landes haben uns alle sehr erschüttert.  Ich bin sehr dankbar und stolz über die riesige Solidarität und Hilfsbereitschaft in Deutschland, in Rheinland-Pfalz und auch ganz besonders bei uns im Blauen Ländchen. Gerade in dieser Notsituation zeigt unsere Gesellschaft, dass sie zusammenhält und niemand mit seinem Leid alleine sein muss.

Zwischenzeitlich erhalte ich viele Hilfsangebote und Nachfragen, ob, wo und wie geholfen werden kann.  Ich habe am Tag nach der schrecklichen Flut in der Eifel eine Hilfspartnerschaft mit der stark betroffenen Verbandsgemeinde Adenau begründet. In dieser Verbandsgemeinde liegen viele der sehr stark betroffenen Gemeinden, wie z.B. Schuld, Insul, Antweiler, …

Wenn auch Sie, Ihr Unternehmen oder Ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter helfen wollen, hier ein paar Informationen:

Finanzielle Hilfe

Hierzu gibt es in der Verbandsgemeinde Adenau den „Bürgerfonds“. Dort werden alle eingehenden Spenden verbucht und vor Ort zielgerichtet, unbürokratisch und schnell den unverschuldet in Not geratenen Menschen zur Verfügung gestellt.

Persönliche Hilfe im Hochwassergebiet

Hierzu hat die Verbandsgemeinde Adenau eine Internetseite eingerichtet. Dort können Sie sich für ganz unterschiedliche Hilfsmöglichkeiten melden und registrieren. Die Seite mit Informationen und der Meldeplattform erreichen Sie unter www.hochwasseradenau.de.

Sachspenden

Aktuell sind die Läger in der Katastrophenregion voll. Bitte beachten Sie auch hierzu die genannte Internetseite. Falls es eine Notwendigkeit zu ganz speziellen Sachspenden gibt, wird dies auch dort angegeben.

Selbstverständlich gibt es neben der Hilfsmöglichkeit für die Verbandsgemeinde Adenau viele weitere Gemeinden und Regionen, in denen Hilfe ebenfalls sinnvoll und notwendig ist. Hierzu können Sie sich ebenfalls im Netz informieren.

Bitte beachten Sie, dass selbst organisierte Fahrten ins Katastrophengebiet unbedingt vermieden werden sollen.

Ich bin froh, dankbar und stolz für die unendliche Hilfsbereitschaft in unserer Verbandsgemeinde.  Herzlichen Dank für Ihr Engagement und Ihre Hilfsbereitschaft. Viele Grüße, ihr Jens Güllering (Verbandsbürgermeister – Nastätten)

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Pumpen, löschen, bergen: So professionell hilft das THW im Ehrenamt

in Blaulicht/Politik/Rhein-Lahn-Kreis
Pumpen, löschen, bergen: So professionell hilft das THW im Ehrenamt (Foto: Urheber CDU Stadtverband Lahnstein)

RHEIN-LAHN Das ganze Land ist erschüttert durch die Hochwasserkatastrophe. Wie können wir in dieser Notlage konkret helfen? Diese Frage war unbewusst und doch ganz aktuell Thema der Diskussionsplattform ,,CDU im Dialog‘‘, die am vergangenen Montag erstmals seit Beginn der Pandemie wieder in Präsenz und diesmal auf dem Gelände des Technischen Hilfswerks (THW) Lahnstein in Friedrichssegen stattfand. Die schreckliche Entwicklung der vergangenen Tage war an diesem Abend noch nicht absehbar.  Der Besuch gab kurz vor der Flutkatastrophe jedoch wichtige Einblicke in Bezug auf Schlagkraft, Organisation und Ausstattung der Behörde.

Der CDU Bundestagsabgeordnete Josef Oster machte sich ein Bild vor Ort

Georg Doerr und Dominique Laros führten den Lahnsteiner Oberbürgermeisterkandidaten Thomas Becher (CDU), Bundestagsabgeordneten Josef Oster (CDU) sowie alle Gäste über das Gelände des THW. Udo Rau moderierte den Dialog gekonnt versiert.

Zunächst gab es einen Überblick über die Gerätschaften: Schwerpunkt des Ortsverbandes sind Pumparbeit und der Einsatz in Hochwassernotlagen. Das zeigt sich auch in der Spezialisierung des Fahrzeugbestandes. Auch bei großen Waldbränden hilft das THW professionell. Weiterlesen

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Nastätten setzte ein Zeichen – Riesenaktion für die Flutopfer! Einfach nur Danke…..

in VG Nastätten
Wir sind stolz auf Nastätten - Danke für Eure tolle Aktion!

NASTÄTTEN Alles begann mit einem kleinen Spendenaufruf von Tiana Singhof über die Fahrschule Singhof GmbH in Nastätten. Was daraus wurde ist unglaublich. Die Menschen in der Region wollten den Opfern der Flutkatastrophe helfen. Und genau das taten sie. Auf dem TÜV Gelände in der Industriestraße in Nastätten ging es gestern, gut organisiert und mit viel Engagement, ans Werk.

Zunächst ging man von etwa zwei voll beladenen Sattelzügen mit Sachspenden aus. Am Ende waren fünf (!) schwere LKW´s nötig um die gespendeten Artikel aufladen zu können. Wahnsinn. Einen Riesenapplaus an die Menschen in der Verbandsgemeinde Nastätten und im gesamten Rhein-Lahn-Kreis. Und natürlich an die Organisatoren, die Unglaubliches geleistet haben.

Was dort an Sachspenden zusammengetragen wurde, wird den sicherlich Betroffenen zu Gute kommen. Von dringend benötigten Werkzeugen wie Notstromaggregaten usw. über Spielsachen, Tiernahrung, Trinkwasser bis hin zu Hygieneartikel. Alles was man nach einer solchen Katastrophe gebrauchen kann.

Die Welle der Hilfsbereitschaft ist ungebrochen. Nicht nur in der Bevölkerung sondern auch bei den ansässigen Firmen.

Auch der Verbandsbürgermeister Jens Güllering packte tatkräftig mit an

Seien es die Spediteure, welche die Hilfstransporte übernehmen, die Firma Gebrüder Heymann, welche spontan einen Stapler zur Verfügung stellten, der heimische Drogeriemarkt, der Lagerflächen zur Verfügung stellte, der Bauhof, Mitarbeiter der Feuerwehren, ein Getränkemarkt, die Verwaltung, Metzgerei oder auch die hiesige Bäckerei mit kostenfreien Backwaren.

 

Die Liste der Helfenden nahm kein Ende.  Natürlich unterstützten auch der Stadtbürgermeister Marco Ludwig und der Verbandsbürgermeister Jens Güllering diese schöne Geschichte und halfen vor Ort mit.

Die Spendenbereitschaft war unglaublich. Ein wenig Geduld mussten die Menschen aufbringen, bis ihr Spende verladen werden konnte

Was die Menschen mit der schönen Aktion erreichten ist viel mehr wie nur ein Signal für Nachahmer. Es ist ein großes Zeichen der Solidarität und Anteilnahme. Der Rhein-Lahn-Kreis ist stolz auf solche Mitbürger. Applaus!

 

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Benefizspiel – TuS Nassau gegen VfB Nassau brachte 3700 EUR für die Flutopfer ein. Wahnsinn!

in Vereine/VG Bad Ems-Nassau
Auf dem Foto: Blaues Team: TuS Nassau - Weißes Team VfB Nassau: in der Mitte v.l.: Schiedsrichter liver Krügel (Stadtbürgermeister Bad Ems), Uwe Bruchhäuser (Verbandsbürgermeister), Frank Puchtler (Landrat), Frank Ackermann (Beigeordneter Stadt Bad Ems), Manuel Liguori (Stadtbürgermeister Nassau).

NASSAU Innerhalb eines Tages, organisierte der VfB Nassau ein Benefizspiel mit der TuS Nassau für die Opfer der Flutkatastrophe. Und die Solidarität für die Betroffenen war unglaublich. Zunächst einmal war es der REWE Pebler in Nassau, der sich spontan bereit erklärte, sämtliche Speisen und Getränke für diese kurzfristige Aktion zu sponsern. Unglaublich!

Auch der Baumarkt Nassauer Land wollte helfen und spendete die Füllungen für die gasbetriebenen Grill. Und der bekannte Veranstalter Bodo Events, ließ sich ebenfalls nicht lange bitten und stellte kostenfrei die benötigten Kühlwagen zur Verfügung.

Eröffnungsansprache: Landrat Frank Puchtler – Auf dem Bild von links: TuS Nassau Vorsitzender Thomas Hofmann, Landrat Frank Puchtler, VfB Nassau Vorsitzender Artur Boss

Alles was in der Verbandsgemeinde Bad Ems-Nassau Rang und Namen hatte, unterstützte die Aktion. Der Landrat Frank Puchtler, Verbandsbürgermeister Uwe Bruchhäuser, Nassaus Stadtbürgermeister Manuel Liguori und der Landtagsabgeordnete Josef Winkler sprachen die Eröffnungsworte für die kurzfristig einberufene Veranstaltung. Auch die Bundestagskandidaten Markus Bodo Wieseler (FDP) und Michael Brüggemann (Die PARTEI) konnte man während der Veranstaltung antreffen. Der Bad Emser Stadtrat war mit den Beigeordneten Frank Ackermann und Stadtratsmitglied Dagmar Fuchs vor Ort. Und Nassau Stadtrat war mit dem Gönner der Veranstaltung, Herrn Uli Pebler (Erster Beigeordneter), Holger Zorn, Axel Weber und Christian Danco vertreten.

Ein solches Benefizspiel musste natürlich durch einen erfahrenen Schiedsrichter geleitet werden.  Für diese ehrenvolle Aufgabe konnte der Bad Emser Stadtbürgermeister Oliver Krügel gefunden werden. Während er heute im Rathaus der Kurstadt anzutreffen ist, so war er früher ein ambitionierter Referee´ in den hohen Amateurklassen.

Landtagsabgeordneter Josef Winkler (Die Grünen), Oliver Krügel (Stadtbürgermeister Bad Ems), Uwe Bruchhäuser (Verbandsbürgermeister Bad Ems)

Und natürlich gab es auch ein spannendes Fußballspiel. Dieses endete 4:3 für die TuS Nassau. Doch der wahre Sieger am gestrigen Tage, war das was die Menschen aus macht. Menschlichkeit. Füreinander da sein und niemals gleichgültig werden.

Eröffnungsrede: Verbandsbürgermeister Uwe Bruchhäuser Foto v.l. Vorsitzender VfB Nassau Artur Boss, VG Bürgermeister Uwe Bruchhäuser, Vorsitzender TuS Nassau Thomas Hofmann

Große Spenden gab es vom Tennisverein Nassau e.V., dem Nassauer Kanu Club, der FDP Bad Ems-Nassau, den Drachenbootenthusiasten 21.pirat.es und vielen weiteren.  Zahlreiche Besucher, steckten still und heimlich, den einen oder anderen, großen Euroschein in die Spendendose. Jeder so wie er konnte. Das war überaus beeindruckend.

Die Zuschauer unterstützten Spiel und Aktion – Wahnsinn!

Und natürlich gab es eine festliche Bewirtung. Die TuS Nassau setzte zahlreiche Helfer ein um den Getränkestand zu betreiben und der VfB Nassau kümmerte sich um den Essensstand. Ein großer Dank an die zahlreichen Helfer, die teilweise bis aus Schweighausen anreisten um die Veranstaltung aktiv zu unterstützen.

Eröffnungsrede: Nassaus Stadtbürgermeister Manuel Liguori Foto v.l.: Artur Boss (VfB Nasssau Vorsitzender), Manuel Liguori (Stadtbürgermeister Nassau), Thomas Hofmann (TuS Nassau Vorsitzender)

Dieses war eine Aktion, die binnen weniger Stunden in den sozialen Medien publiziert wurde. Laut den Eintritteinnahmen dürften bis zu 300 Besucher das Benefizspiel gesehen haben. Die Gelder werden in der kommenden Woche dem Verbandsbürgermeister Uwe Bruchhäuser bzw. dem Landrat Frank Puchtler übergeben.

Eröffnungsrede: Landtagsabgeordneter Josef Winkler (Die Grünen) Foto v.l.: Artur Boss (VfB Nasssau Vorsitzender), Josef Winkler (Landtagsabgeordneter), Thomas Hofmann (TuS Nassau Vorsitzender)

Diese teilten bereits mit, dass sie die finanzielle Spende zielgerichtet an Opfer bzw. Projekte in den betroffenen Regionen einbringen wird. Und der Landrat Frank Puchtler deutete bereits an, dass er die gespendeter Summe noch ein wenig nach oben aufrunden möchte.

Nach der Veranstaltung blieben die Helfer der Vereine und feierten noch ein wenig untereinander weiter

Diese Aktion war vielleicht nur ein Tropfen auf den heißen Stein doch aktuell finden viele solcher Benefizveranstaltungen im Rhein-Lahn-Kreis statt. Und viele dieser Tropfen ergeben ein Fass der Solidarität und können großes Bewirken. Wir sind stolz auf die Menschen in der Region. DANKE!

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