Gesundheit

Corona-Pflegebonus nicht für alle Beschäftigten in der Pflege? Psychiatrie Mitarbeiter gehen leer aus!

in Gesundheit/Lahnstein
Corona-Pflegebonus nicht für alle Beschäftigten in der Pflege? Psychiatrie Mitarbeiter gehen leer aus!

RHEIN-LAHN Für die Beschäftigten in der Pflege und den Altenheimen, soll es demnächst einen weiteren Corona-Pflegebonus geben. Dieses soll eine Anerkennung, für die herausragende Leistung während der Pandemie honorieren. Während die erste Prämie noch steuerfrei an rund 1,1 Millionen Angestellte der Landesbehörden, Unikliniken, Schulen, Kitas, Polizei, Feuerwehren, Straßenmeistereien, Forst- und auch Abfallbetriebe ging, sollen diesmal erneut die Beschäftigten in den Pflegeberufen Berücksichtigung finden.

Unstrittig ist die hohe Belastung der Mitarbeiter auf den Intensivstationen in den Kliniken. Eine besondere Honorierung ist nachvollziehbar. Intensivpflegefachkräfte sollen eine um 1,5-fach erhöhte Prämie erhalten. Die in der Patientenversorgung beschäftigten Pflegefachkräfte auf bettenführenden Stationen dürfen mit etwa 370 EUR Bonus auf dem Gehaltszettel rechnen. In der Altenpflege erhalten Vollzeitbeschäftigte in der direkten Pflege eine Prämie von bis zu 550,00 EUR. Alle anderen werden immerhin noch mit 370,00 EUR für ihre Tätigkeit berücksichtigt. Weiterlesen

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Start der Ärztekampagne in der Verbandsgemeinde Loreley – Mehr Ärzte für den ländlichen Raum

in Gesundheit/VG Loreley
„Für eine bestmögliche ärztliche Versorgung in unserer Heimat. Zum Start der Werbekampagne mit dabei waren Ärzte, Zahnärzte, Apotheker, Physiotherapeuten aus der Verbandsgemeinde Loreley sowie die Gemeindeschwester Plus Yvonne Weiland sowie Bürgermeister Mike Weiland. © VG Loreley“

LORELEY Bürgermeister Mike Weiland machte beim bereits dritten „Runden Tisch Gesundheit“ Nägel mit Köpfen: Gerade hat eine Hausarztpraxis in der Verbandsgemeinde geschlossen. Mit einer Banner-Werbekampagne und einem eigens produzierten Imagefilm will Mike Weiland gemeinsam mit Ärzt:innen jetzt neue Kolleg:innen zur Verstärkung aus dem städtischen Räumen, dortigen Kliniken und anderen Regionen Deutschlands in die Verbandsgemeinde Loreley locken und – wenn gewünscht – Interessenten auch bei der Vermittlung von Wohnraum, Kindergartenplätzen oder sonstigen Dingen behilflich sein und unter die Arme greifen. Weiterlesen

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Stadtrat befürwortet mehrheitliche Beteiligung von Sana beim Gemeinschaftsklinikum Mittelrhein

in Gesundheit/Koblenz/VG Nastätten
Noch vor wenigen Monaten kämpften Pflegekräfte vehement gegen die Sana Übernahme - Ist dieser Kampf nun vorbei?

KOBLENZ Die Verhandlungen mit der Sana Klinken AG stehen kurz vor dem Abschluss. Der Stadtrat beschloss mehrheitlich mit gleichem Wortlaut wie der Kreistag, dass die Verhandlungen mit Sana final fortgesetzt werden sollen. Ziel ist die mehrheitliche Beteiligung der Sana am Gemeinschaftsklinikum Mittelrhein (GKM). Ferner beauftragte der Rat die Verwaltung, die dafür erforderlichen Verträge zu verhandeln und dem Stadtrat und den weiteren beteiligten Gremien zur Beschlussfassung vorzulegen. Weiterlesen

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Tuberkulose-Fall in der Realschule plus Bad Ems

in Gesundheit/Schulen/VG Bad Ems-Nassau
Tuberkulose-Fall in der Realschule plus Bad Ems (Symbolbild)

BAD EMS In der Realschule plus in Bad Ems wurde eine Schülerin positiv auf Tuberkulose getestet. Für die betroffenen Schüler und Lehrer wurden die erforderlichen Maßnahmen veranlasst. Das Kreisgesundheitsamt stimmt die weiteren Maßnahmen mit der Schulleitung und dem Träger ab.

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Ein Abschied und ein Stück zurück zur Normalität

in Gesundheit/Westerwald
Ein Abschied und ein Stück zurück zur Normalität

WESTERWALD/HORBACH Am Sonntag, den 3. Juli, lud das Ignatius-Lötschert-Haus in Horbach zu seinem ersten Sommerfest nach einer zweijährigen coronabedingten Pause ein. Bei strahlendem Sonnenschein feierten Senioren, Angehörige und Gäste des Hauses zusammen mit den Mitarbeitern und Vertretern aus der Lokalpolitik die langersehnte Wiederaufnahme der Sommerfesttradition.

Neben leckeren Speisen und Getränken erfreuten sich die Gäste unter anderem am Besuch der Schleiereule Charly. Der Horbacher Bäckermeister Schink buk frisches Brot direkt auf dem Festgelände und der Besuch eines Eismobils rundete den Tag kulinarisch ab. Dass nicht alles wieder ganz wie früher ist, konnte man unter anderem an der Corona-Teststation erkennen, die vor dem Festgelände von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Hauses aufgebaut und betrieben wurde. Alle Gäste des Sommerfestes mussten sich hier vor Betreten des Geländes testen lassen. Das Ganze natürlich kostenlos. Weiterlesen

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In Würde im Hospiz sterben dürfen? Nicht alle in Nassau unterstützen geplanten Standort!

in Gesundheit/VG Bad Ems-Nassau
Im Ortsteil Scheuern soll das neue Hospiz entstehen

NASSAU Für Menschen in einem Hospiz heißt es in Würde Abschied von den Liebsten zu nehmen und sich auf eine Reise ohne Wiederkehr vorzubereiten. Kein einfacher Gang. Angst, Verzweiflung und Ohnmacht sind Teil des Sterbeprozesses. Viele führten einen langen und schmerzhaften Kampf um ihr Leben der nun vorbei ist. Wer den letzten Weg in ein Hospiz beschreitet weiß, dass er sich nun auf eine palliative Behandlung freuen darf.

Endlich weitestgehend keine Schmerzen mehr, aber auch keine Verlängerung der Lebenszeit. Noch einmal sind dort Menschen, denen das Schicksals des Totkranken nicht egal ist. Liebevoll bescheren Ärzte und Pfleger den betroffenen Menschen einen würdevollen Abschied. Krankenhausatmosphäre gibt es nicht. Angestellte in den Hospizen tragen Alltagskleidung. Die Zimmer strahlen Wohncharakter aus. Weiterlesen

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Schließen Corona-Testzentren? – 3,00 EUR Eigenanteil sind eine Mogelpackung!

in Gesundheit/Rhein-Lahn-Kreis/VG Bad Ems-Nassau
Einige Betreiber von Corona-Testzentren wollen schließen - 3,00 EUR Eigenanteil ist eine Mogelpackung

RHEIN-LAHN/GESUNDHEIT Seit vergangener Woche wurden die kostenlosen Corona Schnelltests abgeschafft. 3,00 EUR sollen ab sofort fällig werden um sich ein zertifiziertes Testergebnis ausstellen lassen zu können. Moment einmal! Hier gibt es einen großen Harken! Sie möchten sicher sein, dass sie nicht an Corona erkrankt sind oder sie befürchten, dass sich eventuell irgendwo angesteckt haben? Dann wären sie normalerweise zum Bürgertest in ein Zentrum gefahren aber das ist nun vorbei, denn nicht jeder kann mit 3,00 EUR Selbstbeteiligung ein Zertifikat bekommen. Weiterlesen

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„Stadtradeln“ in Lahnstein für ein gutes Klima

in Gesundheit/Lahnstein
Foto: Jutta Niel

LAHNSTEIN Bündnis 90/ die Grünen Lahnstein wünschen sich eine Teilnahme Lahnsteins am kreisweiten Stadtradeln, so lautet der Antrag, der im nächsten Fachbereichausschuss 5 ( Ordnung und Verkehr) am 23.06.22 auf die Tagesordnung soll. „Das Fahrradfahren leistet nicht nur einen wichtigen Beitrag zur Entlastung unseres Klimas, es ist zudem gesund und macht Spaß. Im Rahmen des Stadtradelns würde man deutlich sehen, wo wir unser Angebot für Radfahrer:innen im Hinblick auch auf die geplante Brückensperrung der B42 im Jahr 2024 noch verbessern können“ ,so Björn Schmeling, Sprecher der Lahnsteiner Grünen im Ausschuss.
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CDU: Krankenhausstandort Nastätten ist unverzichtbar für die Region

in Gesundheit/VG Nastätten
Foto: Paulinenstift Nastätten. Wikipedia Creatice Commons Lizenz CC BY-SA 4.0 User: Tuluqaruk //creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/)

RHEIN-LAHN Wie geht es weiter am Krankenhausstandort Nastätten? Diese Frage beschäftigt sehr viele Menschen in und rund um das Blaue Ländchen. Nicht erst aufgrund jüngster Berichterstattungen sorgt sich auch die CDU im Rhein-Lahn-Kreis um die Zukunft der enorm wichtigen Einrichtung in der Blaufärberstadt. Die Christdemokraten beantragen, dass in der nächsten Sitzung des Kreisausschusses öffentlich zur gesetzlich verpflichteten Rolle und den bisherigen Bemühungen des Landkreises hinsichtlich der Sicherstellung einer flächendeckenden Krankenhausversorgung informiert wird. „Das Krankenhaus in Nastätten hat einen überragenden Wert für die medizinische Versorgung der Region. Zahlreiche Patienten und auch weite Teile der ansässigen Ärztelandschaft profitieren von der ortsnahen Einrichtung. Das Paulinenstift hat in Nastätten eine lange Tradition und vermittelt den Menschen seit Generationen ein wichtiges Gefühl von Sicherheit und Vertrauen“, so der CDU-Fraktionsvorsitzende im Kreistag Mattias Lammert deutlich. Weiterlesen

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Pressemitteilung der Kreisverwaltung zu Lebenshilfe Rhein-Lahn – Eklat setzt sich fort

in Gesundheit/Rhein-Lahn-Kreis
Kreis bietet Betroffenen Hilfe durch die Stiftung Scheuern und der Lebenshilfe Rhein-Lahn. Dieses ist die erste Pressemitteilung des Kreises zur Lebenshilfe überhaupt.

RHEIN-LAHN Wie bereits bekannt, wird die insolvente Lebenshilfe Rhein-Lahn gGmbH am kommenden Mittwoch ihren Betrieb einstellen. Um die Klienten so schnell wie möglich weiter zu betreuen, hat die Kreisverwaltung trotz der Kürze der Zeit Gespräche mit der Stiftung Scheuern und der Lebenshilfe Diez-Limburg geführt und Einzelfälle mit besonderer Dringlichkeit bereits geklärt. So schnell wie möglich sollen Lösungen mit den Mitarbeitern der Lebenshilfe gefunden werden, um die Betreuung der Klienten sicherzustellen. Die Eltern können hier zwischen der Stiftung Scheuern und der Lebenshilfe Diez/ Limburg frei wählen.

Anm. des BEN Kurier: Weshalb nur diese beiden Anbieter von den Eltern gewählt werden dürfen ist unklar. Es gibt weitere Anbieter die ebenso bereit sind Klienten und Mitarbeiter zu übernehmen. Weshalb diese nicht in den Prozess eingebunden wurden werden wir erfragen! Außerdem gilt es auch die Rolle der Lebenshilfe Limburg zu betrachten welche zeitweilig in den Prozess der Lebenshilfe Rhein-Lahn von 2018 – 2021 eingebunden war. Aus den uns vorliegenden Unterlagen geht klar hervor, dass auch die Lebenshilfe Limburg seinerzeit von Betroffenen informiert worden war. 

Zurzeit werden alle Eltern durch die Mitarbeiter der Kreisverwaltung telefonisch informiert. Die Übernahme der Integrations-Helfer durch den jeweiligen neuen Träger erfordert die Beachtung arbeitsrechtlicher Vorgaben wie die Vorlage eines aktuellen Führungszeugnisses. Die Kita der Lebenshilfe soll in die Trägerschaft der Verbandsgemeinde Bad Ems-Nassau überführt werden und ist auch weiterhin von der Schließung der Rhein-Lahn gGmbH nicht betroffen. Hier wird der Prozess der Übernahme der Trägerschaft durch die Gremien der Verbandsgemeinde gemeinsam mit den Kreisgremien weiter vorangebracht. Während des Insolvenzverfahrens wurden die Zahlungen entsprechend der vom Insolvenzverwalter nachgewiesenen Kosten vollständig ausgezahlt. Für den Kindergarten besteht eine Betriebserlaubnis, die vom Landesamt für Soziales, Jugend und Versorgung Rheinland-Pfalz erteilt wird.

Anm. des BEN Kurier: Sowohl der Fahrdienst wie auch die KITA gehören nicht zur insolventen Lebenshilfe gGmbH sondern zum Verein der Lebenshilfe. Gerade beim Fahrdienst zeichnet sich ein neuer Eklat ab. Der seinerzeitige Whistleblower wurde entlassen mit der Begründung, dass sein Arbeitsplatz weggefallen wäre. Die Stelle war: Fahrdienstleiter. Und genau diese Stelle wurde soeben neu besetzt. Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen zwei Personen:  Zunächst den ehemaligen Geschäftsführer und…. gegen den soeben neu eingesetzten Fahrdienstleiter. 

Das Landesamt erstattet der Kreisverwaltung teilweise die Personalkosten. Die Abrechnungen erfolgen zeitversetzt. Anfang des Jahres hat das Landesamt mitgeteilt, dass die Personalkosten für den Zeitraum von 2018 bis heute nicht erstattet werden, da Anhaltspunkte bestehen, dass keine ordnungsgemäßen Verwendungsnachweise vorliegen. Da die Lebenshilfe gGmbH die geforderten Nachweise zur Erklärung der Unstimmigkeiten nicht erbringen konnte, wurden die Zahlungen aus der Insolvenzmasse zurückgefordert.

Anm. des BEN Kurier: Die Kreisverwaltung behauptet hiermit, dass sie erst seit kurzem von Unregelmäßigkeiten weiß. Dieses bedeutet auch, dass sie angeblich erst seit wenigen Monaten davon Kenntnis haben will, dass sie unter Umständen zu viel gezahlt hatte. Ob dieses tatsächlich stimmt, erfahren sie in den kommenden Tagen anhand von zu veröffentlichenden Unterlagen. Wie im letzten Artikel angedeutet, werden dort auch die Verantwortlichen namentlich genannt.

Bei den Zahlungen der Kreisverwaltung an die gGmbH handelt es sich nicht um Zuschüsse. Es geht um Leistungsentgelte für erbrachte Leistungen. Demnach wurden alle nachgewiesenen und schlüssigen Leistungen nach der Leistungsvereinbarung ausgezahlt. In Einzelfällen konnten wegen fehlenden Nachweisen Zahlungen nicht erfolgen. Hierbei handelte es sich um 27 000 Euro von geforderten 130 000 Euro. 103 000 Euro wurden vom Rhein-Lahn-Kreis erbracht. Die Kreisverwaltung ist an die Leistungsvereinbarung gebunden. Hätte der Betrieb weiterhin Leistungen erbracht, wären diese selbstverständlich auch ausgezahlt worden.

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