Gesundheit

Autor Michael von Kunhardt zu Gast im BEN-Radio

in Gesundheit/Rhein-Lahn-Kreis
Michael von Kunhardt stellt im BEN Radio sein neues Buch "Mentalgiganten" vor

Am Samstag um 18:00 Uhr ist der bekannte Schriftsteller und Mentaltrainer Michael von Kunhardt zu Gast im BEN Radio.

Wir freuen uns auf diesen spannenden Gast, denn mit seinem neuen Buch “Mentalgiganten” verrät uns der ehemalige Profisportler und Unternehmer Methoden, wie wir ein wenig gelassener, ein bisschen besser und zufriedener werden können.

Moderiert wird die Sendung von der Buchspezialistin Elfie Klein und Rhein-Lahn-Talk Moderator Dirk Kaschinski. ben-radio.de

VG Nastätten unterstützt in der Corona-Pandemie

in Gesundheit/VG Nastätten
Verbandsgemeinde Nastätten unterstützt in der Corona-Pandemie Hilfsangebote werden dankbar angenommen

NASTÄTTEN Seit Beginn der Corona-Pandemie bietet die Verbandsgemeindeverwaltung Nastätten zahlreiche Unterstützungsleistungen für die Bürgerinnen und Bürger im Blauen Ländchen an. „Niemand muss Sorge haben, vergessen zu werden“, so Bürgermeister Jens Güllering.

Unmittelbar nach Beginn des ersten Lockdowns im März hat der Bürgermeister gemeinsam mit seinem Team der Verwaltung eine Hotline unter der Nummer 06772 / 802-500 und einen Einkaufsservice eingerichtet. Viele ältere Menschen haben gerade den Einkaufsservice genutzt und greifen auch heute gerne darauf zurück. Dabei sind zum Teil die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Verwaltung selbst unterwegs oder vermitteln die zahlreichen Angebote der Ortsgemeinden, der Dorfläden und der freiwilligen Initiativen.

Verbandsgemeinde Nastätten unterstützt in der Corona-Pandemie

Ebenfalls informiert die Nastätter Verwaltung wöchentlich im Mitteilungsblatt über alle wichtigen Themen rund um die Pandemie. „Von Neuigkeiten zu den Kontaktbeschränkungen, die notwendigen Telefonnummern bis hin zum Leitfaden zur Vereinbarung von Impfterminen. Ergänzend zu unserer Homepage (www.vgnastaetten.de/verwaltung/corona) gibt es alle wichtigen Neuigkeiten im Mitteilungsblatt“, so Güllering. Weiterlesen

Biebricher Physiotherapiepraxis stellt sich neu auf

in Gesundheit/VG Aar-Einrich
Das Team, von links: Alexandra Hofmann, Dagmar Biebricher-Rusteberg, Victoria Rozborski, Miriam Bohner, Miriam Gemmer, Susanne Seiffert und Iren Brünner.

KATZENELNBOGEN Dagmar Biebricher-Rusteberg ist in Katzenelnbogen eine Institution. Sie hat es nie bereut, sich selbstständig gemacht zu haben. Nach dem Abitur absolvierte sie von 1976 bis 1979 die Ausbildung zur Krankengymnastin in den Universitätskliniken in Mainz.

1982 eröffnete sie dann ihre Praxis, die seitdem stetig wächst. Nach nun 39 Jahren hat sie sich die beiden langjährigen Mitarbeiterinnen Iren Brünner (seit 2011) und Miriam Bohner (seit 2013), an ihre Seite geholt, um ab sofort als gleichberechtige Partner der Praxis Biebricher für das Wohl der Patienten zu sorgen.

Damit sich die Patienten und das Team wohlfühlen, wurden die Praxisräume, welche barrierefrei zu erreichen sind, in der Vergangenheit mehrfach renoviert und modernisiert. Auch das Therapeutenteam bildet sich regelmäßig weiter, um die hohe Qualität der Leistungen und Behandlungen zu sichern.

Das Angebot der Behandlungsmethoden sind vielfältig, wie z. B Physiotherapie (Krankengymnastik), Massagen, Manuelle Therapie, Lymphdrainage, Schmerztherapie, neurologische Behandlungen, Kiefergelenksbehandlungen, Fangopackungen und Gerätetraining.

Corona-Schutzimpfungen im Kreis-Impfzentrum gestartet

in Gesundheit/Lahnstein/Rhein-Lahn-Kreis
Ein kleiner Picks - ein großer Moment im Kreis-Impfzentrum für Bernhard Löcher, der von der Medizinischen Fachangestellten Anette Hartlich geimpft wurde

LAHNSTEIN Als ersten Impfling hat Landrat Frank Puchtler den 84-jährigen Dr. phil. Bernhard Löcher aus Diez heute Morgen im Stationären Kreis-Impfzentrum in Lahnstein begrüßt.  Nachdem die mobilen Impfungen am Montag mit den Impfungen vor Ort in Seniorenzen-tren begannen, wurde im Stationären Kreis-Impfzentrum heute offiziell gestartet.

Kreis-Impfzentrum-Koordinator Guido Erler und sein Team hatten den Start gemeinsam mit den Ärzten, Apothekern und Medizinischen Fachkräften detailliert und sorgfältig vorbereitet.
Die Terminvergabe für das Stationäre Kreis-Impfzentrum erfolgt über die zentrale Terminvergabestelle des Landes.

Sie ist erreichbar über die Telefonnummer 0800/5758100 oder über die Internetseite www.impftermin.rlp.de.

Historischer Moment

in Gesundheit/VG Bad Ems-Nassau
Historischer Moment aus Bad Emser Sicht im Kampf gegen Corona

BAD EMS Am 6. Januar 2021 um 08:54 Uhr wurde die erste Corona-Schutzimpfung auf dem Stadtgebiet Bad Ems im Azurit Seniorenzentrum Lahnblick verabreicht. Frau Josefine Bräkau hat das aktuell einzig zugelassene Impfpräparat der Firmen BioNtech und Pfizer injiziert bekommen. Viele weitere Bewohner und Mitarbeiter folgten. 

Bei der ersten Corona-Impfung im Stadtgebiet waren – unter verschärften Hygiene- und Zutrittsbedingungen – anderem der Landrat des Rhein-Lahn-Kreises Frank Puchtler, die Erste Beigeordnete des Rhein-Lahn-Kreises sowie der Verbandsgemeinde Bad Ems – Nassau Gisela Bertram und der Bürgermeister der Stadt Bad Ems Oliver Krügel vertreten. Weiterlesen

RLP Wirtschaftsministerium kündigt neues Förderprogramm an

in Gesundheit/Politik/VG Bad Ems-Nassau
Neues Förderprogramm vom rheinland-pfälzischen Wirtschaftsministerium angekündigt

BAD EMS-NASSAU  Die Zukunft des Handels und der Innenstädte ist mit stärkerer Digitalisierung, der besseren Verbindung von On- und Offline-Handel und attraktiven Erlebnissen in der Stadt verbunden.

Zu diesem Fazit kamen die Teilnehmer des 1. Handelsgipfels des Wirtschaftsministeriums Rheinland-Pfalz. Wirtschaftsstaatssekretärin Daniela Schmitt wies in diesem Zusammenhang auf das neue Förderprogramm „DigiBooster“ hin, das Anfang 2021 für kleine und mittlere Unternehmen zur Verfügung stehen soll.

Hier können Zuschüsse bis zu 15.000 Euro pro Unternehmen gewährt werden, sowohl für Hard- als auch für Software. Neue Kassensysteme, digitale Lösungen oder Beratung sollen förderfähig sein. Sobald mehr Informationen zu dem Förderprogramm bekannt gegeben werden, finden Sie diese auf der Webseite der Wirtschaftsförderung VG BEN.  Quelle: //mwvlw.rlp.de/de/presse/detail/news/News/detail/schmitt-handel-und-innenstaedte-brauchen-zukunft Weiterlesen

Impfungen wurden gestartet

in Gesundheit/Rhein-Lahn-Kreis
RHEIN-LAHN Das Land hat mit Mobilen Impfteams die ersten Impfungen in Altenheimen und Senioreneinrichtungen in Rheinland-Pfalz gestartet.

RHEIN-LAHN Das Land hat mit Mobilen Impfteams die ersten Impfungen in Altenheimen und Senioreneinrichtungen in Rheinland-Pfalz gestartet. In Absprache mit dem Landes-Ethikbeirat Corona-Schutzimpfungen beginnen die Impfungen in den Regionen, die zum Stichtag 16. Dezember über der durchschnittlichen Sieben-Tage-Inzidenz des Landes lagen.

Dies waren die Landkreise Bad Kreuznach, Germersheim, Kusel, Neuwied, der Rhein-Pfalz-Kreis und der Kreis Vulkaneifel sowie die kreisfreien Städte Frankenthal, Koblenz, Ludwigshafen, Mainz und Speyer. Zur Begleitung und Umsetzung der Impfempfehlungen in Rheinland-Pfalz hat das Land den Ethikbeirat Corona-Schutzimpfungen eingesetzt. Der Beirat besteht aus medizinischen, juristischen und ethischen Expertinnen und Experten. Weiterlesen

Keine Zeit für Heimbewohner

in Gesundheit/Rhein-Lahn-Kreis/VG Bad Ems-Nassau
Keine Zeit für die Bewohner - so sieht es fast überall in Pflegeeinrichtungen aus

NASSAU Wie soeben das Gesundheitsamt des Rhein-Lahn-Kreises mitteilte, bestätigte sich, dass  40 Bewohner der Pflegeeinrichtung “Haus Hohe Lay” in Nassau positiv auf das Corona Virus getestet wurden (Der BEN Kurier berichtete). Am gestrigen Abend verschärfte sich die Lage. Notarzt und Rettungsdienst mussten herbeigerufen werden. Ein Bewohner wurde tot aufgefunden.

Weitere Bewohner befanden sich im schlechten Zustand. Die Schnelleinsatzgruppe (SEG) wurde hinzugezogen. Besonders brisant: Einige Hausbewohner waren dehydriert. Durch den sofortigen Einsatz von Infusionslösungen konnten diese weitestgehend stabilisiert werden.

Laut dem diensthabenden Arzt, Dr. Hans Jaeger, konzentriert sich der Infektionsherd auf eine Station.

Verzweifelte Angehörige von Bewohnern haben sich an den BEN Kurier gewendet. Uns wurden im Detail Vorgänge genannt, die den möglichen Ausbruch erklären. Wir sind diese aktuell noch am überprüfen.

Fraglich ist schon jetzt, wie es zu diesem massiven Hot Spot kommen konnte? Und da muss man auch die Mitarbeiter schützen. Fakt ist, dass ein möglicher dementer Bewohner nicht 24 Stunden überwacht werden kann, ob und wieviel Flüssigkeit er zu sich genommen hat. Natürlich sollen die Einwohner im öffentlichen Raum Masken tragen doch wie lässt sich das in der Praxis vollziehen?

Und letztlich wissen wir alle, welche Personalnot in Krankenhäusern und Altenheimen vorherrscht. Selbst die tägliche Körperpflege wird für die Pflegenden zu einem Marathon. Und das dieses so ist, liegt letztlich nicht so sehr an den Einrichtungen. In Deutschland muss jeder Betrieb profitabel arbeiten. In den 70er und 80er Jahren lag der Schwerpunkt nicht nur in der “Verwahrung” oder nötigsten Pflege der Heimbewohner. Der persönliche Kontakt und das Zwischenmenschliche spielten eine große Rolle.

Doch all dieses fiel den Sparmaßnahmen im Gesundheitssektor zum Opfer. Heute sind die jungen Altenpflegekräfte desillusioniert. Der Zeitplan ist straff organisiert. Körperpflege, Essensausgabe, medizinische Vorgaben (Tabletten, Blutdruck messen usw,) sowie die umfangreiche Dokumentation gehören zum Alltag. Da bleibt kaum noch Zeit für ein kurzes Gespräch.

Und gerade dieses frustriert die aufopferungsvoll arbeitenden Kräfte. Es sollte niemand glauben, dass das ihrem Berufsethos entspricht. Sie würden sich gerne Zeit für die Bewohner nehmen. Dank Personalknappheit aber ein unmögliches Unterfangen.

Doch was heißt Personalnot? Mehr Personal würde kaum mehr Zeit für die Bewohner bedeuten.  Denn in den Vorgaben des Gesundheitssystems ist das nicht vorgesehen. Pflege und beste medizinische Versorgung soll unter Hochdruck gewährleistet werden aber nicht mehr.

Doch gehört zur Lebensqualität nicht auch das persönliche Gespräch? Zeit für die Bewohner? Und seien Sie sich sicher. Genau dieses wünschen sich auch die überlasteten examinierten Kräfte und Helfer. Nichts würden sie lieber tun.

In skandinavischen Ländern sieht das der Staat vor. Und genau das muss ein Teil der Wertschätzung gegenüber den Bewohner und Pflegenden sein.

Es gibt für die Angestellten die Möglichkeit eine Überlastungsanzeige an den Träger zu schreiben. Ob eine solche an die Stiftung Diakoniewerk Friedensware in Bad Ems oder an die Pflegedienstleitung erfolgte ist uns nicht bekannt. In einem solchen Fall wird der Arbeitgeber informiert, dass die ordnungsgemäße Erfüllung der Arbeitsleistung gefährdet ist, und Schäden zu befürchten sind.

Schlussendlich zeigt sich besonders in der Corona Pandemiezeit, das viel zu spät das Augenmerk auf unsere Generation X  gerichtet wurde. Es gab noch vor einem Jahr, kaum eine öffentliche Lobby für die Angestellten und Bewohner solcher Heime. Spätestens nach der Gesundheitskrise muss der Staat überlegen was ihnen die Würde unserer älteren Menschen in Heimsituationen Wert ist.

Und das geht nur durch deutlich bessere Arbeitsbedingungen und weitaus mehr Personal. Nur so wird der Beruf in Pflegeeinrichtungen attraktiv.

 

Corona Lage im Altenheim eskaliert

in Gesundheit/VG Bad Ems-Nassau
Haus Hohe Lay mauerte - Jetzt sind mehr als 40 von 90 Einwohnern an Corona erkrankt

NASSAU Im Altenpflegeheim Haus Hohe Lay in Nassau ist die Lage eskaliert. Das Personal ist überfordert. Vereinzelte Bewohner wurden dehydriert aufgefunden. Mehr als 40 Bewohner sind an Corona infiziert. Mindestens vier Mitarbeiter sind erkrankt.

Bei 90 Bewohnern bedeutet dieses, dass nahezu die Hälfte der Einwohner erkrankt sind. Zwei Todesfälle sind bekannt. Die SEG Sondereinheit des DRK ist vor Ort. Eine Art Katastrophenschutz des Rettungsdienstes.

Der BEN Kurier war bereits seit dem Montag informiert und fragte in der Pflegeeinrichtung nach. Diese mauerte und wollte keine Stellungnahme abgeben. Dieses betraf insbesondere die Anzahl der Erkrankten. Von einer vernünftigen Information der Öffentlichkeit konnte keine Rede sein.

Noch am 18.12 schrieb der Träger ( Diakoniewerk Friedenswarte) vom Altenpflegeheim Haus Hohe Lay auf Ihrer Homepage, dass durch unverzügliches Handeln der Mitarbeiter und der Durchsetzung von Maßnahmenpaketen, sich die lag zu stabilisieren scheint. Dieses war ein Trugschluss. (Quelle: //www.diakoniewerk-friedenswarte.de/besuchsregeln-21122020)

Das Altenheim versuchte weiter zu verhindern, dass die konkreten Zahl der Erkrankten publik werden. Auf Nachfrage beim Gesundheitsamt wurde dem BEN Kurier gegenüber mitgeteilt, dass sie die Zahl der an Covid-19 angesteckten Personen aus Datenschutzgründen nicht mitteilen dürfen.  Da noch nicht alle Testergebnisse vorliegen, muss davon ausgegangen werden, dass weitere Bewohner des Altenpflegeheim Hohe-Lay in Nassau an Covid-19 erkrankt sind.

Die Lage ist bereits jetzt hochdramatisch. Doch diese könnte sich in den kommenden Stunden und Tagen weiter zuspitzen.

Corona Fälle im Altenheim in Nassau

in Gesundheit/VG Bad Ems-Nassau
Nun auch im Rhein-Lahn-Kreis - Corona Fälle im Altenheim

NASSAU Nun ist es leider passiert. In der Altenpflegeeinrichtung “Haus Hohe-Lay” sind zahlreiche Bewohner und auch Mitarbeiter positiv auf das Corona-Virus getestet worden. Die Meldung lag dem BEN-Kurier bereits am gestrigen Abend vor. Die Bestätigung seitens des Gesundheitsamtes Bad Ems erfolgte heute.

Die Einrichtung ist nahezu abgeriegelt. Doch welche Folgen drohen wenn dort ein Hotspot entstehen sollte? Die Ministerpräsidentin des Landes Rheinland-Pfalz sagte in Ihrer Rede am Sonntag, dass bei lokalen Hotspots es zu Ausgangsbeschränkungen auf lokaler Ebene kommen kann.

Davon muss hier nicht zwingend ausgegangen werden da sich ein möglicher Hotspot auf das Haus beschränken würde.

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