Harter Lockdown zu Ostern - Rhein-Lahn-Kreis lehnte Luca App ab - Nun wird diese landesweit eingeführt

Harter Lockdown zu Ostern

in Gesundheit/Rhein-Lahn-Kreis

RHEIN-LAHN Zu Ostern (01. – 05. April) wird es keine Lockerungen geben. Sondern das Gegenteil ist der Fall wie soeben die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer bekannt gab. Es geht in einen harten Lockdown von Gründonnerstag bis Ostermontag. Lediglich am Samstag werden die Lebensmittelmärkte geöffnet sein. Maximal fünf Personen aus zwei Haushalten dürfen sich treffen. Kinder bis 14 Jahren zählen extra.

Die Testinfrastruktur (Schnelltests)  soll massiv genutzt und ausgebaut werden. Dazu gehören auch Überprüfungen in Betrieben, Schulen und zu Hause. Schüler sollen in Zukunft zweimal wöchentlich getestet werden.

Für das Übernachtungsgewerbe gibt es weiterhin keine Perspektiven. Hotels bleiben geschlossen. Während Reisende nach Mallorca strömen, wird es in Rheinland-Pfalz für Selbstversorger in Ferienwohnungen, Wohnmobilen und Campingplätzen keine Lockerung geben. Dieses bleibt untersagt.

Rhein-Lahn-Kreis lehnte Luca App ab – Jetzt wird sie landesweit eingeführt

Die Ministerpräsidentin Malu Dreyer teilte mit, dass viele Kommunen in Rheinland-Pfalz eine Inzidenzwert über 100 aufweisen. Dieses ließe keinen Spielraum für Erleichterungen. Nach dem Osterlockdown sollen die angekündigten Modellkommunen bestimmt werden. Welche dieses sein werden, wurde nicht bekanntgegeben.

Auch für die Restaurantbetreiber wird es zu Ostern keine Ausnahmen geben. Abholungen von Speisen sind untersagt.

Gastronomen im Rhein-Lahn-Kreis forderten die Einführung der Luca App. Mit dieser Software ist eine einfache Kontaktermittlung möglich. Diese speichert wann ein Kunde zum Beispiel ein Restaurant etc. betritt und wieder verlässt. Wird nun bei einem Gast eine Corona-Infektion diagnostiziert, lässt sich mit diesen Daten eine Liste aller Personen erzeugen, die zur selben Zeit im Restaurant waren. Diese können dann vom örtlichen Gesundheitsamt kontaktiert werden.

In einzelnen Landkreisen von Hessen und Niedersachen wird diese erfolgreich genutzt. Der Rhein-Lahn-Kreis sah dazu keine Veranlassung und lehnte das Begehren mit der Begründung ab, dass ausreichend Personal für die Kontaktnachverfolgung zur Verfügung stehen würde. Sicherlich ein Irrtum in Unkenntnis der neuen Technologie. Schade denn da wurde eine Chance verpasst.

Doch nun wird diese App landesweit eingeführt und könnte mittelfristig Perspektiven für die gebeutelte Hotel, Restaurant und Veranstalterbranche pp. schaffen.

 

 

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