Besichtigung Baugrube Löschzisterne Marc Schieche Jörg Denninghoff Detlef Paul Susanne Heck_Hofmann

MdL Denninghoff besucht Singhofen im Rahmen seiner Dörfertour

in Politik/VG Bad Ems-Nassau

SINGHOFEN Am Freitag, den 9. Oktober 2020, führte die Dörfertour den Landtagsabgeordneten Jörg Denninghoff (SPD) in die Gemeinde Singhofen. Ortsbürgermeister Detlef Paul begrüßte Denninghoff und rund ein Dutzend Singhöfer im Dorfgemeinschaftshaus.

Singhofen gehört zu den wachsenden Gemeinden im Rhein-Lahn-Kreis. In diesem Zusammenhang erläuterte Bürgermeister Paul, dass im kommenden Jahr eine Erweiterung des Baugebiets geplant sei und eine gute Nachfrage nach Bauplätzen bestehe. Mit dem Bau eines Zustellstützpunktes der Deutschen Post habe ein weiteres großes Unternehmen seinen Standort in Singhofen gefunden. Hiervon konnte sich Jörg Denninghoff bei einer anschließenden Besichtigung der Baustelle und der nebenan entstehenden Löschwasserzisterne im strömenden Regen ein Bild machen.

Begünstigt durch die Höhenlage zwischen zwei idyllischen Tälern, bietet Singhofen auch für den Wandertourismus ein beliebtes Ziel. Nach dem Erfolg des freigelegten Einstiegs zur Teufelsdell plane man einen Waldlehrpfad und den Ausbau weiterer Wege, so der Vertreter des Heimatvereins.

Jörg Denninghoff erhielt einen interessanten Einblick in die engagierte Arbeit der Vereine, die das Dorfleben prägen.

Problematisch sei die Situation der Vereine aufgrund der Corona-Pandemie. Besonders bei den Gesangvereinen könnten aufgrund des Platzmangels kaum noch Proben stattfinden. Denninghoff, selbst aktiver Sänger in seinem Heimatdorf, ergänzte hier aus seiner eigenen Erfahrung: „Ich mache mir auch Sorgen um das Überleben der Vereine, dort, wo geprobt werden kann, sehe ich, dass jedoch ein Drittel der Chormitglieder aus persönlichen Gründen an den Proben nicht teilnehmen möchten, weil sie zum Beispiel zu einer Risikogruppe gehören.“

Der Landtagsabgeordnete wies auf das Rhein-Lahn-Corona-Soforthilfeprogramm hin. Hier können Vereine, die aufgrund der Corona-Pandemie Einnahmeausfälle hatten, finanziellen Ausgleich beantragen.

Sorgen machten sich die Singhöfer über die zukünftige finanzielle Lage der Kommunen, da aufgrund der Corona-Pandemie mit Einbrüchen in der Gewerbesteuer zu rechnen sei. „Wir haben in Mainz mit dem 2. Nachtragshaushalt festgelegt, dass die Kommunen im Jahr 2021 über den Stabilisierungsmechanismus weitere 200 Millionen Euro erhalten.“ erläutert Denninghoff „Damit ist gewährleistet, dass die Gemeinden auch in den nächsten Jahren Planungssicherheit haben.“

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