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Zaunelemente ersetzen Rosenrankgitter

in VG Bad Ems-Nassau
Neue Zaunelemente ersetzen Rosenrankgitter auf dem Alten Bahndamm

BAD EMS Die beiden Rosenrankgitter am alten Bahndamm wiesen gravierende Mängel an der Standfestigkeit auf. Sie waren seit mehr als 25 Jahren der Witterung ausgesetzt. Tragende Elemente waren verfault und Schrauben und Verbindungselemente stark korrodiert. Nach der Demontage der alten Rosenrankgitter im vergangenen Monat konnte nun in der letzten Woche die Montage der neuen und ansehnlichen Holzgeländer durch den städtischen Bauhof erfolgen. Weiterlesen

Ehepaar Zimmerschied feierte 70. Hochzeitstag

in Lahnstein
Ehepaar Zimmerschied feierte 70. Hochzeitstag

LAHNSTEIN Hermann und Mechthilde Zimmerschied konnten am 31. März 2021 auf 70 gemeinsame Ehejahre zurückblicken, im Volksmund auch als „Gnadenhochzeit“ bezeichnet.

Das Jubiläumshochzeitspaar hat drei Kinder, drei Enkelkinder und zwei Urenkel. Coronabedingt konnten sie ihr ganz seltenes Ehejubiläum leider nicht feiern. Einzelne enge Angehörige gratulierten lediglich kurz über den Tag und die Tage verteilt.

Beide Jubilare sind echte Lahnsteiner und wohnen seit 1956 in Friedland. Hermann Zimmerschied war Lokführer. Ehrenamtlich betätigte er sich bei der Freiwilligen Feuerwehr in der Wache Süd und ist Mitglied bei den Alterskameraden. Darüber hinaus war er Vorsitzender des Sozialverbandes VdK Ortsverband Oberlahnstein.

Der Bürgermeister der Stadt Lahnstein, Adalbert Dornbusch, überbrachte dem Jubiläumshochzeitspaar die Glück- und Segenswünsche des Oberbürgermeisters Peter Labonte, des Landrats Frank Puchtler und der Ministerpräsidentin Malu Dreyer. Für die Stadt Lahnstein überreichte Bürgermeister Dornbusch dem Jubelpaar einen liebevoll mit fair gehandelten Produkten zusammengestellten Präsentkorb aus dem Lahnsteiner Eine-Welt-Laden.

137 Verfahren nach erfundenen Missbrauch

in Koblenz
137 Verfahren nach erfundenen Missbrauch (Foto: Bild vom Video der Frau im Internet zum angeblichen Missbrauch)

KOBLENZ Wie die deutsche Presseagentur (DPA) heute berichtete, wurden nach einer erfundenen Vergewaltigung an einem muslimischen Mädchen in einer Kita in Koblenz, 137 Ermittlungsverfahren wegen Hasskommentaren in den sozialen Medien eingeleitet. In 30 Verfahren wurden Anträge auf Erlass eines Strafbefehls erlassen. 10 Verfahren wurden rechtskräftig abgeschlossen.

In einem Fall wurde Anklage erhoben, sieben weitere Verfahren wurden an Staatsanwaltschaften in anderen Bundesländern abgeben. Eines ging sogar an die Behörden in Österreich.

Doch all dieses nützt dem seinerzeit fälschlich beschuldigten Erzieher nichts mehr denn dieser ist mittlerweile berufsunfähig und muss mit schweren Depressionen in einer Klinik behandelt werden. Gestern war der betroffenen Erzieher bei uns im BEN Radio zu einem erschütternden  Exklusiv Interview (//ben-radio.de/2021/04/07/die-wahrheit-zum-missbrauch-in-koblenzer-kita-sonntag-18-uhr/).

Doch um was ging es genau? Der BEN Kurier berichtete hier: Im Herbst 2020 behauptete eine Mutter im Internet, dass ihre seinerzeit vierjährige Tochter in der katholische Kita St. Martin vergewaltigt worden sei. Sie erhob in einem öffentlichen Video unglaubliche Vorwürfe. Selbst in den arabischen TV Sendern wurde dieses ausgestrahlt. Tausende Male wurde dieses Video in den sozialen Medien geteilt.  Doch bereits am vermeintlichen Tattag wurden gynäkologische Untersuchungen eingeleitet mit dem polizeilichen Ermittlungsergebnis, dass nichts an den Vorwürfen dran sein konnte. Weitere Analysen und DNA Proben bestätigten die frühzeitige Erkenntnis.

Laut dem Generalstaatsanwalt Breuer, wären gegen die damaligen Eltern des Kindes kein Strafverfahren wegen Vortäuschen einer Straftat eingeleitet worden. Es müsste davon ausgegangen werden, dass die Eltern davon überzeugt waren, dass es zu einer solchen Handlung kam. Diese Verfahrensweise darf angezweifelt werden. Hätte nicht bereits aus öffentlichen Interesse ermittelt werden müssen ob die Anschuldigungen vorsätzlich waren? Der absurde Belastungseifer der Eltern wirft Fragen auf.

Mittlerweile sind die Eltern unbekannt verzogen. Eine Möglichkeit auf Schadensersatzforderungen für den Erzieher sind kaum mehr gegeben. Das Leben des Mittvierzigers ist zerstört. Er erlitt während der Zeit einen Herzinfarkt, benötigt eine engmaschige psychologische Betreuung und wird nie mehr im Leben seinem Beruf nachgehen können.

All die Menschen, welche sich zum selbsternannten Moralrichter ernennen und unqualifizierte Hasskommentare im so scheinbar anonymen sozialen Netz verbreiten, wird hoffentlich in Zukunft der Prozess gemacht. Denn sie verbrennen die Erde einer Existenz eines unbescholtenen Bürgers. So etwas beschämendes darf sich nie mehr wiederholen.

Trauer um Paul Badura

in VG Bad Ems-Nassau
Paul Padura (rechts) im Kreise einiger Mitglieder „seines Clubs der letzten Löffel“

NIEVERN Auch in Nievern trauert man um den Bad Emser Gastronomen und Koch Paul Badura, der vergangene Woche plötzlich und völlig unerwartet im Alter von nur 66 Jahren verstorben ist. Gemeinsam mit seinem Geschäftspartner Bernd Rixen führte er einige Jahre das Nieverner Bürgerhaus, das dank ihrer bereits in Lahnstein umgesetzten Geschäftsidee einer „Toasteria“ von zahlreichen Gästen auch außerhalb unserer Gemeinde immer wieder gern besucht wurde.

Auch die Jugendband der Kolpingfamilie Nievern-Fachbach-Miellen erhielt einen Zuschuss aus dem Erlös des Hoffestes 2006

Später übernahmen sie die Gaststätte „Zum Alten Brauhaus Diefenbach“ in der Schulstraße, die Paul Badura mit seiner Kochkunst und dem gestalterischen Talent seiner Frau Silvia zu einer ungeahnten Blüte führte. Viele Festlichkeiten und private Feiern fanden statt, neue Kochideen wurden von ihm umgesetzt und seinen zum Teil von weither anreisenden Gästen kredenzt. Auch unsere Gemeinde erreichte dadurch einen noch größeren Bekanntheitsgrad.

Schon im Bürgerhaus gründete Paul einen Männerkochclub, dessen Mitglieder er behutsam an seine Kochideen heranführte und manchen, der vorher „noch nie einen Kochlöffel in der Hand hatte“, bildete er zu einem hilfreichen „Beikoch“ aus. Der „Club der letzten Löffel“ unterstützte ihn auch mit großer Begeisterung bei den unvergesslichen Hoffesten im und vor dem „Alten Brauhaus Diefenbach“, aus deren Erlösen immer wieder Einrichtungen und Organisationen unserer Ortsgemeinde unterstützt wurden.

Auch wenn einige den späteren Wechsel nach Bad Ems bedauert haben, blieben viele Nieverner der Kochkunst von Paul Badura und seiner Familie durch einen Besuch im „Badhaus im Kurpark“ verbunden.

So sind wir es auch jetzt unter dem Eindruck seines viel zu frühen Todes. (Lutz Zaun, Ortsbürgermeister)

Osterfeier in der Kita Maria Anna

in Schulen/VG Bad Ems-Nassau
Osterfeier in der Kita Maria Anna

BAD EMS Am 01. April 2021 feierten die Kinder und Erzieherinnen das Osterfest. Aufgrund der aktuellen Coronalage war unser Osterfest anders als in den letzten Jahren. So fiel der legendäre Singkreis aus und das Frühstück wurde nicht gemeinsam eingenommen, sondern in der jeweiligen Gruppe.

Aber das tat der Stimmung keinen Abbruch. Zum Frühstück gab es leckeres Brot, Frischkäse, Marmelade und Tomaten. Nachdem wir gestärkt waren, machten wir uns auf einen Spaziergang in den Kurpark. Es schien so, als ob der Osterhase die Ohren gespitzt hatte. Denn er hatte sich große Mühe gegeben, die Ostertüten im Kurpark zu verstecken. Weiterlesen

Goldene Hochzeit im Hause Epstein

in VG Bad Ems-Nassau
Lisa und Reiner Epstein aus Becheln durften Ende März das Fest der Goldenen Hochzeit feiern

BECHELN Lisa und Reiner Epstein durften Ende März das Fest der Goldenen Hochzeit feiern.  Eigentlich sollte am Bodensee, wo sie viele Jahre lebten, gefeiert werden, allerdings war das aufgrund der Corona-Situation nicht möglich.

Frau Epstein wurde in Mannheim geboren. Während des Krieges wurde sie nach Stockach am Bodensee evakuiert. Dort lernte sie 1970 Reiner kennen. Der Emser besuchte dort die Techniker und Werkmeisterschule. 1971 wurde geheiratet.

Anschließend verbrachten sie viele schöne Jahre am Bodensee, bis sie 1998 nach Bad Ems, in den Heimatort ihres Mannes, umzogen. Leider bekam Frau Epstein gesundheitliche Probleme. Der Arzt empfahl ihr auf die Höhe zu ziehen und so landeten sie im März 2014 in Becheln, wo sie sich seitdem sehr wohl fühlen.

Einige Bechelner kannte Herr Epstein auch noch aus seiner Jugend. Des Öfteren war er damals in Becheln zu Gast. Im Namen der Gemeinde und auch von mir persönlich gratuliere ich ganz herzlich nachträglich zur Goldenen Hochzeit und wünsche für die kommenden gemeinsamen Jahre alles Gute, viel Gesundheit und Gottes Segen. (Pressetext: Michaela Lehmler, Ortsbürgermeisterin – Becheln)

Neues vom schiefen Turm

in VG Bad Ems-Nassau
Neues vom schiefen Turm in Dausenau

DAUSENAU Am Mittwoch, den 14. April wird der Schiefe Turm eingehend untersucht. Die Ingenieure des beauftragten Ingenieurbüros Schwab Lemke, die die Planung und Durchführung des anstehenden Projektes (Unterfangung bzw. Sanierung) betreuen, werden das Bauwerk in Augenschein nehmen um die Arbeiten, die im Verlauf der Sanierung anfallen werden, genau zu beziffern. 

Dazu ist es erforderlich ein Steiger aufzubauen. Im Laufe des Tages wird die Arbeitsbühne ebenfalls dazu genutzt, Grünbewuchs auf dem Dach des Turmes zu entfernen bevor dort größere Schäden entstehen können. Darüber hinaus werden gegenüber an der Kaisereiche auch noch mehrere Mistelzweige entfernt.

Neues Fahrzeug für den Bauhof Singhofen

in VG Bad Ems-Nassau
Von links nach rechts: Marco Strack ( Autohaus Strack GmbH ) ; Maik Illing und Steffen Beck ( Bauhofmitarbeiter )

SINGHOFEN Im März konnte das neue Fahrzeug für den Bauhof Singhofen übergeben werden. Es handelt sich hierbei um ein Opel Movano Fahrgestell (zulässiges Gesamtgewicht von 3,5 t) mit einem 3-Seiten-Kipper und ersetzt den in die Jahre gekommenen Piaggio Porter.

Die Übergabe fand aufgrund der aktuellen Corona-Situation in einem kleinen Kreis statt. Die Einweisung in die Bedienung und Funktion auf das Fahrzeug wurde von Marco Strack, Autohaus Strack GmbH Singhofen, durchgeführt.

Unter Drogeneinfluss – Fußgängerin angefahren

in Blaulicht/VG Bad Ems-Nassau
Da waren wohl Drogen und Alkohol im Spiel - Autofahrerin verletzte Fußgängerin beim Überqueren der Straße

BAD EMS Am 11.04.21 gegen 02 Uhr wurde im Bad Emser Stadtgebiet eine Fußgängerin beim Straße überqueren durch einen PKW erfasst und hierbei leicht verletzt. Die 27-jährige Fahrzeugführerin stand zum Unfallzeitpunkt mutmaßlich unter Alkohol- und Drogeneinfluss.

Zwei Tote bei schweren Verkehrsunfall

in Blaulicht/VG Loreley
Schwerer Verkehrsunfall auf der B42 bei Kamp-Bornhofen. Vollsperrung!

KAMP-BORNHOFEN Am Abend des 10.04.2021 wurde der Polizeiinspektion St. Goarshausen ein schwerer Verkehrsunfall unter Beteiligung lediglich eines PKW mit mehreren Insassen gemeldet. Vor Ort stellte sich heraus, dass der komplett zerstörte PKW aus bislang ungeklärter Ursache in einer langgezogenen Rechtskurve nach links von der Fahrbahn abkam.

Hier kollidierte er frontal mit der Mauer einer Eisenbahnunterführung. Von dort wurde das Fahrzeug abgewiesen und gegen die rechtsseitig befindliche Leitplanke geschleudert. Das Fahrzeug kam mittig auf der B 42 zwischen Kamp-Bornhofen und Kestert zum Stillstand.

Durch den Aufprall wurden zwei Personen tödlich verletzt. Die drei anderen Insassen mussten teilweise durch die Feuerwehr geborgen und in Koblenzer Krankenhäuser verbracht werden. Für die Dauer der Unfallaufnahme war die B 42 in diesem Bereich voll gesperrt. Die männlichen Fahrzeuginsassen im Alter von 24 bis 41 Jahren stammen aus dem Rhein-Lahn-Kreis, sowie Gemeinden in Hessen.

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